Was wäre ich ohne Euch meine Freunde !
Ihr wart da, als ich Euch gebraucht habe - und dieses Jahr habe ich Euch gebraucht.
Danke für Euren Zuspruch, Eure Zuwendung, Euer Da-Sein.
All das hat die Verzweiflung abgemildert, die drohte, mich zu verschlingen.
Jetzt kann ich damit leben, denn ich weiss, ich bin nicht allein.
Danke !
Freitag, 31. Dezember 2010
Ich hasse dieses Datum !
Jedes Jahr der gleiche Mist !
Obwohl ich natürlich weiss, dass dies ein Datum ist wie jedes andere und keinerlei Bedeutung hat, springt mich die Melancholie an und macht es sich in meinen Armen gemütlich.
Und die ganze kollektive Feierei ist mir ein Rätsel. Mir ist mehr nach Verkriechen. Alles wird Vergangenheit, und der Haufen an Vergangenheit wird immer grösser, während das Häufchen Zukunft immer kleiner wird.....
OK..mit mir braucht heute keiner zu rechnen. Prost !
Obwohl ich natürlich weiss, dass dies ein Datum ist wie jedes andere und keinerlei Bedeutung hat, springt mich die Melancholie an und macht es sich in meinen Armen gemütlich.
Und die ganze kollektive Feierei ist mir ein Rätsel. Mir ist mehr nach Verkriechen. Alles wird Vergangenheit, und der Haufen an Vergangenheit wird immer grösser, während das Häufchen Zukunft immer kleiner wird.....
OK..mit mir braucht heute keiner zu rechnen. Prost !
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Zukunft (2)
Runaway
there's no savin' anything
i'll swallow the shine of the sun
there's no savin' anything
i'll swallow the sun
but i won't be no runaway
'cause i won't run
no, i won't be no runaway
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we've got another thing comin' undone
and it's takin' us over
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw your arms in the air tonight
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw our shirts in the fire tonight
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we've got another thing comin' undone
but i won't be no runaway
'cause i won't run
no, i won't be a runaway
'cause i won't run
but i won't be no runaway
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we've got another thing comin' undone
and it's takin' forever
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw your arms in the air tonight
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw our shirts in the fire tonight
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we got another thing comin' undone
we got another thing comin' undone
and it's taking forever
i go breaking everything
with you swallowing the shine of the sun
i'll go breaking everything
with you swallowing the sun
but i won't be no runaway
cause i won't run
no, i won't be no runaway
cause i won't run
no, i won't be no runaway
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we got another thing comin' undone
and it's taking us over
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw your arms in the air tonight
we don't blee
go ahead go ahead throw our shirts in the fire tonight
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we got another thing coming undone
we got another thing coming undone
and it's taking us over
and it's taking forever
i'll swallow the shine of the sun
there's no savin' anything
i'll swallow the sun
but i won't be no runaway
'cause i won't run
no, i won't be no runaway
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we've got another thing comin' undone
and it's takin' us over
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw your arms in the air tonight
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw our shirts in the fire tonight
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we've got another thing comin' undone
but i won't be no runaway
'cause i won't run
no, i won't be a runaway
'cause i won't run
but i won't be no runaway
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we've got another thing comin' undone
and it's takin' forever
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw your arms in the air tonight
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw our shirts in the fire tonight
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we got another thing comin' undone
we got another thing comin' undone
and it's taking forever
i go breaking everything
with you swallowing the shine of the sun
i'll go breaking everything
with you swallowing the sun
but i won't be no runaway
cause i won't run
no, i won't be no runaway
cause i won't run
no, i won't be no runaway
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we got another thing comin' undone
and it's taking us over
we don't bleed when we don't fight
go ahead go ahead throw your arms in the air tonight
we don't blee
go ahead go ahead throw our shirts in the fire tonight
what makes you think i enjoy being led to the flood?
we got another thing coming undone
we got another thing coming undone
and it's taking us over
and it's taking forever
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Zukunft
Wunderschön ! ...
Dass das Fragile einen Raum findet, einen Ausdruck.
Dass die harsche Oberfläche Risse bekommt.
Dass das Fragile einen Raum findet, einen Ausdruck.
Dass die harsche Oberfläche Risse bekommt.
Sonntag, 26. Dezember 2010
Verschiedenes
Wunderbares Wetter heute. Alles weiss und klar und eiskalt. Gerade kommt die Sonne über die Hügel. Später draussen eine Runde drehen.
Seit ein paar Tagen muss ich von Hand spritzen, weil die Pistole eine Macke hat und schon Spritzen zerstört hat. Hätte ich nie gedacht, dass ich das könnte : mich selbst spritzen ohne Hilfsmittel. Geht aber, musste mich nur trauen.
Gestern mit A. telefoniert und unter anderem über Geruch gesprochen, dass man sich riechen können muss. Und dass sich das durchaus verändern kann, was einen anzieht. Bei mir ist das jetzt ja komplett verändert durch die Modulation meines Immunsystems. Denn darum geht es ja : dass das Immunsystem des potentiellen Nachwuchses optimal ist und man deshalb "fremdes Immunsystem" attraktiv findet. Kurz: was mal hochattraktiv war, kann jetzt stinken - knapp formuliert.
Das war das erste "normale" Weihnachten seit 3 Jahren. Letztes Jahr hatte ich eine harte Grippe, und das Jahr davor eine Magen-Darm Infektion. Nix Gans und so. Dieses Jahr dagegen alles gut und friedlich. Und wunderbare Bücher bekommen. Das gilt ja gemeinhin als langweiliges Geschenk. Nicht für mich ! Ich hab mich sehr gefreut.
Heute auf den Tag genau 4 Jahre in der SZ. Was ich dadurch alles erlebt habe - nicht zu fassen. An Abmelden habe ich in schwarzen Momenten durchaus auch gedacht, aber nie gemacht. Ich bleibe da, da gehöre ich hin. Es gibt kein besseres Forum für meine Neigung.
Meine nächste Anschaffung wird eine längere single tail sein. Die hätte eigentlich schon unter den Weihnachtsbaum gemusst.
Und dann : üben üben üben....
Seit ein paar Tagen muss ich von Hand spritzen, weil die Pistole eine Macke hat und schon Spritzen zerstört hat. Hätte ich nie gedacht, dass ich das könnte : mich selbst spritzen ohne Hilfsmittel. Geht aber, musste mich nur trauen.
Gestern mit A. telefoniert und unter anderem über Geruch gesprochen, dass man sich riechen können muss. Und dass sich das durchaus verändern kann, was einen anzieht. Bei mir ist das jetzt ja komplett verändert durch die Modulation meines Immunsystems. Denn darum geht es ja : dass das Immunsystem des potentiellen Nachwuchses optimal ist und man deshalb "fremdes Immunsystem" attraktiv findet. Kurz: was mal hochattraktiv war, kann jetzt stinken - knapp formuliert.
Das war das erste "normale" Weihnachten seit 3 Jahren. Letztes Jahr hatte ich eine harte Grippe, und das Jahr davor eine Magen-Darm Infektion. Nix Gans und so. Dieses Jahr dagegen alles gut und friedlich. Und wunderbare Bücher bekommen. Das gilt ja gemeinhin als langweiliges Geschenk. Nicht für mich ! Ich hab mich sehr gefreut.
Heute auf den Tag genau 4 Jahre in der SZ. Was ich dadurch alles erlebt habe - nicht zu fassen. An Abmelden habe ich in schwarzen Momenten durchaus auch gedacht, aber nie gemacht. Ich bleibe da, da gehöre ich hin. Es gibt kein besseres Forum für meine Neigung.
Meine nächste Anschaffung wird eine längere single tail sein. Die hätte eigentlich schon unter den Weihnachtsbaum gemusst.
Und dann : üben üben üben....
Die Vergangenheit
"Das war das Ende seiner ersten erotischen Offenbarung. Tatsächlich nur das erste Ende, denn so wie sich jedes Ereignis immer zweimal ereignet, das erste Mal als Ereignis, Vorfall, Markierung, das zweite Mal als Wahrnehmung und Registrierung, so schliesst sich auch jeder Kreis zweimal, und nichts, was nur einen Schlusspunkt trägt, so einschneidend und unwiderruflich es sein mag, darf sich als wirklich abgeschlossen betrachten."
aus: Alan Pauls, Die Vergangenheit
Das ist jetzt natürlich heftig aus dem Zusammenhang gerissen, aber wenn ich einen herstellen wollte, könnte ich das ganze Buch zitieren. Ich möchte nicht behaupten, dass ich alles verstanden habe, was darin geschrieben wird, aber vielleicht nach dem zweiten und dritten Mal Lektüre. Ein unglaubliches Arsenal und sprachlich ein Genuss.
Mein Buch des Jahres 2010 !
aus: Alan Pauls, Die Vergangenheit
Das ist jetzt natürlich heftig aus dem Zusammenhang gerissen, aber wenn ich einen herstellen wollte, könnte ich das ganze Buch zitieren. Ich möchte nicht behaupten, dass ich alles verstanden habe, was darin geschrieben wird, aber vielleicht nach dem zweiten und dritten Mal Lektüre. Ein unglaubliches Arsenal und sprachlich ein Genuss.
Mein Buch des Jahres 2010 !
Samstag, 25. Dezember 2010
Freitag, 24. Dezember 2010
Frohes Fest !
Merry Christmas
Geschenke sind alle verpackt, gute Wünsche versendet, mein persönlicher fruit-cake auch, die leckeren Lebensmittel warten auf Zubereitung, später kommt meine Freundin vorbei wie jedes Jahr an Weihnachten - und es fängt an zu schneien !
Und dann doch, auch wie jedes Jahr, freue ich mich wie ein Kind auf die Geschenke.
Frohes Fest allerseits !
Geschenke sind alle verpackt, gute Wünsche versendet, mein persönlicher fruit-cake auch, die leckeren Lebensmittel warten auf Zubereitung, später kommt meine Freundin vorbei wie jedes Jahr an Weihnachten - und es fängt an zu schneien !
Und dann doch, auch wie jedes Jahr, freue ich mich wie ein Kind auf die Geschenke.
Frohes Fest allerseits !
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Jahresrückblick 2010
Ein ganz erstaunliches Jahr.
Politisch und gesellschaftlich brauche ich dazu nichts zu sagen. Das kann jede seriöse Tageszeitung besser als ich.
Nur so viel : die Verwertungsinteressen haben uns alle fest im Griff und wir zahlen sogar für unsere Abhängigkeit. Der Primat des Geldes beherrscht alles ohne Ausnahme.
Nur ein kleines Beispiel: Die Bahn hat 200000 Leute Personal abgebaut, weil sie ja dringend an die Börse "mussten". Und jetzt bei dem Wetter ist eben keiner mehr da, der rasch genug die Weichen enteist. Und der Wagenpark ist auch dezimiert worden, um Wartungskosten zu sparen. Da gibt es eben keine zusätzlichen Züge mehr !
Und warum das alles ? Weil Zahlen, weil Geld wichtiger ist als der ursprüngliche Auftrag, Menschen rasch und bequem zu befördern. Das ist nur noch ein Mittel zum Zweck.
Und diese "Mittel zum Zweck" gibt es in vielen Bereichen. Alles muss "optimiert" werden, um es noch besser verwerten zu können.
Hin zu meinem kleinen bescheidenen persönlichen Leben :
Am Ende diesen Jahres geht es mir besser als am Ende des letzten Jahres. Was mich doch einigermassen überrascht, da ich ja inzwischen chronisch krank bin. Seit März, um genau zu sein.
Aber offenbar ist das nicht entscheidend, um glücklich zu sein.
Denn das bin ich inzwischen. Das Leben hat eine ganz ungeheure Qualität gewonnen, seit ich krank bin.
WB sagt, dass es später im Leben zu einer inneren Ablösung von den Eltern kommt, von den Strukturen, Vorgaben und Prägungen. Nicht für jeden. Viele können ihr Elternhaus nie hinter sich lassen und wenn sie noch so weit weg ziehen. Es wird trotzdem "dagegen" gelebt, also in Unfreiheit.
Gerade laufen 60er und 70er im Radio...Luftgitarre...hey !
Ich weiss nicht, ob dieser Prozess durch die Krankheit für mich ausgelöst wurde. Keine Zwänge mehr, kein Leiden, keine Einsamkeit. Das Elend ist durchaus noch spürbar und es gehört zu mir, aber ich muss es nicht mehr leben.
Was ich jetzt leben will, weiss ich noch nicht, kann ich auch nicht wissen. Ich spüre nur den Verlust an alter Struktur, der zugleich meine neue Freiheit ist. Und das geniesse ich.
Noch ein paar schöne intensive Jahre, das wünsch ich mir !
Ich werde wieder nach Berlin fahren, meiner "Herzheimat", das brauche ich. Vielleicht wieder Klavier spielen. Meine Musikbibliothek erweitern. Hörspiele. Fotografieren. Es gibt so vieles....
Und mit Bedacht die Menschen auswählen, mit denen ich Zeit und Nähe teilen will.
Politisch und gesellschaftlich brauche ich dazu nichts zu sagen. Das kann jede seriöse Tageszeitung besser als ich.
Nur so viel : die Verwertungsinteressen haben uns alle fest im Griff und wir zahlen sogar für unsere Abhängigkeit. Der Primat des Geldes beherrscht alles ohne Ausnahme.
Nur ein kleines Beispiel: Die Bahn hat 200000 Leute Personal abgebaut, weil sie ja dringend an die Börse "mussten". Und jetzt bei dem Wetter ist eben keiner mehr da, der rasch genug die Weichen enteist. Und der Wagenpark ist auch dezimiert worden, um Wartungskosten zu sparen. Da gibt es eben keine zusätzlichen Züge mehr !
Und warum das alles ? Weil Zahlen, weil Geld wichtiger ist als der ursprüngliche Auftrag, Menschen rasch und bequem zu befördern. Das ist nur noch ein Mittel zum Zweck.
Und diese "Mittel zum Zweck" gibt es in vielen Bereichen. Alles muss "optimiert" werden, um es noch besser verwerten zu können.
Hin zu meinem kleinen bescheidenen persönlichen Leben :
Am Ende diesen Jahres geht es mir besser als am Ende des letzten Jahres. Was mich doch einigermassen überrascht, da ich ja inzwischen chronisch krank bin. Seit März, um genau zu sein.
Aber offenbar ist das nicht entscheidend, um glücklich zu sein.
Denn das bin ich inzwischen. Das Leben hat eine ganz ungeheure Qualität gewonnen, seit ich krank bin.
WB sagt, dass es später im Leben zu einer inneren Ablösung von den Eltern kommt, von den Strukturen, Vorgaben und Prägungen. Nicht für jeden. Viele können ihr Elternhaus nie hinter sich lassen und wenn sie noch so weit weg ziehen. Es wird trotzdem "dagegen" gelebt, also in Unfreiheit.
Gerade laufen 60er und 70er im Radio...Luftgitarre...hey !
Ich weiss nicht, ob dieser Prozess durch die Krankheit für mich ausgelöst wurde. Keine Zwänge mehr, kein Leiden, keine Einsamkeit. Das Elend ist durchaus noch spürbar und es gehört zu mir, aber ich muss es nicht mehr leben.
Was ich jetzt leben will, weiss ich noch nicht, kann ich auch nicht wissen. Ich spüre nur den Verlust an alter Struktur, der zugleich meine neue Freiheit ist. Und das geniesse ich.
Noch ein paar schöne intensive Jahre, das wünsch ich mir !
Ich werde wieder nach Berlin fahren, meiner "Herzheimat", das brauche ich. Vielleicht wieder Klavier spielen. Meine Musikbibliothek erweitern. Hörspiele. Fotografieren. Es gibt so vieles....
Und mit Bedacht die Menschen auswählen, mit denen ich Zeit und Nähe teilen will.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Jeder ist ersetzbar !
Dieses Motto gilt ja im Arbeitsleben. Wobei man dabei den Menschen getrennt von seiner Arbeitskraft begreift. Aber das tut der Kapitalismus ja.
Neulich wieder der Spruch: "Geschäfte sind nicht nett zu Menschen, sondern zu Kreditkarten."
Als Arbeitskraft und als Konsument dürfen wir jedenfalls eine zugewiesene Existenz einnehmen. Eine Funktion. Und in dieser sind wir allerdings ersetzbar.
Blöde nur, wenn man sich damit identifiziert und seinen Selbstwert aus dem System zieht a) und b) noch dazu annimmt, das würde für alle Lebensbereiche gelten.
Und so lebt es sich dann fort von einer Ersatz-Beziehung zur nächsten, bis man irgendwann vergessen hat, wo eigentlich der Anfang war, der dringend einen Ersatz benötigt hatte. Aber dann hat man sich schon so daran gewöhnt, nur die eigenen Löcher zu stopfen anstatt einen anderen als anders wahrzunehmen, dass es kein alternatives Verhalten mehr gibt.
Jeder ist ersetzbar ?
Im Gegenteil ! Jeder ist einzigartig und kann verloren gehen. Für immer verloren. Ja Scheisse, ich habe eine Neigung zum Pathos, so what ?
Neulich wieder der Spruch: "Geschäfte sind nicht nett zu Menschen, sondern zu Kreditkarten."
Als Arbeitskraft und als Konsument dürfen wir jedenfalls eine zugewiesene Existenz einnehmen. Eine Funktion. Und in dieser sind wir allerdings ersetzbar.
Blöde nur, wenn man sich damit identifiziert und seinen Selbstwert aus dem System zieht a) und b) noch dazu annimmt, das würde für alle Lebensbereiche gelten.
Und so lebt es sich dann fort von einer Ersatz-Beziehung zur nächsten, bis man irgendwann vergessen hat, wo eigentlich der Anfang war, der dringend einen Ersatz benötigt hatte. Aber dann hat man sich schon so daran gewöhnt, nur die eigenen Löcher zu stopfen anstatt einen anderen als anders wahrzunehmen, dass es kein alternatives Verhalten mehr gibt.
Jeder ist ersetzbar ?
Im Gegenteil ! Jeder ist einzigartig und kann verloren gehen. Für immer verloren. Ja Scheisse, ich habe eine Neigung zum Pathos, so what ?
Montag, 20. Dezember 2010
Müde....
unendlich müde, heute, nach dem letzten Tag Arbeit dieses Jahr.
Ich werde mich gründlich ausschlafen müssen in den nächsten Tagen und mir richtig Ruhe gönnen. Mir ist, als hinge mir das ganze Jahr bleischwer auf den Schultern mit all seinen dramatischen Ereignissen.
Und jetzt geht es darum, mich von all dem zu erholen.
Dringend nötig, alles zu verlangsamen, zu entspannen.
Und dann lege ich einen Entwurf für das unbebaute Gelände vor.
Walker
Ich werde mich gründlich ausschlafen müssen in den nächsten Tagen und mir richtig Ruhe gönnen. Mir ist, als hinge mir das ganze Jahr bleischwer auf den Schultern mit all seinen dramatischen Ereignissen.
Und jetzt geht es darum, mich von all dem zu erholen.
Dringend nötig, alles zu verlangsamen, zu entspannen.
Und dann lege ich einen Entwurf für das unbebaute Gelände vor.
Walker
Sonntag, 19. Dezember 2010
Samstag, 18. Dezember 2010
Wer einmal lügt....
dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht !
Sehr moralisch, zugegeben.
Das Blöde ist nur, dass alles entwertet wird. Und dann geht nichts mehr. Denn der Verdacht der Lüge bleibt von da an bestehen und damit ist das Vertrauen verloren.
Es nennt sich ganz altmodisch "charakterschwach".
Schade. Oder vielleicht auch gut. Die Wahrheit eben. Nicht immer das, was man sich wünscht.
Sehr moralisch, zugegeben.
Das Blöde ist nur, dass alles entwertet wird. Und dann geht nichts mehr. Denn der Verdacht der Lüge bleibt von da an bestehen und damit ist das Vertrauen verloren.
Es nennt sich ganz altmodisch "charakterschwach".
Schade. Oder vielleicht auch gut. Die Wahrheit eben. Nicht immer das, was man sich wünscht.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Da steh ich so..
in der Strassenbahn, auf dem Rückweg von der Bestellung für die kulinarischen Genüsse an Weihnachten, um mich rum dick vermummte Leute mit Tüten und Einkaufstaschen.
Und plötzlich springt mich ein Gedanke an : was soll der ganze Scheiss eigentlich ?
Shoppen shoppen shoppen, rumstressen wegen Geschenken und sich mental auf die meist ungeliebte Begegnung mit der Familie vorbereiten. Im Büro noch Überstunden schieben, weil dieses und jenes noch dringend vor Jahresende usw usw usw
Und ich ja auch. Wieso bloss ? Weil es alle machen ? Weil es halt so üblich ist ? Ich versteh das immer weniger...
Nächstes Jahr miete ich mich in einem schnuckeligen Hotel im Schnee ein und lasse mich verwöhnen und bedienen. Kein Baum, keine Geschenke und kein Stress. Nur essen,, poppen, spielen, spazieren gehen, schlafen - in dieser Reihenfolge !
Schluss ! Aus ! Es nervt !
Leider zu spät für dieses Jahr....
Und plötzlich springt mich ein Gedanke an : was soll der ganze Scheiss eigentlich ?
Shoppen shoppen shoppen, rumstressen wegen Geschenken und sich mental auf die meist ungeliebte Begegnung mit der Familie vorbereiten. Im Büro noch Überstunden schieben, weil dieses und jenes noch dringend vor Jahresende usw usw usw
Und ich ja auch. Wieso bloss ? Weil es alle machen ? Weil es halt so üblich ist ? Ich versteh das immer weniger...
Nächstes Jahr miete ich mich in einem schnuckeligen Hotel im Schnee ein und lasse mich verwöhnen und bedienen. Kein Baum, keine Geschenke und kein Stress. Nur essen,, poppen, spielen, spazieren gehen, schlafen - in dieser Reihenfolge !
Schluss ! Aus ! Es nervt !
Leider zu spät für dieses Jahr....
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Erich Kästner, ~1928
Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte Euch das Leben.
Das genügt, wenn man's bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist's noch nicht so weit.
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte Euch das Leben.
Das genügt, wenn man's bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist's noch nicht so weit.
Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
Lauft ein bißchen durch die Straßen!
Dort gibt's Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
Macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.
Dort gibt's Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
Macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.
Tannengrün mit Osrambirnen -
Lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
Denn im Ofen fehlt's an Holz!
Stille Nacht und heil'ge Nacht -
Weint, wenn's geht, nicht! Sondern lacht!
Lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
Denn im Ofen fehlt's an Holz!
Stille Nacht und heil'ge Nacht -
Weint, wenn's geht, nicht! Sondern lacht!
Morgen, Kinder, wird's nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt für's Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit . . . .
Ach, du liebe Weihnachtszeit!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt für's Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit . . . .
Ach, du liebe Weihnachtszeit!
Montag, 13. Dezember 2010
Sonntag, 12. Dezember 2010
Happy again
Singing...
Am besten gefällt mir, wie er am Schluss in die grosse Pfütze springt - flatsch, flatsch, flatsch - mit diesem kindlichen Übermut. Toll !
Und GENAU SO fühle ich mich !
Am besten gefällt mir, wie er am Schluss in die grosse Pfütze springt - flatsch, flatsch, flatsch - mit diesem kindlichen Übermut. Toll !
Und GENAU SO fühle ich mich !
Freitag, 10. Dezember 2010
In diesem Sinne
Mehr Leidenschaft
Ein Hoch auf das sogenannte "Scheitern" !
Und es stimmt : Mein Geist wird für immer jung bleiben ! Danke nochmal für dieses wunderbare Kompliment !
Ein Hoch auf das sogenannte "Scheitern" !
Und es stimmt : Mein Geist wird für immer jung bleiben ! Danke nochmal für dieses wunderbare Kompliment !
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Fortsetzung der Eingewöhnung
Gleich 3 Tage hintereinander arbeiten, das ist ein Novum, und ich bin gespannt, wie es mir am Freitag abend gehen wird.
Heute war easy, dh mir geht es schon sehr viel besser. Aber : abwarten !
Ich finde es ja ironisch, dass ich mich jetzt wieder an ein Leben gewöhne, das in der Zwischenzeit immer fragwürdiger geworden ist. Das ganze Leben, diese kostbare Zeit, im Büro verbringen ? Schon sehr merkwürdig, diese sogenannte "normale Existenz". Und dann kann ich noch nicht mal richtig meckern bzw hinschmeissen, weil ich ja davon abhängig bin und einen guten Haufen Schotter damit verdiene. OK.
Sagen wir mal so : ich akzeptiere das als die vorherrschende Form, Geld zu verdienen, kurz: meine Arbeitskraft zu verkaufen - aber kein Mensch kann von mir verlangen, dass ich mir noch dazu einrede, dies sei beglückend und das Tollste überhaupt. Überidentifikation - so wie das gemeinhin erwartet wird. Das kommt mir doch reichlich lächerlich vor...
Heute war easy, dh mir geht es schon sehr viel besser. Aber : abwarten !
Ich finde es ja ironisch, dass ich mich jetzt wieder an ein Leben gewöhne, das in der Zwischenzeit immer fragwürdiger geworden ist. Das ganze Leben, diese kostbare Zeit, im Büro verbringen ? Schon sehr merkwürdig, diese sogenannte "normale Existenz". Und dann kann ich noch nicht mal richtig meckern bzw hinschmeissen, weil ich ja davon abhängig bin und einen guten Haufen Schotter damit verdiene. OK.
Sagen wir mal so : ich akzeptiere das als die vorherrschende Form, Geld zu verdienen, kurz: meine Arbeitskraft zu verkaufen - aber kein Mensch kann von mir verlangen, dass ich mir noch dazu einrede, dies sei beglückend und das Tollste überhaupt. Überidentifikation - so wie das gemeinhin erwartet wird. Das kommt mir doch reichlich lächerlich vor...
Sonntag, 5. Dezember 2010
Freitag, 3. Dezember 2010
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Zum ersten Mal
heute ohne Stock in die Stadt. Und es ging ! JAJAJA !
Dies verdammte Ding geht mir nämlich auf die Nerven und ausserdem gewöhnt man sich an Hilfsmittel und glaubt irgendwann, man könne nicht mehr ohne.
Trotzdem kam ich mir dann etwas "nackt" vor, merkwürdige Empfindung. Das, was für alle normal ist, muss ich erst wieder lernen. Zugleich war es so frei und unabhängig. Herrlich !
Das werde ich jetzt auch langsam steigern. Immer seltener mitnehmen, das doofe Ding und dann garnicht mehr....
Schön sonnig war es heute. So, wie ich mich fühle...
Dies verdammte Ding geht mir nämlich auf die Nerven und ausserdem gewöhnt man sich an Hilfsmittel und glaubt irgendwann, man könne nicht mehr ohne.
Trotzdem kam ich mir dann etwas "nackt" vor, merkwürdige Empfindung. Das, was für alle normal ist, muss ich erst wieder lernen. Zugleich war es so frei und unabhängig. Herrlich !
Das werde ich jetzt auch langsam steigern. Immer seltener mitnehmen, das doofe Ding und dann garnicht mehr....
Schön sonnig war es heute. So, wie ich mich fühle...
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Seit ein paar Tagen ...
geht es mir viel besser.
Das liegt vermutlich daran, dass ich zusätzlich noch B-Vitamine einpfeife. Die sind ja für Leistung wichtig.
Heute ist es allerdings trotzdem anstrengend.
Gestern chatten wir so munter vor uns hin, als m. plötzlich sagt, er habe Hunger. Ich : dann koch dir was. Er: Kühlschrank leer, Konto leer, Kumpel nicht da, und morgens schon Nudeln ohne Sauce gefressen, weil nix anderes mehr da war.
Nicht zu fassen !
Spontan zum Essen eingeladen, und bube hat erst mal ein fettes Schnitzel weggeputzt.
Sachen gibts !
Und dieses Wetter ist einfach nur phantastisch ! Richtig dick Winter und sooo viel Schnee ! Und dann zu Hause einmummeln und Schokolade trinken. Kuschel kuschel kuschel....
Das liegt vermutlich daran, dass ich zusätzlich noch B-Vitamine einpfeife. Die sind ja für Leistung wichtig.
Heute ist es allerdings trotzdem anstrengend.
Gestern chatten wir so munter vor uns hin, als m. plötzlich sagt, er habe Hunger. Ich : dann koch dir was. Er: Kühlschrank leer, Konto leer, Kumpel nicht da, und morgens schon Nudeln ohne Sauce gefressen, weil nix anderes mehr da war.
Nicht zu fassen !
Spontan zum Essen eingeladen, und bube hat erst mal ein fettes Schnitzel weggeputzt.
Sachen gibts !
Und dieses Wetter ist einfach nur phantastisch ! Richtig dick Winter und sooo viel Schnee ! Und dann zu Hause einmummeln und Schokolade trinken. Kuschel kuschel kuschel....
Dienstag, 30. November 2010
Montag, 29. November 2010
Das Konzert...
war ganz prima !! Hat mir sehr gut gefallen !
Aber sonst bin ich desillusioniert, enttäuscht und traurig.
Es funktioniert nicht. Nichts funktioniert.
Schon Ok, sich zu wünschen, dass etwas gut ausgeht. Aber manchmal ist es besser, zu akzeptieren, dass alles Wünschen vergebens ist. Und es sein zu lassen.
Er kann nicht aus seiner Haut, ich nicht aus meiner, und zusammen sind wir eine Katastrophe.
Aber gut, das nochmal LIVE und in Farbe zu erleben. Es war schrecklich, einfach nur schrecklich. Dieses Schweigen, diese Sprachlosigkeit. Ich habe mich lange nicht so schlecht gefühlt ! Und das muss ja nun wirklich nicht sein. Schliesslich habe ich genug an der Backe und habe etwas Freude verdient im Zusammensein mit anderen Menschen !
Die Gedanken, die Gefühle, die Tränen : alles umsonst. Aber dafür keine Illusionen mehr, gar keine.
Der Gipfel der Impertinenz war ja, zu sagen, wir hätten uns auseinander gelebt in Anbetracht der Tatsache, dass ich ein halbes Jahr schwer krank war.
Aber so trennt sich die Spreu vom Weizen, die echten Freunde von den Laberbacken. Und er ist nicht der Einzige, der da über die Klinge springt !
Wir verstehen uns nicht und haben uns nichts mehr zu sagen. Es gibt genügend andere Menschen, mit denen es mir besser geht. Also was solls.
Endlich wieder zu Hause...
Aber sonst bin ich desillusioniert, enttäuscht und traurig.
Es funktioniert nicht. Nichts funktioniert.
Schon Ok, sich zu wünschen, dass etwas gut ausgeht. Aber manchmal ist es besser, zu akzeptieren, dass alles Wünschen vergebens ist. Und es sein zu lassen.
Er kann nicht aus seiner Haut, ich nicht aus meiner, und zusammen sind wir eine Katastrophe.
Aber gut, das nochmal LIVE und in Farbe zu erleben. Es war schrecklich, einfach nur schrecklich. Dieses Schweigen, diese Sprachlosigkeit. Ich habe mich lange nicht so schlecht gefühlt ! Und das muss ja nun wirklich nicht sein. Schliesslich habe ich genug an der Backe und habe etwas Freude verdient im Zusammensein mit anderen Menschen !
Die Gedanken, die Gefühle, die Tränen : alles umsonst. Aber dafür keine Illusionen mehr, gar keine.
Der Gipfel der Impertinenz war ja, zu sagen, wir hätten uns auseinander gelebt in Anbetracht der Tatsache, dass ich ein halbes Jahr schwer krank war.
Aber so trennt sich die Spreu vom Weizen, die echten Freunde von den Laberbacken. Und er ist nicht der Einzige, der da über die Klinge springt !
Wir verstehen uns nicht und haben uns nichts mehr zu sagen. Es gibt genügend andere Menschen, mit denen es mir besser geht. Also was solls.
Endlich wieder zu Hause...
Freitag, 26. November 2010
Zum Niederknien !
Costa Diva - Maria Callas
Immer und immer wieder sprachlos vor Ergriffenheit. Schönheit in Vollendung.
Immer und immer wieder sprachlos vor Ergriffenheit. Schönheit in Vollendung.
Donnerstag, 25. November 2010
Winteranfang
Heute nacht soll es hier zum ersten Mal schneien. Ich bin gespannt, ob ich dann morgen früh stapf stapf unterwegs bin. Wäre schön, würde mir gefallen.
Mein Zimmer ist fast fertig. Bild hängt. Jetzt noch das übliche Chaos von sinnlos herumliegenden "Zeugs" beseitigen. Ich merke, einigermassen überrascht, dass es mich befriedigt, Ordnung zu schaffen. Als ich noch jünger war, war das immer sehr wichtig, fast schon zwanghaft. Mit zunehmendem Alter, vermutlich als Gegenbewegung, ist das in Schlamperei ausgeartet. Und jetzt mal ohne Zwang, zwei, drei....lach....
Arzt heute fand es gut, dass ich mir Zeit lasse mit dem Einarbeiten, dh erst im April wieder voll. Und er sagte, multitasking wäre nicht mehr, das wäre kontraproduktiv. Das habe ich ja auch schon gemerkt, dass das nicht mehr so zackzack geht wie früher. Aber ich glaube, das wird meinen Job nicht gefährden, sind ja nicht so die Stresser in meiner Firma.
Jedenfalls hat es mich bestätigt, dass ich das Richtige tue. Gutes Gefühl.
Und sonst ?
Werde ich mich bald ans Schneiden meiner Lieblingslieder machen. Schöne Beschäftigung.
Alles ist ruhig und entspannt.
Abgesehen vom dem Auf-die-nicht-vorhandene-Tanzfläche-werf-und-Arsch-wackel-Song, den ich heute entdeckt habe und der mich durch die Wohnung treibt.....
Mein Zimmer ist fast fertig. Bild hängt. Jetzt noch das übliche Chaos von sinnlos herumliegenden "Zeugs" beseitigen. Ich merke, einigermassen überrascht, dass es mich befriedigt, Ordnung zu schaffen. Als ich noch jünger war, war das immer sehr wichtig, fast schon zwanghaft. Mit zunehmendem Alter, vermutlich als Gegenbewegung, ist das in Schlamperei ausgeartet. Und jetzt mal ohne Zwang, zwei, drei....lach....
Arzt heute fand es gut, dass ich mir Zeit lasse mit dem Einarbeiten, dh erst im April wieder voll. Und er sagte, multitasking wäre nicht mehr, das wäre kontraproduktiv. Das habe ich ja auch schon gemerkt, dass das nicht mehr so zackzack geht wie früher. Aber ich glaube, das wird meinen Job nicht gefährden, sind ja nicht so die Stresser in meiner Firma.
Jedenfalls hat es mich bestätigt, dass ich das Richtige tue. Gutes Gefühl.
Und sonst ?
Werde ich mich bald ans Schneiden meiner Lieblingslieder machen. Schöne Beschäftigung.
Alles ist ruhig und entspannt.
Abgesehen vom dem Auf-die-nicht-vorhandene-Tanzfläche-werf-und-Arsch-wackel-Song, den ich heute entdeckt habe und der mich durch die Wohnung treibt.....
Dienstag, 23. November 2010
Wünsche
Man wünscht sich immer ein gutes Ende.
Bei allem, was man tut und was man erlebt. Das scheint jetzt reichlich trivial und jeder nickt zustimmend : "ja, klar !"
Aber : man wünscht es sich auch da, wo es aussichtslos, katastrophal und unmöglich erscheint. Weil in einem noch immer das Kind schlummert, das nicht einsehen will, dass all die Zurückweisungen, Grausamkeiten und Brutalitäten für immer sein Leben bestimmen sollen.
Hass und Misstrauen sind die Saat und die Ernte ist oft genug aufgegangen.
Trotzdem. Es MUSS ein gutes Ende geben !
Wiedergutmachung. Erlösung.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wo hier die Grenze zwischen gesundem Selbstschutz und Zementierung der Einsamkeit verläuft.
Aber wo ich mir sicher bin, ist, dass es etwas mit dem Wunsch nach "lieben-können" zu tun hat.
Einfach so, naiv, als hätte man noch nichts erlebt, als wüsste man nicht, was Angst ist.
Bei allem, was man tut und was man erlebt. Das scheint jetzt reichlich trivial und jeder nickt zustimmend : "ja, klar !"
Aber : man wünscht es sich auch da, wo es aussichtslos, katastrophal und unmöglich erscheint. Weil in einem noch immer das Kind schlummert, das nicht einsehen will, dass all die Zurückweisungen, Grausamkeiten und Brutalitäten für immer sein Leben bestimmen sollen.
Hass und Misstrauen sind die Saat und die Ernte ist oft genug aufgegangen.
Trotzdem. Es MUSS ein gutes Ende geben !
Wiedergutmachung. Erlösung.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wo hier die Grenze zwischen gesundem Selbstschutz und Zementierung der Einsamkeit verläuft.
Aber wo ich mir sicher bin, ist, dass es etwas mit dem Wunsch nach "lieben-können" zu tun hat.
Einfach so, naiv, als hätte man noch nichts erlebt, als wüsste man nicht, was Angst ist.
Sonntag, 21. November 2010
Umpf....
Endlich die Regale fertig aufgebaut und die Bücher schon teilweise schön eingeordnet. Sieht gut aus. Aber es fehlen natürlich wieder Bretter, da ich fast nur Taschnbücher habe und keinen Platz für Bildbände brauche. Egal. Besorgen.
Jetzt noch die Bilder anordnen und "endgestalten".
Das dauert alles ! Früher habe ich..ruckzuck..na, lassen wir das...
Trainiert habe ich auch noch - wobei die Regalnummer auch schon Training war. Und jetzt bin ich fix und alle !
Nur noch eine Woche bis
Arcade Fire
Das ist DAS Musikereignis für mich dieses Jahr. Ich freu mich und bin aufgeregt und auch ein bisschen ängstlich, ob alles klappt. Sowas Grosses habe ich schon lange nicht mehr gemacht.
Und jetzt : ab in die Wanne !
Jetzt noch die Bilder anordnen und "endgestalten".
Das dauert alles ! Früher habe ich..ruckzuck..na, lassen wir das...
Trainiert habe ich auch noch - wobei die Regalnummer auch schon Training war. Und jetzt bin ich fix und alle !
Nur noch eine Woche bis
Arcade Fire
Das ist DAS Musikereignis für mich dieses Jahr. Ich freu mich und bin aufgeregt und auch ein bisschen ängstlich, ob alles klappt. Sowas Grosses habe ich schon lange nicht mehr gemacht.
Und jetzt : ab in die Wanne !
Freitag, 19. November 2010
Donnerstag, 18. November 2010
Morgens....
Ich erwache. Es ist noch stockdunkel. Im Halbschlaf in die Küche schlappen und einen Kaffee machen. Mit der heissen Tasse zurück ins Bett, in die Decke schmiegen und vorsichtige kleine Schlucke schlürfen.
Dabei sehe ich aus dem Fenster und beobachte, wie es langsam hell wird. Erst dunkelblau, dann dunkelgrau, grau, hellgrau...die dicken Wolken am Himmel sind jetzt erkennbar.
Die Gedanken treiben. Was war gestern, was wird heute sein. Was habe ich erlebt, was freut mich, wovor habe ich Angst. Alles durcheinander.
Weiter schlürfen.
Und glücklich sein mit diesem schönsten Moment des Tages.
Dabei sehe ich aus dem Fenster und beobachte, wie es langsam hell wird. Erst dunkelblau, dann dunkelgrau, grau, hellgrau...die dicken Wolken am Himmel sind jetzt erkennbar.
Die Gedanken treiben. Was war gestern, was wird heute sein. Was habe ich erlebt, was freut mich, wovor habe ich Angst. Alles durcheinander.
Weiter schlürfen.
Und glücklich sein mit diesem schönsten Moment des Tages.
Dienstag, 16. November 2010
Winter
Der superduper-herrlichwarme-ganzleichte Daunenmantel ist gekommen. Und er ist kuschelig und passt !!
Ich will Schnee und Minusgrade ! Sofort !
Ich will Schnee und Minusgrade ! Sofort !
Sonntag, 14. November 2010
Samstag, 13. November 2010
Gedichte
Für Einen
Die Andern sind das weite Meer.
Du aber bist der Hafen.
So glaube mir: kannst ruhig schlafen,
Ich steure immer wieder her.
Denn all die Stürme, die mich trafen,
Sie ließen meine Segel leer.
Die Andern sind das bunte Meer,
Du aber bist der Hafen.
Du bist der Leuchtturm. Letztes Ziel.
Kannst Liebster, ruhig schlafen.
Die Andern... das ist Wellenspiel,
Du aber bist der Hafen.
Du aber bist der Hafen.
So glaube mir: kannst ruhig schlafen,
Ich steure immer wieder her.
Denn all die Stürme, die mich trafen,
Sie ließen meine Segel leer.
Die Andern sind das bunte Meer,
Du aber bist der Hafen.
Du bist der Leuchtturm. Letztes Ziel.
Kannst Liebster, ruhig schlafen.
Die Andern... das ist Wellenspiel,
Du aber bist der Hafen.
Mascha Kaleko
-----
Endlich bist du da. Wie gut.
Ich hab mich so sehr nach dir gesehnt.
Komm, kühl mein Herz. Es brennt.
Sei willkommen, sei umarmt,
immer wieder und immer wieder,
es ist Zeit...
Sappho (617/12 v.Chr. - um 570-560 v.Chr.)
Ich hab mich so sehr nach dir gesehnt.
Komm, kühl mein Herz. Es brennt.
Sei willkommen, sei umarmt,
immer wieder und immer wieder,
es ist Zeit...
Sappho (617/12 v.Chr. - um 570-560 v.Chr.)
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Der Mann im Mond
Der Mann im Mond hängt bunte Träume
die seine Mondfrau spinnt aus Licht,
allnächtlich in die Abendbäume,
mit einem Lächeln im Gesicht.
die seine Mondfrau spinnt aus Licht,
allnächtlich in die Abendbäume,
mit einem Lächeln im Gesicht.
Da gibt es gelbe, rote, grüne
und Träume ganz in Himmelblau
mit Gold durchwirkte, zarte, kühne,
für Bub und Mädel, Mann und Frau.
Auch Träume, die auf Reisen führen
in Fernen, abenteuerlich,
- Da hängen sie an Silberschnüren
und einer davon ist für dich.
Mascha Kaleko
-----
Finale con moto
Du hast in mir viel Lichter angezündet,
mit blauen Träumen mir den Tag erfüllt,
und alles Blühen, alles Leuchten mündet
noch im Erlöschen hin zu deinem Bild.
mit blauen Träumen mir den Tag erfüllt,
und alles Blühen, alles Leuchten mündet
noch im Erlöschen hin zu deinem Bild.
Du kamst: Zum Garten ward das Grau der Straßen.
Du kamst nicht, und der Tag hat nicht gezählt.
Wie hat, allein, das Leben mich gequält.
Der große Trug, den wir zu zweit vergaßen.
Es war der gleiche Sang in deinem Blut,
die gleiche Saite, jäh entzweigerissen.
Ein müder Klang, um den wir selbst kaum wissen,
jahrtausendalte, halberstorbne Glut.
Verwehter Ton, der noch im Klingen schweigt,
Gesumm, das ohne Anfang ist und Ende.
Dass sich der Schatten deines Ahns dir neigt,
umfängt auch mich der Segen seiner Hände.
Du kamst nicht, und der Tag hat nicht gezählt.
Wie hat, allein, das Leben mich gequält.
Der große Trug, den wir zu zweit vergaßen.
Es war der gleiche Sang in deinem Blut,
die gleiche Saite, jäh entzweigerissen.
Ein müder Klang, um den wir selbst kaum wissen,
jahrtausendalte, halberstorbne Glut.
Verwehter Ton, der noch im Klingen schweigt,
Gesumm, das ohne Anfang ist und Ende.
Dass sich der Schatten deines Ahns dir neigt,
umfängt auch mich der Segen seiner Hände.
Stumm zu verlöschen, ist der letzte Sinn,
still fortzugehen, eh das Feuer schwindet.
Du hast in mir viel Lichter angezündet....
still fortzugehen, eh das Feuer schwindet.
Du hast in mir viel Lichter angezündet....
Du sollst nicht wissen, dass ich einsam bin.
Mascha Kaleko
Freitag, 12. November 2010
Wochenende
Aufräumen
Regale aufstellen und einräumen
Eine Ordnung finden
Musik aufnehmen
Ausgehen ?
Ein gewisses Alleinsein ertragen
Schmusebedürftigkeit ertragen
Etwas Leckeres kochen
Backen
Regale aufstellen und einräumen
Eine Ordnung finden
Musik aufnehmen
Ausgehen ?
Ein gewisses Alleinsein ertragen
Schmusebedürftigkeit ertragen
Etwas Leckeres kochen
Backen
Donnerstag, 11. November 2010
The Fray
The day's last one-way ticket train pulls in
We smile for the casual closure capturing
There goes the downpour
Here goes my fare thee well
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
'Cause I'm already gone
Only so many words that we can say
Spoken upon long-distance melody
This is my hello
This is my goodness
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
'Cause I'm already gone
Maybe in five or ten yours and mine will meet again
Straighten this whole thing out
Maybe then honesty need not be feared as a friend or an enemy
This is the distance
And this is my game face
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
Is there really no way to reach me
Am I already gone?
So this is your maverick
This is Vienna
The day's last one-way ticket train pulls in
We smile for the casual closure capturing
There goes the downpour
Here goes my fare thee well
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
'Cause I'm already gone
Only so many words that we can say
Spoken upon long-distance melody
This is my hello
This is my goodness
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
'Cause I'm already gone
Maybe in five or ten yours and mine will meet again
Straighten this whole thing out
Maybe then honesty need not be feared as a friend or an enemy
This is the distance
And this is my game face
There's really no way to reach me
There's really no way to reach me
Is there really no way to reach me
Am I already gone?
So this is your maverick
This is Vienna
Schieflage
Wenn ich mich, so wie jetzt, auf den Weg mache, raus zu finden, was mir wirklich gut tut und was nicht, gerate ich in eine gewisse emotionale Schieflage, weil ich auf jede kleine Regung achte. Aber das muss wohl so sein - vorübergehend.
Der Aufenthalt in Zürich hat mir gut getan. Es war so harmonisch, Zeit miteinander zu verbringen. Ich musste mir keine Gedanken machen, sondern konnte einfach "sein". Auch gelegentliches Schweigen war nicht peinlich. Das war sehr schön und entspannt.
So etwas hätte ich gern öfter.
Heute morgen fühle ich mich dagegen etwas allein, weil das da, wo ich es mir wünsche, nicht möglich ist. Und gestern wieder nur blödes Gelaber vorgeherrscht hat. Oberflächlicher Stumpfsinn. Jedesmal hatte ich gehofft, es wäre mal anders. Aber da ist nichts bzw das, was da ist, gefällt mir nicht. So dumm und oberflächlich.
Und das kann ich nicht mehr ertragen. Ob ich das jemals wieder kann, auch, wenn meine extreme Phase vorbei ist, bleibt dahingestellt. Ich glaube nicht.
Alle Rollen, die ich bisher in meinem Leben übernommen habe, muss ich mit neuem Leben füllen, neu definieren, und mich fragen, ob ich das noch will, ob ich mich damit noch wohl fühle.
Das ist nicht ganz einfach, weil ich alles neu bewerte. Nichts ist mehr selbstverständlich.
Und dann versinke ich in einem Schweigen, einem undefinierten Raum, weil ich einfach gerade nichts zu sagen habe. Niemandem. Alle sind weit weg, in meinem "alten Leben". Was davon gehört noch zu mir, was nicht ?
Ich werde länger brauchen, um das raus zu finden. Ich brauche Zeit, mehr Zeit, auch auf der Arbeit. Überall.
Der Aufenthalt in Zürich hat mir gut getan. Es war so harmonisch, Zeit miteinander zu verbringen. Ich musste mir keine Gedanken machen, sondern konnte einfach "sein". Auch gelegentliches Schweigen war nicht peinlich. Das war sehr schön und entspannt.
So etwas hätte ich gern öfter.
Heute morgen fühle ich mich dagegen etwas allein, weil das da, wo ich es mir wünsche, nicht möglich ist. Und gestern wieder nur blödes Gelaber vorgeherrscht hat. Oberflächlicher Stumpfsinn. Jedesmal hatte ich gehofft, es wäre mal anders. Aber da ist nichts bzw das, was da ist, gefällt mir nicht. So dumm und oberflächlich.
Und das kann ich nicht mehr ertragen. Ob ich das jemals wieder kann, auch, wenn meine extreme Phase vorbei ist, bleibt dahingestellt. Ich glaube nicht.
Alle Rollen, die ich bisher in meinem Leben übernommen habe, muss ich mit neuem Leben füllen, neu definieren, und mich fragen, ob ich das noch will, ob ich mich damit noch wohl fühle.
Das ist nicht ganz einfach, weil ich alles neu bewerte. Nichts ist mehr selbstverständlich.
Und dann versinke ich in einem Schweigen, einem undefinierten Raum, weil ich einfach gerade nichts zu sagen habe. Niemandem. Alle sind weit weg, in meinem "alten Leben". Was davon gehört noch zu mir, was nicht ?
Ich werde länger brauchen, um das raus zu finden. Ich brauche Zeit, mehr Zeit, auch auf der Arbeit. Überall.
Mittwoch, 10. November 2010
Gestern abend...
live fast noch besser als auf Platte :
Caribou - Bowls
Sehr schönes Konzert !
Und es war überhaupt nicht anstrengend. Sogar längeres Stehen hat mir nichts ausgemacht. Alles war angenehm und harmonisch. Hat mir gut getan.
Caribou - Bowls
Sehr schönes Konzert !
Und es war überhaupt nicht anstrengend. Sogar längeres Stehen hat mir nichts ausgemacht. Alles war angenehm und harmonisch. Hat mir gut getan.
Sonntag, 7. November 2010
Vielleicht (2) ...
noch 10 gute Jahre.
Die Familie meiner Freundin ist immer wieder eine Zumutung. Schrecklich, die Atmosphäre, wenn alle da sind. Was ich aber weiss.
Ich hätte gestern abend schon wieder heim fahren sollen.
Dafür war ich dann heute von dem Lärm, dem Geschrei, dem ständigen Gelaber total gerädert und bin, endlich wieder zuhause, nur ins Bett gefallen.
Ich werde beginnen zu definieren, wie die 10 guten Jahre aussehen sollen.
Und dann meinte so ein bubi im chat noch, er wolle kein eigenes Leben mehr, er wolle Totalversklavung....träum weiter, du Spinner...was für ein Schwachsinn !
Die Familie meiner Freundin ist immer wieder eine Zumutung. Schrecklich, die Atmosphäre, wenn alle da sind. Was ich aber weiss.
Ich hätte gestern abend schon wieder heim fahren sollen.
Dafür war ich dann heute von dem Lärm, dem Geschrei, dem ständigen Gelaber total gerädert und bin, endlich wieder zuhause, nur ins Bett gefallen.
Ich werde beginnen zu definieren, wie die 10 guten Jahre aussehen sollen.
Und dann meinte so ein bubi im chat noch, er wolle kein eigenes Leben mehr, er wolle Totalversklavung....träum weiter, du Spinner...was für ein Schwachsinn !
Samstag, 6. November 2010
Wunsch
Es wird ja jetzt wieder Winter, es ist dunkel, und kalt wird es auch bald. Und ich finde, jeder Mensch braucht jetzt was Warmes für die Seele und den Körper. Im Sommer ist das ja nicht so dringend, da geht man raus, aber jetzt ...
Ich hätte also gern:
Einen schönen Mann, eine schöne Umgebung, schöne Gespräche, schöne Gefühle, schönen Sex und schöne Spiele.
Das ist doch nicht zu viel verlangt, das sollte doch machbar sein !
Und dann ist es, ganz altmodisch, so :
Fly me to the moon
Ich hätte also gern:
Einen schönen Mann, eine schöne Umgebung, schöne Gespräche, schöne Gefühle, schönen Sex und schöne Spiele.
Das ist doch nicht zu viel verlangt, das sollte doch machbar sein !
Und dann ist es, ganz altmodisch, so :
Fly me to the moon
Freitag, 5. November 2010
Vielleicht...
mache ich etwas, womit ich anderen helfen kann.
Analphabeten Lesen und Schreiben beibringen, oder Vorlesen, oder einfach irgendetwas, wo ich mein Wissen weitergeben kann, ohne so ein klassischer Lehrer zu sein. Etwas mit Kindern. Etwas mit Spass. Etwas mit Wärme.
Etwas, das sinnvoller und schöner ist, als in einem Büro stundenlang vor einem PC zu sitzen.
Die Statistik sagt, dass es im Durchschnitt 10-12 Jahre dauert bis zum Rollstuhl. Wenn es schlecht läuft. Dann gehe ich davon mal aus, und dann sollte ich die mir verbleibenden bewegungsfähigen Jahre doch zu was anderem nutzen, als dazu, "meine Pflicht zu erfüllen".
In den letzten Tagen ist mir klar geworden, was ich nicht mehr will, wozu ich aber neige, nämlich mich zu überfordern.
Immer aus dem Vollen gelebt, immer an der Grenze meiner Kraft und darüberhinaus. Macht doch nichts, kann ich schon, bin ja stark und intelligent ! Und damit mache ich auch meinen Job, auch wenn das Thema noch so uninteressant ist: mit Intelligenz, mit der Fähigkeit, mich einzudenken, auch, wenn es mir garnicht liegt. Das habe ich jahrelang gemacht.
"Stark und intelligent" nutze ich jetzt besser mal für mich, und nicht nur fürs Funktionieren.
Wenn ich mich gestresst fühle, so wie diese Woche, habe ich wieder häufiger Doppelbilder, dh es geht mir schlechter.
Und das kann es nicht sein !
Gerade hat meine Freundin angerufen und mich zu sich eingeladen ! Prima ! Raus ausm Haus und Zeit verbringen mit einem Menschen, den ich mag... :-)
P.S. Und diesen ganzen Weihnachts-schnick-schnack - ach was für glückliche Menschen all überall - werde ich mir dieses Jahr schenken !
Analphabeten Lesen und Schreiben beibringen, oder Vorlesen, oder einfach irgendetwas, wo ich mein Wissen weitergeben kann, ohne so ein klassischer Lehrer zu sein. Etwas mit Kindern. Etwas mit Spass. Etwas mit Wärme.
Etwas, das sinnvoller und schöner ist, als in einem Büro stundenlang vor einem PC zu sitzen.
Mehr Zeit mit den Dingen und den Menschen verbringen, die man liebt.
Die Statistik sagt, dass es im Durchschnitt 10-12 Jahre dauert bis zum Rollstuhl. Wenn es schlecht läuft. Dann gehe ich davon mal aus, und dann sollte ich die mir verbleibenden bewegungsfähigen Jahre doch zu was anderem nutzen, als dazu, "meine Pflicht zu erfüllen".
In den letzten Tagen ist mir klar geworden, was ich nicht mehr will, wozu ich aber neige, nämlich mich zu überfordern.
Immer aus dem Vollen gelebt, immer an der Grenze meiner Kraft und darüberhinaus. Macht doch nichts, kann ich schon, bin ja stark und intelligent ! Und damit mache ich auch meinen Job, auch wenn das Thema noch so uninteressant ist: mit Intelligenz, mit der Fähigkeit, mich einzudenken, auch, wenn es mir garnicht liegt. Das habe ich jahrelang gemacht.
"Stark und intelligent" nutze ich jetzt besser mal für mich, und nicht nur fürs Funktionieren.
Wenn ich mich gestresst fühle, so wie diese Woche, habe ich wieder häufiger Doppelbilder, dh es geht mir schlechter.
Und das kann es nicht sein !
Gerade hat meine Freundin angerufen und mich zu sich eingeladen ! Prima ! Raus ausm Haus und Zeit verbringen mit einem Menschen, den ich mag... :-)
P.S. Und diesen ganzen Weihnachts-schnick-schnack - ach was für glückliche Menschen all überall - werde ich mir dieses Jahr schenken !
Mittwoch, 3. November 2010
Verändern ?
wieder den ganzen Tag gearbeitet, und da komme ich schon an meine Grenzen. Morgens ein Gespräch mit Chefin und Gesundheitsberaterin, und da kam die Idee auf, ich könne ja umziehen, dann wäre der Weg zur Arbeit nicht so weit.
Das stimmt.
Das ist aber auch schon alles, was daran stimmt.
HIER ist mein Zuhause und ich will hier nicht weg. Was soll ich in einer Umgebung, die ich nicht leiden kann ? Irgendwo da wohnen, wo ich garnicht hingehöre ? Nein ! Zu einem Zuhause gehört mehr, als nur das Bett aufzustellen. Abgesehen davon kann ich eine weitere Verunsicherung durch eine neue, fremde Umgebung überhaupt nicht gebrauchen. Ich brauche meinen Schutzraum.
Drum musste ich dann auch widersprechen.
Dann fahre ich halt wieder ICE, Scheiss auf die Kohle, dann gehts.
Trotzdem beginne ich, mich damit auseinanderzusetzen, was wäre, wenn ich nicht mehr voll arbeiten kann. Was das bedeutet, was ich dann mache, ob ich damit klar käme.
Das macht mir ein bisschen Angst....
Aber dann wenigstens in meiner gewohnten Umgebung und nicht "irgendwo" ohne Bezug !
Entdeckung des Tages :
diymnetlabel
Sehr interessant !
Versöhnt mich mit dem Tag !
Das stimmt.
Das ist aber auch schon alles, was daran stimmt.
HIER ist mein Zuhause und ich will hier nicht weg. Was soll ich in einer Umgebung, die ich nicht leiden kann ? Irgendwo da wohnen, wo ich garnicht hingehöre ? Nein ! Zu einem Zuhause gehört mehr, als nur das Bett aufzustellen. Abgesehen davon kann ich eine weitere Verunsicherung durch eine neue, fremde Umgebung überhaupt nicht gebrauchen. Ich brauche meinen Schutzraum.
Drum musste ich dann auch widersprechen.
Dann fahre ich halt wieder ICE, Scheiss auf die Kohle, dann gehts.
Trotzdem beginne ich, mich damit auseinanderzusetzen, was wäre, wenn ich nicht mehr voll arbeiten kann. Was das bedeutet, was ich dann mache, ob ich damit klar käme.
Das macht mir ein bisschen Angst....
Aber dann wenigstens in meiner gewohnten Umgebung und nicht "irgendwo" ohne Bezug !
Entdeckung des Tages :
diymnetlabel
Sehr interessant !
Versöhnt mich mit dem Tag !
Dienstag, 2. November 2010
Trost
Das ist das Bild, das ich am meisten liebe : "Le Lac d'Annecy" von Paul Cezanne aus dem Jahr 1896.
Zum ersten Mal habe ich es Ende der 80-er in London gesehen und mir ist vor Ergriffenheit fast das Herz stehen geblieben. Und dann noch einmal ein paar Jahre später, auch in London. Und die Wirkung war die gleiche.
Alles daran, die Farben, der Farbaufstrich, das Motiv sind grosse Schönheit für mich.
Seitdem hängt es als Druck in meinem Zimmer, als Erinnerung an die Strahlkraft des Originals. Wenn ich es betrachte, fühle ich mich getröstet. Schönheit tröstet mich.
Und gerade heute habe ich wieder lange hingesehen, nach einem Tag voller Müdigkeit, verspäteter Züge wegen gesperrter Strecken und einem Gefühl der Schwäche und der Entfremdung.
Es tröstet immer noch.
Montag, 1. November 2010
Soeben
Bericht von der Party erhalten.
Es war grässlich. Überfüllt mit schrecklichen Leuten.
Nix verpasst, im Gegenteil : Nerven geschont.
Es war grässlich. Überfüllt mit schrecklichen Leuten.
Nix verpasst, im Gegenteil : Nerven geschont.
Sonntag, 31. Oktober 2010
Jetzt geht das wieder los !
Die Zeit hat umgestellt und logischerweise wird es um 5 schon dunkel.
Plötzlich habe ich das Gefühl, mir dringend Dinge suchen zu müssen, die mich angenehm beschäftigen, um die nächsten Monate zu ertragen, die ständige Dunkelheit und die ständige Kälte. Schauder...
Zur Zeit bin ich noch mit Stricken beschäftigt. Ein Ergebnis hier :
Hat Spass gemacht und er ist richtig schön warm. Eine Mütze gibts auch noch, allerdings in grau.
OK.....
Da ich ja aber nicht ständig stricken kann - wird ja auch irgendwann langweilig - habe ich beschlossen, wieder Kurzgeschichten zu schreiben. Zu erzählen gibt es ja mehr als genug...
Das wird meine Beschäftigung für den Winter - abgesehen von Musik, Konzerten, Wohnung umräumen, lesen und trainieren und...äh...ARBEITEN - das hätte ich fast vergessen...
Ich will nicht nur Zerstreuung, ich will auch Konzentration !
Und los !
Plötzlich habe ich das Gefühl, mir dringend Dinge suchen zu müssen, die mich angenehm beschäftigen, um die nächsten Monate zu ertragen, die ständige Dunkelheit und die ständige Kälte. Schauder...
Zur Zeit bin ich noch mit Stricken beschäftigt. Ein Ergebnis hier :
Hat Spass gemacht und er ist richtig schön warm. Eine Mütze gibts auch noch, allerdings in grau.
OK.....
Da ich ja aber nicht ständig stricken kann - wird ja auch irgendwann langweilig - habe ich beschlossen, wieder Kurzgeschichten zu schreiben. Zu erzählen gibt es ja mehr als genug...
Das wird meine Beschäftigung für den Winter - abgesehen von Musik, Konzerten, Wohnung umräumen, lesen und trainieren und...äh...ARBEITEN - das hätte ich fast vergessen...
Ich will nicht nur Zerstreuung, ich will auch Konzentration !
Und los !
Freitag, 29. Oktober 2010
Irgendwie
haben sich gestern meine hochfliegenden Partypläne verflüchtigt. Ich fand es plötzlich nicht mehr attraktiv, mich mit vielen Menschen auf engem Raum zu tummeln und von lauter Musik beschallen zu lassen.
Mein Müdigkeitslevel nach einem weiteren ganzen Tag Arbeit heute gibt mir recht.
Ich wäre schon gerne raus aus der Bude, aber dann halt einen Ausflug in die nähere Umgebung.
Ansonsten ist Häuslichkeit angesagt: ich werde wieder meinem kürzlich ausgebrochenen Strickwahn frönen ! Irgendwann backe ich noch Plätzchen ... ich glaube, ich werde alt....
Nein, ich mache nur das, wonach mir ist und womit ich mich wohl fühle.
Das gilt auch für die Herren subs. Es ist mir inzwischen vollkommen egal, was ich ihnen nicht "genug" sein könnte und mache nur noch, worauf ich Lust habe, ob es gefällt oder nicht. Mal bin ich zu nett, dann wieder zu streng. Ach herrje! Ist das mein Problem ?
Eine Freundin meinte neulich, ohne sub sei es langweilig. Diese Meinung teile ich nicht im geringsten. Es gibt sooo vieles, was mir Spass macht und gefällt, auf diese Fixierungen mag ich mich garnicht mehr einlassen.
Einbahnstrassen für die Lebensfreude. Kein Links, kein Rechts, immer nur geradeaus. DAS ist langweilig !
Der Vater meiner Freundin liegt schwer krank im Krankenhaus und muss mehrfach operiert werden. Meine Gedanken sind bei ihr.
Natürlich ist es nicht schön, krank zu sein, aber es ist auch nicht nur schön, wieder zurück zu kommen ins Arbeitsleben. Ich habe ganz anders leben können, ein Morgen war ein Morgen und nicht nur ein schnelles sich Herrichten für den Tag, und ein Abend war ein Abend und nicht nur ein erschöpftes Sinken aufs Sofa.
Was ist wirklich Lebensqualität ?
Dass ich mir vieles leisten kann ?
Ich glaube, es ist eher, genug Geld fürs Auskommen zu haben, aber zu verzichten auf mehr im Tausch gegen frei verfügbare Zeit. Jedenfalls finde ich, dass Zeit der eigentliche Luxus ist. Den man aber nur geniessen kann, wenn man sich über Geld keine allzu grossen Gedanken machen muss. Sonst ist die schöne freie Zeit von Sorgen ausgefüllt.
Das alles dürfte allgemein bekannt und nichts Neues sein.
Wir leben in einem System mit bestimmten Werten.
Durch meine Auszeit habe ich wesentlich mehr Abstand als früher, und das geniesse ich.
Mein Müdigkeitslevel nach einem weiteren ganzen Tag Arbeit heute gibt mir recht.
Ich wäre schon gerne raus aus der Bude, aber dann halt einen Ausflug in die nähere Umgebung.
Ansonsten ist Häuslichkeit angesagt: ich werde wieder meinem kürzlich ausgebrochenen Strickwahn frönen ! Irgendwann backe ich noch Plätzchen ... ich glaube, ich werde alt....
Nein, ich mache nur das, wonach mir ist und womit ich mich wohl fühle.
Das gilt auch für die Herren subs. Es ist mir inzwischen vollkommen egal, was ich ihnen nicht "genug" sein könnte und mache nur noch, worauf ich Lust habe, ob es gefällt oder nicht. Mal bin ich zu nett, dann wieder zu streng. Ach herrje! Ist das mein Problem ?
Eine Freundin meinte neulich, ohne sub sei es langweilig. Diese Meinung teile ich nicht im geringsten. Es gibt sooo vieles, was mir Spass macht und gefällt, auf diese Fixierungen mag ich mich garnicht mehr einlassen.
Einbahnstrassen für die Lebensfreude. Kein Links, kein Rechts, immer nur geradeaus. DAS ist langweilig !
Der Vater meiner Freundin liegt schwer krank im Krankenhaus und muss mehrfach operiert werden. Meine Gedanken sind bei ihr.
Natürlich ist es nicht schön, krank zu sein, aber es ist auch nicht nur schön, wieder zurück zu kommen ins Arbeitsleben. Ich habe ganz anders leben können, ein Morgen war ein Morgen und nicht nur ein schnelles sich Herrichten für den Tag, und ein Abend war ein Abend und nicht nur ein erschöpftes Sinken aufs Sofa.
Was ist wirklich Lebensqualität ?
Dass ich mir vieles leisten kann ?
Ich glaube, es ist eher, genug Geld fürs Auskommen zu haben, aber zu verzichten auf mehr im Tausch gegen frei verfügbare Zeit. Jedenfalls finde ich, dass Zeit der eigentliche Luxus ist. Den man aber nur geniessen kann, wenn man sich über Geld keine allzu grossen Gedanken machen muss. Sonst ist die schöne freie Zeit von Sorgen ausgefüllt.
Das alles dürfte allgemein bekannt und nichts Neues sein.
Wir leben in einem System mit bestimmten Werten.
Durch meine Auszeit habe ich wesentlich mehr Abstand als früher, und das geniesse ich.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Der erste ganze Tag Arbeit
seit...7 Monaten. Puuh, jetzt bin ich recht müde und froh, dass ich morgen nicht schon wieder ran muss. Wie hab ich das früher bloss gemacht ? Das wird mir immer rätselhafter. Und da bleibt so wenig vom Tag !
Wie soll ich bloss all meine anderen Interessen in ein paar Stunden am Abend unterbringen ?
Meine Wochenendplanung hat auch einen Knacks bekommen. Klappt auch nicht, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Und ob ich ausgehe, wage ich momentan zu bezweifeln.
Aber wieder die ganze Zeit daheim ??? Och nee...muss das sein ?
Wie soll ich bloss all meine anderen Interessen in ein paar Stunden am Abend unterbringen ?
Meine Wochenendplanung hat auch einen Knacks bekommen. Klappt auch nicht, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Und ob ich ausgehe, wage ich momentan zu bezweifeln.
Aber wieder die ganze Zeit daheim ??? Och nee...muss das sein ?
Dienstag, 26. Oktober 2010
Heute keine Arbeit !
Ich komme garnicht zu meinem Arbeitsplatz.
Die Strecke wird von der Bahngewerkschaft bestreikt. Nun gut, dann eben morgen den ganzen Tag arbeiten.
Die Strecke wird von der Bahngewerkschaft bestreikt. Nun gut, dann eben morgen den ganzen Tag arbeiten.
Sonntag, 24. Oktober 2010
Das Zöfchen
Heute war das Päckchen angekommen.
Vor einer Woche hatte er die Sachen bestellt. Er kam sich komisch vor und schämte sich ein bisschen, aber dann klickte er doch "ja, bestellen".
Und jetzt war es hier.
Rasch zog er die Vorhänge zu. Die Nachbarn sollten besser nichts davon mitbekommen.
Er öffnete das Paket und ein Geruch nach Plastik und Stärke strömte ihm entgegen. Sein Puls ging schneller, als er das Kleid herausnahm. Es knisterte. Die Schürze und das Häubchen waren auch dabei. Alles wie bestellt. Ob es wohl passte ?
Er zog seine Jeans, den Pullover und das Hemd aus. In seiner Unterhose zeigte sich schon die Erregung und er streifte das Kleid über. Die Puffärmel mussten etwas zurechtgezupft werden, der Reissverschluss hinten geschlossen. Es fühlte sich kühl und fremd und aufregend an.
Er ging zum Spiegel. Wie doof das aussah mit Socken ! Aus einer Kommode holte er Nylons, die er neulich gekauft hatte und streifte sie über. Noch ein Blick in den Spiegel: schon besser !
Vorsichtig tappte er auf den glatten Strümpfen zurück zum Paket, holte Schürze und Häubchen und legte sie an. Sorgfältig band er eine grosse Schleife auf dem Rücken.
Dann stellte er sich vor den Spiegel und drehte sich auf Zehenspitzen. Seine langen schlanken Beine kamen in den Nylons sehr gut zur Geltung. Dazu hob er den Rock an und knickste. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Wie hübsch er jetzt aussah !
Ob seine Herrin ihm die versprochenen Schuhe mitbringen würde ? Ob er ihr so gefallen würde ? Und was für Aufgaben hätte sie für ihn - als Zofe ?
Das kurze Röckchen bauschte sich auf bei diesen Gedanken....
the beginning of the end of the beginning
Vor einer Woche hatte er die Sachen bestellt. Er kam sich komisch vor und schämte sich ein bisschen, aber dann klickte er doch "ja, bestellen".
Und jetzt war es hier.
Rasch zog er die Vorhänge zu. Die Nachbarn sollten besser nichts davon mitbekommen.
Er öffnete das Paket und ein Geruch nach Plastik und Stärke strömte ihm entgegen. Sein Puls ging schneller, als er das Kleid herausnahm. Es knisterte. Die Schürze und das Häubchen waren auch dabei. Alles wie bestellt. Ob es wohl passte ?
Er zog seine Jeans, den Pullover und das Hemd aus. In seiner Unterhose zeigte sich schon die Erregung und er streifte das Kleid über. Die Puffärmel mussten etwas zurechtgezupft werden, der Reissverschluss hinten geschlossen. Es fühlte sich kühl und fremd und aufregend an.
Er ging zum Spiegel. Wie doof das aussah mit Socken ! Aus einer Kommode holte er Nylons, die er neulich gekauft hatte und streifte sie über. Noch ein Blick in den Spiegel: schon besser !
Vorsichtig tappte er auf den glatten Strümpfen zurück zum Paket, holte Schürze und Häubchen und legte sie an. Sorgfältig band er eine grosse Schleife auf dem Rücken.
Dann stellte er sich vor den Spiegel und drehte sich auf Zehenspitzen. Seine langen schlanken Beine kamen in den Nylons sehr gut zur Geltung. Dazu hob er den Rock an und knickste. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Wie hübsch er jetzt aussah !
Ob seine Herrin ihm die versprochenen Schuhe mitbringen würde ? Ob er ihr so gefallen würde ? Und was für Aufgaben hätte sie für ihn - als Zofe ?
Das kurze Röckchen bauschte sich auf bei diesen Gedanken....
the beginning of the end of the beginning
Samstag, 23. Oktober 2010
Zuhause
So siehts inzwischen aus. PC beim Schreibtisch ist prima. Und auf dem Tisch alles, naja fast alles, was ich so brauche jeden Tag. Und hey ! das IST aufgeräumt !
Am liebsten habe ich die kleine schwarze Puppe auf dem Schreibtisch mit den roten abstehenden Haaren....
Nachdem gestern ein absoluter Scheisstag war, habe ich mich heute wieder entspannt. Es ist wie es ist. Ich kann es nicht ändern. Erst nach 3,4 Monaten kann man sagen, ob es funktioniert. Wenn nicht, hat man ein paar schöne Momente geteilt und das ist gut; aber weiter reichts halt nicht. Besser dann lassen, wenn es einem klar wird, anstatt noch länger rumzukrampfen. Die Gefühle sagen einem schon das Richtige.
Und Ironie bei der Geschichte: wenn ich es freundlich meine, wird mir auch nicht geglaubt. Das amüsiert mich schon fast. Fast. Aber was solls, ich bin nicht für alles verantwortlich, für einiges, aber nicht für alles.
Nach vorne schauen.
Kein Rumgelaber mehr, kein Geschwätz, kein "ach, ich weiss auch nicht", keine Spielchen mehr mit Gefühlen...all das gibts für mich nicht mehr, das will ich nicht mehr haben. Klingt streng. OK, ist streng.
Dafür wird das nächste WE dann sehr schön. Wenn alles klappt. Wenn meine Kraft reicht. Ich hoffe es, denn ich war schon so lange nicht mehr unterwegs.
Musik gehört und geladen und zufrieden.
Freitag, 22. Oktober 2010
Heute morgen...
hat das Thermometer 0 Grad angezeigt. So früh im Jahr schon !
Dick eingepackt zum Bahnhof gestapft und später dann mein Tagwerk verrichtet.
Und jetzt, am Abend, bin ich fix und alle und zweifle daran, noch jemals wieder Vollzeit arbeiten zu können.
Aber vielleicht erwarte ich mal wieder zu viel von mir, und es dauert viel länger, als alle denken, bis man "die Mühle" wieder wegstecken kann.
Jedenfalls bin ich in etwas grüblerischer Stimmung deswegen und fühle mich auch körperlich etwas schwach.
Gestern habe ich Wolle gekauft, das erste Mal seit bestimmt 20 Jahren, und damit werde ich mich vor die Glotze werfen und hoffen, dass es mir morgen besser geht.
Es funkioniert nicht, wenn es mir schlecht geht. Nichts funktioniert, wenn es mir schlecht geht. Eine Binsenweisheit. Trotzdem eine mit Konsequenzen.
Langsam glaube ich, ich habe die falschen Erwartungen....
Dick eingepackt zum Bahnhof gestapft und später dann mein Tagwerk verrichtet.
Und jetzt, am Abend, bin ich fix und alle und zweifle daran, noch jemals wieder Vollzeit arbeiten zu können.
Aber vielleicht erwarte ich mal wieder zu viel von mir, und es dauert viel länger, als alle denken, bis man "die Mühle" wieder wegstecken kann.
Jedenfalls bin ich in etwas grüblerischer Stimmung deswegen und fühle mich auch körperlich etwas schwach.
Gestern habe ich Wolle gekauft, das erste Mal seit bestimmt 20 Jahren, und damit werde ich mich vor die Glotze werfen und hoffen, dass es mir morgen besser geht.
Es funkioniert nicht, wenn es mir schlecht geht. Nichts funktioniert, wenn es mir schlecht geht. Eine Binsenweisheit. Trotzdem eine mit Konsequenzen.
Langsam glaube ich, ich habe die falschen Erwartungen....
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Dienstag, 19. Oktober 2010
Montag, 18. Oktober 2010
Mal...
allein zu Haus.
Mein Zimmer sieht aus, als wäre ich gerade erst eingezogen. Das war eine Schufterei am Samstag. Noch dazu habe ich bestimmt lustig ausgesehen mit meiner OP-Maske vor der Nase. Trotzdem habe ich genug Staub eingeatmet, um eine ordentlich laufende Rotznase zu entwickeln. Egal - vor ein paar Wochen wäre an so eine Aktion noch nicht einmal zu denken gewesen, da wäre ich nach einer Stunde schon vollkommen erschöpft gewesen. Insofern war es also wieder ein riesiger Fortschritt, Rotz hin, Rotz her...pfft.
Heute schiebe ich noch mal hierhin, mal dorthin, um die optimalen Plätze zu finden.
Am Mittwoch hole ich den ersten Satz neue Regale und dann wird es wohnlicher, hoffe ich doch...
Was habe ich alles schon weggeworfen ! Und der ganze Müll lag jahrelang hier rum !
Es macht Spass, etwas zu verändern.
Und das Verändern findet auch in meinem Beziehungsleben statt.
Gestern leuchtete die rote Warnlampe aufgrund eines diffusen Unwohlseins. Etwas drüber nachsinniert und gemerkt, was es ist.
Pause eingelegt. Time Out. Will etwas Abstand und Zeit für mich selbst.
Das ist wie bei einem guten Song. Er wird nicht besser, wenn man ihn aus lauter Liebe immer und immer wieder anhört. Besser mal was anderes hören und dann zu den geliebten Klängen zurück kehren.
So siehts aus. Gut siehts aus !
Ausser der Tatsache, dass R. wieder in seinem Schweigen verschwunden ist. Das finde ich sehr schade, und so unnötig. War doch alles gut, bis die Spielchen wieder los gingen. Das geht mit mir halt nicht mehr. Wie so vieles andere auch nicht...
Mein Zimmer sieht aus, als wäre ich gerade erst eingezogen. Das war eine Schufterei am Samstag. Noch dazu habe ich bestimmt lustig ausgesehen mit meiner OP-Maske vor der Nase. Trotzdem habe ich genug Staub eingeatmet, um eine ordentlich laufende Rotznase zu entwickeln. Egal - vor ein paar Wochen wäre an so eine Aktion noch nicht einmal zu denken gewesen, da wäre ich nach einer Stunde schon vollkommen erschöpft gewesen. Insofern war es also wieder ein riesiger Fortschritt, Rotz hin, Rotz her...pfft.
Heute schiebe ich noch mal hierhin, mal dorthin, um die optimalen Plätze zu finden.
Am Mittwoch hole ich den ersten Satz neue Regale und dann wird es wohnlicher, hoffe ich doch...
Was habe ich alles schon weggeworfen ! Und der ganze Müll lag jahrelang hier rum !
Es macht Spass, etwas zu verändern.
Und das Verändern findet auch in meinem Beziehungsleben statt.
Gestern leuchtete die rote Warnlampe aufgrund eines diffusen Unwohlseins. Etwas drüber nachsinniert und gemerkt, was es ist.
Pause eingelegt. Time Out. Will etwas Abstand und Zeit für mich selbst.
Das ist wie bei einem guten Song. Er wird nicht besser, wenn man ihn aus lauter Liebe immer und immer wieder anhört. Besser mal was anderes hören und dann zu den geliebten Klängen zurück kehren.
So siehts aus. Gut siehts aus !
Ausser der Tatsache, dass R. wieder in seinem Schweigen verschwunden ist. Das finde ich sehr schade, und so unnötig. War doch alles gut, bis die Spielchen wieder los gingen. Das geht mit mir halt nicht mehr. Wie so vieles andere auch nicht...
Freitag, 15. Oktober 2010
Aufräumen
Ich habe jetzt damit angefangen, mein Zimmer umzuräumen. Um das überhaupt zu können, muss ich mich durch alte Unterlagen wühlen und wegwerfen, wegwerfen, wegwerfen. Meine Güte, auf was ich da alles stosse!
Nicht zu fassen! ZB auf eine Perlenkette, die ich nie getragen habe. Das passt ja jetzt zu meinem Alter...
Das hat man von der verdammten Faulheit und Sammelei!
Das geht nur jeden Tag ein bisschen, weil ich vom Wühlen im Staub sofort eine Schniefnase kriege.
Trotzdem muss ich die Zeit nutzen, solange ich noch nicht wieder voll arbeite.
Für morgen habe ich mir vorgenommen, das eine Regal auszumisten und endlich mein Bett umzustellen. Jetzt ziehts auch schon vom Fenster, wo es jetzt noch steht, da muss ich dringend weg.
Dann ist das neue Bild auch schon gekommen, das ich bestellt hatte. Ich weiss schon, wo es hängen wird, wenn alles fertig ist.
Und mein neuer MP3 macht mir auch viel Freude. Toller Sound und kaum Aussengeräusche. Einige Songs werde ich doch schneiden müssen, wie es aussieht. Aber auch hier : langsam...nach und nach...
Im Büro ist es ...naja...die Kollegen sind nett, aber die Arbeit ? Ich hab recht viel vergessen zum einen, und zum anderen erschliesst sich mir auch nicht die Sinnhaftigkeit. Die meiste Zeit seines Lebens in einem Büro verbringen ? Das ist jetzt noch grotesker als vor der Krankheit.
Dafür ist "drumrum" alles schön.
Morgen wieder auf den Markt, die vielen Farben und Gerüche geniessen und frische Sachen einkaufen.
Und am Sonntag....RRRRRRRRR....
Nicht zu fassen! ZB auf eine Perlenkette, die ich nie getragen habe. Das passt ja jetzt zu meinem Alter...
Das hat man von der verdammten Faulheit und Sammelei!
Das geht nur jeden Tag ein bisschen, weil ich vom Wühlen im Staub sofort eine Schniefnase kriege.
Trotzdem muss ich die Zeit nutzen, solange ich noch nicht wieder voll arbeite.
Für morgen habe ich mir vorgenommen, das eine Regal auszumisten und endlich mein Bett umzustellen. Jetzt ziehts auch schon vom Fenster, wo es jetzt noch steht, da muss ich dringend weg.
Dann ist das neue Bild auch schon gekommen, das ich bestellt hatte. Ich weiss schon, wo es hängen wird, wenn alles fertig ist.
Und mein neuer MP3 macht mir auch viel Freude. Toller Sound und kaum Aussengeräusche. Einige Songs werde ich doch schneiden müssen, wie es aussieht. Aber auch hier : langsam...nach und nach...
Im Büro ist es ...naja...die Kollegen sind nett, aber die Arbeit ? Ich hab recht viel vergessen zum einen, und zum anderen erschliesst sich mir auch nicht die Sinnhaftigkeit. Die meiste Zeit seines Lebens in einem Büro verbringen ? Das ist jetzt noch grotesker als vor der Krankheit.
Dafür ist "drumrum" alles schön.
Morgen wieder auf den Markt, die vielen Farben und Gerüche geniessen und frische Sachen einkaufen.
Und am Sonntag....RRRRRRRRR....
Donnerstag, 14. Oktober 2010
DIDO - LOOK NO FURTHER
I might have been a singer
Who sailed around the world
A gambler who wins millions
And spent it all on girls
I might have been a poet
Who walked upon the moon
A scientist who would tell the world
I discovered something new
I might have loved a king
And been the one to end a war
A criminal who drinks champagne
And never could be caught
But among your books
Among your clothes
Among the noise and fuss
I've let it go
I can stop and catch my breath
And look no further for happiness
And I will not turn again
Cause my heart has found its home
Everyone I'll never meet
And the friends I won't now make
The adventures that they could have been
And the risks I'll never take
But among your books
Among your clothes
Among your noise and fuss
I've let it go
I can stop and catch my breath
And look no further for happiness
And I will not turn again
Cause my heart has found its home
I might have been a singer
Who sailed around the world
A gambler who wins millions
And spent it all on girls
I might have been a poet
Who walked upon the moon
A scientist who would tell the world
I discovered something new
I might have loved a king
And been the one to end a war
A criminal who drinks champagne
And never could be caught
But among your books
Among your clothes
Among the noise and fuss
I've let it go
I can stop and catch my breath
And look no further for happiness
And I will not turn again
Cause my heart has found its home
Everyone I'll never meet
And the friends I won't now make
The adventures that they could have been
And the risks I'll never take
But among your books
Among your clothes
Among your noise and fuss
I've let it go
I can stop and catch my breath
And look no further for happiness
And I will not turn again
Cause my heart has found its home
Freitag, 8. Oktober 2010
Hundemüde...
nach meinem Wiedereinstieg....
Aber auf der Rückfahrt
gehört - und mit der Welt versöhnt.
Eine der besten bands, die ich kenne. Wunderschön !
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Endlich....
ein Mensch, Mann und sub, mit dem ich glücklich bin.
Darauf habe ich lange gewartet.
Zwei Kollegen aus der Zentrale, die ich flüchtig kannte : tot.
Der eine Krebs, die andere bei einem Unfall im Krankenhaus.
Beide etwa in meinem Alter.
Danke, wertes Leben, dass ich noch ein bisschen bleiben und glücklich sein darf !
Auf dem Markt gewesen in der Stadt und Obst, Gemüse und Blumen gekauft.
Hmmm...so schön ! Das werde ich wieder öfter machen.
Montag, 4. Oktober 2010
Gestern abend...
mal wieder lange mit m. gechattet.
Seit Wochen bin ich abweisend und beharre auf meiner Enttäuschung und Verletztheit. Und seit Wochen lässt er sich kaum beirren und läuft mir weiter hinterher. Egal, wie bitter, böse, arrogant, herablassend oder vorwurfsvoll ich mich fühle / gebe, er bleibt dran.
Das war mir lange lästig und mir fielen tausend Dinge ein, warum ich ihm nicht verzeihen kann, vor allem mein Stolz.Trotzdem gab es immer wieder Momente, da hat er mich zu Tränen gerührt mit seiner penetranten Überzeugtheit.
Ich bin dann nochmal in mich gegangen und habe das Ganze von einer anderen Seite betrachtet. Eigentlich bewundernswert, dass sich jemand überhaupt nicht beirren lässt und seinen Gefühlen folgt: "Ich weiss, Du bist die beste Dom für mich !" "Ich fühle mich immer wie Dein sub."
Natürlich fühle ich mich auch geschmeichelt, aber das ist nicht der Punkt. Wenn ich nicht in der hintersten Ecke, am Stolz vorbei, das Gefühl hätte, er könnte der sub sein, den ich mir wünsche, dann wäre alle Schmeichelei vergebens.
Und ich habe wirklich lange abgeklopft, ob er es überhaupt ehrlich meint oder nur Sprüche macht.
Und ausserdem muss Mut belohnt werden. Denn es ist mutig, trotz aller Widerstände zu seinen Gefühlen zu stehen. Das finde ich toll.
Er hat mich zum Essen eingeladen. Und das werde ich jetzt annehmen.
Samstag, 2. Oktober 2010
Mir träumte....
ich wäre in einem Schwimmbecken mit blauen Kacheln und tauche und sinke. Ich hatte keine Angst. Ich sank immer tiefer und tiefer, bis mein Körper den Grund erreichte. Dann öffnete ich den Mund und atmete ein. Ich konnte Wasser einatmen. Um mich herum ein tiefes Blau.
Ich dachte: "Jetzt bin ich am Boden angekommen. An der Basis meines Seins."
Und ich hab mich ausgestreckt und alles wurde ganz leicht, mein Körper, mein Geist und eine grosse Freude durchflutete mich.
Der Grund meines Seins ist Heiterkeit, die Freude, da zu sein. Das war ein unbeschreiblich schönes und friedliches Gefühl.
Alle Angst, aller Ärger, ach so wichtige Aufgaben und Termine : alles wurde nichtig, zu einer Bedeutungslosigkeit.
Dieser grosse Frieden in mir, dieses Glück ist immer noch da im Wachzustand.
Ich habe das so noch nie gefühlt.
Mittwoch, 29. September 2010
SADOMASOCHISMUS
MANIFESTO 20/10 D.E.B.R.I.S
2010. Das neue Jahrtausend ist schon einige Jahre alt.
Präsidenten sind schwarz, wichtige Politiker sind schwul oder eine Frau und SM ist ein harmloses Freizeitvergnügen aus Erotikversandpäckchen für den monatlichen Reihenhaussex in verkehrsberuhigten Vorortsiedlungen.
Ja, alles ist gut, so gut.
SM-Stammtische überholen Taubenzüchter und Kleingartenvereine in der Mitgliederzahl und das leise gemurmelte Mantra SSC ist längst in die Liturgien alleswissender Sextheoretiker abseits praktischer Beweisführung übernommen worden.
SM ist mittelschichtskompatibles Konglomerat aus Millionen Bildchen kunstvoll drapierter Frauenkörper, wahlweise in Lack, Latex, Fesseln und geilheitsfreier Langeweile und dem sinnentleerten Repetieren ständig gleicher Posen sorgfältig ausgeleuchteter Fotosets.
Ja, alles ist gut, so gut.
SM ist so vernünftig wie ein kleines Steak aus Plastikbecherchen. Sorgfältig von Geilheit, Blut und Schmerz befreit, auf dass sich niemand mehr gruseln muss und die Größe der Dom-Köfferchen längst wichtiger als das Geschlechtsteil der Eigentümer.
SM wird gelebt. Auf rauschenden Fetischparties zum Ausführen der teuren SM-Uniformität, in den Sitzungen der Stammtische und oft sogar im echten Leben. In hübschen Fotobänden im Regal, in endloser Abarbeitung erlaubter Rituale, in Aufgeregtheiten über zuviel Brutalität, zuviel Blut, zuviel Lärm, zuviel Sex, zuviel von allem, was SM mal war.
Ist alles gut, gut so ?
Nein, nichts ist gut.
SM ist kein Akronym theoretischer Möglichkeiten sondern : Sadomasochismus!
SM ist Sadomasochismus, ist Angst, ist Schmerz, ist Schreie, ist Blut, ist Dreck, ist Tränen, ist Gestank, ist Ficken, ist schweiss-sperma-speichelverschmierte Haut und brüllende Orgasmen. Keine hübschen Bildchen sondern dreckige, gierige Wirklichkeit. Jeden Tag. Immer wieder. Immer mehr. Süchtigmachend.
Sadomasochismus!
Die Lust einen Menschen zu erniedrigen, zu quälen, zum Sklaven, zur Sklavin zu formen.
Die Lust gedemütigt zu werden, vor Schmerzgeilheit fast blind und ewiges Opfer, Objekt sein.
Sadomasochismus!
Die dunkle, bösartige Macht, die alles nimmt und alles gibt, die sich nicht erklären will, die nicht auf Anerkennung schielt, die keinen Mehrwert kennt und sich nicht schert um bürokratischkorrekte Umgangsformen.
Kein Spiel.
Kein Spiel.
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[Verlinken, kopieren, weitergeben. Wer den Text richtig findet, sollte ihn genau so zeigen]
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Domination Enhanced Beyond Rule Induced Superiority - D.E.B.R.I.S
2010. Das neue Jahrtausend ist schon einige Jahre alt.
Präsidenten sind schwarz, wichtige Politiker sind schwul oder eine Frau und SM ist ein harmloses Freizeitvergnügen aus Erotikversandpäckchen für den monatlichen Reihenhaussex in verkehrsberuhigten Vorortsiedlungen.
Ja, alles ist gut, so gut.
SM-Stammtische überholen Taubenzüchter und Kleingartenvereine in der Mitgliederzahl und das leise gemurmelte Mantra SSC ist längst in die Liturgien alleswissender Sextheoretiker abseits praktischer Beweisführung übernommen worden.
SM ist mittelschichtskompatibles Konglomerat aus Millionen Bildchen kunstvoll drapierter Frauenkörper, wahlweise in Lack, Latex, Fesseln und geilheitsfreier Langeweile und dem sinnentleerten Repetieren ständig gleicher Posen sorgfältig ausgeleuchteter Fotosets.
Ja, alles ist gut, so gut.
SM ist so vernünftig wie ein kleines Steak aus Plastikbecherchen. Sorgfältig von Geilheit, Blut und Schmerz befreit, auf dass sich niemand mehr gruseln muss und die Größe der Dom-Köfferchen längst wichtiger als das Geschlechtsteil der Eigentümer.
SM wird gelebt. Auf rauschenden Fetischparties zum Ausführen der teuren SM-Uniformität, in den Sitzungen der Stammtische und oft sogar im echten Leben. In hübschen Fotobänden im Regal, in endloser Abarbeitung erlaubter Rituale, in Aufgeregtheiten über zuviel Brutalität, zuviel Blut, zuviel Lärm, zuviel Sex, zuviel von allem, was SM mal war.
Ist alles gut, gut so ?
Nein, nichts ist gut.
SM ist kein Akronym theoretischer Möglichkeiten sondern : Sadomasochismus!
SM ist Sadomasochismus, ist Angst, ist Schmerz, ist Schreie, ist Blut, ist Dreck, ist Tränen, ist Gestank, ist Ficken, ist schweiss-sperma-speichelverschmierte Haut und brüllende Orgasmen. Keine hübschen Bildchen sondern dreckige, gierige Wirklichkeit. Jeden Tag. Immer wieder. Immer mehr. Süchtigmachend.
Sadomasochismus!
Die Lust einen Menschen zu erniedrigen, zu quälen, zum Sklaven, zur Sklavin zu formen.
Die Lust gedemütigt zu werden, vor Schmerzgeilheit fast blind und ewiges Opfer, Objekt sein.
Sadomasochismus!
Die dunkle, bösartige Macht, die alles nimmt und alles gibt, die sich nicht erklären will, die nicht auf Anerkennung schielt, die keinen Mehrwert kennt und sich nicht schert um bürokratischkorrekte Umgangsformen.
Kein Spiel.
Kein Spiel.
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Domination Enhanced Beyond Rule Induced Superiority - D.E.B.R.I.S
Dienstag, 28. September 2010
Alles neu macht der ... Oktober
Heute beschlossen, mein Zimmer umzugestalten.
Erstens muss das Bett vom Fenster weg, damit ich es etwas ruhiger habe. Und zweitens will ich mein Bücher-Chaos endlich in den Griff kriegen. Die Regale quellen über, und ich werde ja nicht aufhören zu lesen.
Kurz: erst Herrin über leblose Objekte, und dann sind die lebendigen wieder dran...hrhr..
Die Umsetzung muss allerdings etwas warten, weil es mir vor ein paar Tagen in den Rücken gefahren ist zu allem Überfluss. Und, ja, ich spüre es ! Es tut weh ! Die Nervenbahn funktioniert ! Aua !
Heute nacht Wärmepflaster drauf.
Und dann gehts morgen ins Büro, das erste Mal seit Monaten. Was auch heisst: früh aufstehen, Klamotten richten, alles ordentlich haben. Sehr merkwürdig irgendwie...
Eine Freundin meinte, ich sollte mir genau überlegen, wie schnell ich in die Mühle zurück will. Denn, wenn man einmal draussen ist, merkt man erst, was das mit einem macht, wie man verschlissen wird vom Alltag und keinen wirklich wichtigen Gedanken mehr fassen kann, weil man einfach zu kaputt ist.
Recht hat sie !
Ich freu mich auf die Kollegen, aber ob ich noch so mitmachen kann wie früher, wird sich zeigen. Auf Teufel komm raus "Gesundheit beweisen" werde ich sicher nicht. Es ist ein Ausprobieren, wann die Grenze kommt.
Alles in allem bin ich recht entspannt und gelassen. Zur Zeit ist das Leben angenehm.
Mittwoch, 22. September 2010
Herrlicher Herbst
Was für ein herrlicher Tag heute ! Sonne satt und schöne Luft. Spätsommer und Herbst - die schönsten Zeiten im Jahr !
Und schon wieder habe ich heute Blumen bekommen !
Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben nicht so viele Blumen bekommen wie seit diesem halben Jahr meiner Krankheit ...lach...
Samstag, 11. September 2010
Phasen
Meine philosophische Phase hält an.
Damit einhergehend eine grosse Unlust bzgl all dem für meine Begriffe seelenlosen Aufgegeile. Die Angeberei, die Oberflächlichkeit, "nur-das-eine" kotzen mich zunehmend an, oder genauer: befriedigen mich nicht, langweilen mich.
Deshalb habe ich mich jetzt auf Lektüre zurückgezogen und ernsthafte Diskussionen zB zu den Themen "Narzissmus" oder "selbstlose Liebe". Dabei konnte ich dann richtig was lernen, mir Gedanken machen, war gefordert.
Nicht zuletzt wegen meines Geburtstags habe ich das Gefühl, mich in einem Umbruch zu befinden. Ich mache mir nochmal ganz neu Gedanken zu dem, was ich wirklich will jenseits von Szenenormen und Klischees. Das tut mir gut und ich entspanne mich zunehmend und bin zufrieden. Ich werde schon einen Weg finden, da bin ich sicher.
Und abgesehen von all dem ist es viel wichtiger, dass ich mit der MS klar komme. Meine Wünsche, mich, anpassen an die neue Situation. Und alles weglassen, was mir auf den Geist geht.
LEARN TO LET GO OF THINGS YOU FEAR MOST TO LOSE
Freitag, 10. September 2010
Nr. 1:
Viele angebliche Masochisten oder angebliche Devote sind möglicher Weise narzistische Egozentriker. Was heißt, sie leiden oder dienen nicht, weil sie jemandem etwas Gutes tun wollen, sondern weil *sie* selbst leiden wollen, sich aufopfern wollen. Das gilt vermutlich für einen erheblichen Teil der Kunden professioneller Dominas.
Nr. 2:
Narzistische Egozentriker sind häufig Opfer entsprechender Eltern und haben keine oder eine geschwächte Fähigkeit, für ihre eigenen Bedürfnisse einzutreten. Sie leiden lieber oder opfern sich demonstrativ auf.
Nr. 3:
Dieser Typus hat oft ein niedriges Selbstwertgefühl und fühlt sich wert bestraft und gedemütigt zu werden und fühlt sich zu auto-bdsm oder BDSM hingezogen.
Nr. 4:
BDSM ist m.E. für diesen Typus aber nicht hilfreich. Zum Einen sind narzistische Egozentriker als subs vermutlich 'Fässer ohne Boden'. Zum Anderen entsteht vermutlich durch BDSM kein gesteigertes Selbstwertgefühl. Als sub in einer BDSM-Beziehung gedemütigt und 'geknechtet' zu werden, hilft m.E. diesem Typus auch nicht, zu lernen, aus der Ich-Bezogenheit herauszukommen.
Fazit: Dieser Typus ist für eine professionelle Domina ein treuer Kunde, der nie genug bekommt, aber ständig einen Abgrund öffnet, der einen Sog nach unten erzeugt, dessen man sich mit professioneller Distanz vielleicht erwehren kann. Für eine normale Femdom ist dieser Typus vermutlich wenig spaßig.
Viele angebliche Masochisten oder angebliche Devote sind möglicher Weise narzistische Egozentriker. Was heißt, sie leiden oder dienen nicht, weil sie jemandem etwas Gutes tun wollen, sondern weil *sie* selbst leiden wollen, sich aufopfern wollen. Das gilt vermutlich für einen erheblichen Teil der Kunden professioneller Dominas.
Nr. 2:
Narzistische Egozentriker sind häufig Opfer entsprechender Eltern und haben keine oder eine geschwächte Fähigkeit, für ihre eigenen Bedürfnisse einzutreten. Sie leiden lieber oder opfern sich demonstrativ auf.
Nr. 3:
Dieser Typus hat oft ein niedriges Selbstwertgefühl und fühlt sich wert bestraft und gedemütigt zu werden und fühlt sich zu auto-bdsm oder BDSM hingezogen.
Nr. 4:
BDSM ist m.E. für diesen Typus aber nicht hilfreich. Zum Einen sind narzistische Egozentriker als subs vermutlich 'Fässer ohne Boden'. Zum Anderen entsteht vermutlich durch BDSM kein gesteigertes Selbstwertgefühl. Als sub in einer BDSM-Beziehung gedemütigt und 'geknechtet' zu werden, hilft m.E. diesem Typus auch nicht, zu lernen, aus der Ich-Bezogenheit herauszukommen.
Fazit: Dieser Typus ist für eine professionelle Domina ein treuer Kunde, der nie genug bekommt, aber ständig einen Abgrund öffnet, der einen Sog nach unten erzeugt, dessen man sich mit professioneller Distanz vielleicht erwehren kann. Für eine normale Femdom ist dieser Typus vermutlich wenig spaßig.
Mit Aggressor meinst Du den sich narzistisch-egozentrisch verhaltenden Elternteil, richtig? Solch ein Elternteil würde sich m.E. selbst nie als Aggressor sehen, sondern vielmehr das Kind, das versucht, eigenständig zu denken, fühlen oder handeln. Da das Kind aber lange Zeit - bis es irgendwann einmal von zu Hause fortzieht - keine Chance bekommt, selbständig zu denken, handeln, fühlen, übernimmt es die Wertungen des Elternteils und fühlt sich quasi als Aggressor, wenn es ist nicht 100% auf den narzistischen Elternteil fokussiert ist und genauso ist, wie sich das dieser Elternteil wünscht. Daher ist das 'eingebaute' Verhaltensmuster eines so als Kind Geschädigten, sich 100% an Wünsche anderer anpassen zu wollen. Das klingt wie der Traum-Sub, ist es m.E. aber nicht, weil eben 0% Orientierung auf den dominanten Teil stattfindet, sondern 100% Bezug auf sich selbst. Außerdem glaube ich, dass wenn der Betreffende dieses Muster erkennt und als schädlich empfindet, eine Tendenz dazu hat, sich und diejenigen, die dieses Muster bei ihm aktivieren, zu hassen - in manchen Momenten.
Die Heilung ist m.E. ein Partner, der sehr viel Liebe geben kann und sich mit sehr wenig Liebe im Gegenzug zufrieden geben kann und Stimmungsumschwünge beim Partner - von ganz unten bis ganz oben - erträgt.
Mittwoch, 8. September 2010
Der Wind weht...
"[...]Fantasielose Enge, Intoleranz, Dogmatische Thesen, hohle Begriffe, eigenmächtige Ideale, rigide Systeme. Für mich sind das sehr beängstigende Dinge, die ich von ganzem Herzen fürchte und verabscheue. Natürlich ist die Frage, was richtig und was falsch ist, von grosser Bedeutung. Aber schon ein einziges Fehlurteil kann oft nie wieder rückgängig gemacht werden. Selbst wenn man den Mut hat, den Fehler einzugestehen, ist es hinterher meist zu spät. Engstirnigkeit und Intoleranz sind wie Parasiten. Sie wechseln immer wieder ihren Wirt und ändern ihre Form. Es gibt keine Rettung vor ihnen. Ich will nicht, dass sich so etwas HIER einschleicht."
"[...]Alle Gegenstände sind Wandlungen unterworfen. Die Erde, die Zeit, die Begriffe, die Liebe, das Leben, die Überzeugungen, die Gerechtigkeit, auch das Schlechte, alles fliesst und ist vergänglich. Es gibt nichts, das für die Ewigkeit an einem Ort und in einer Gestalt verharrt. Das ganze Universum ist im Grunde genommen ein gigantischer Paketservice."
"Weil jeder, der liebt, seine fehlende Hälfte sucht. Deshalb wirst du immer traurig - mal mehr, mal weniger -, wenn du an den anderen denkst. Wehmut ergreift dich, als würdest du ein Zimmer betreten, das dir schon lange nicht mehr gehört. Das ist ganz natürlich.[...]"
"[...] Es ist weder die Schuld der DNA noch des Absurden, auch nicht die des Strukturalismus oder der dritten industriellen Revolution. Dass wir alle zugrunde gehen und verloren sind, liegt daran, dass die Welt an sich auf Vergänglichkeit und Verlust beruht. Unsere Existenz ist nicht mehr als ein Schattenriss dieses Prinzips. Der Wind weht.Es gibt stürmische, starke Winde und angenehme, sanfte Brisen. Aber jeder Windhauch geht irgendwann verloren und verschwindet. Wind hat keine Substanz. Wind ist nicht als ein Überbegriff für die Bewegungen der Luft.[...]"
"Das spezifische Gewicht der Zeit lastet auf dir wie ein alter, ambivalenter Traum. Unablässig bist du in Bewegung, um der Zeit zu entrinnen. Doch auch wenn du bis an den Rand der Welt läufst, wirst du ihr nicht entkommen. Und dennoch kannst du nicht anders, als bis an den Rand der Welt zu gehen."
Alles aus: Haruki Murakami, "Kafka am Strand"
Donnerstag, 2. September 2010
Neuentdeckungen
Einen weiteren genialen Sender für elektronische Musik gefunden, besser gesagt, eine Sendung. Mal sehen, ob ich die rippen kann, dann brauche ich nicht schneiden. Auf der site gibt es auch Albumempfehlungen, da kann ich wunderbar mein Wissen und meinen Geschmack erweitern. Gerade höre ich mir die Aufnahme von letzter Nacht an. Sehr sehr interessant !
Der Song ist gut, das video weniger....
Weitere Neuentdeckungen sind literarischer Natur. Haruki Murakami. Je mehr ich von ihm lese, umso besser gefällt er mir.
Zum Beispiel:
"Alles ist eine Frage der Vorstellungskraft. Unsere Verantwortung beginnt in der Vorstellung. Yeats hat einmal geschrieben, "in dreams begin responsibilities" - und genauso ist es. Umgekehrt kann kein Verantwortungsgefühl entstehen, wo es keine Fantasie gibt. [...]"
Zu diesem Thema hat er ein ganzes Buch geschrieben : "Kafka am Strand". Faszinierend. Märchenhaft. Unheimlich.
Und ansonsten muss ich mir jeden Tag sagen, was ich alles habe, nicht im Sinne von Besitz, sondern von Lebensqualität, im Sinne von Kraft, um meine Mitte nicht zu verlieren, meine persönliche Zufriedenheit. Damit die Oberflächlichkeiten und Herabsetzungen, die ich gelegentlich erlebe, mich nicht zu sehr kränken. Denn ich bin dünnhäutig und muss gut auf mich aufpassen. Und mehr als früher darauf schauen, dass es mir gut geht. Ich kann nicht mehr meine Kraft in alle Winde verstreuen und mich hineinstürzen ins pralle Leben, egal, was das mit mir macht. Mehr denn je muss ich bewusster auswählen, mit wem ich Nähe zulassen will. Das ist nicht ganz einfach, war es noch nie. Aber über mich wegtrampeln geht halt jetzt garnicht mehr, um es mal salopp auszudrücken.
Ohne Bücher und ohne Musik wäre ich verloren !
Und ohne Menschen, mit denen ich offen über alles reden kann.
Mit Arbeiten muss ich mich noch etwas gedulden, da brauche ich erst medizinisches OK, bevor irgendeine Wiedereingliederung möglich ist. Dafür kann ich aber Urlaub nehmen. Muss es nur anmelden bei der Firma und dann geht das. Jetzt bleibt nur noch die Frage : wohin ??
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