ein halbes Jahr vergangen...
So banal und so ereignisreich in einem.
Und es geht weiter, immer weiter, einfach weiter....
Ich vermisse :
das Meer und den Sand, die Geräusche aus den Bars an der Promenade, den Geruch nach gebratenem Fisch, während die Wellen vor mir träge an den Strand schwappen.
Gebratene Sardinen mit einem Glas kühlem Weisswein.
Stundenlang durch eine fremde Stadt zu tigern, die mich interessiert.
Das Zirpen von Grillen.
Den Mond über den Weinbergen. In der Ferne bellt ein Hund.
Den tiefen Frieden in mir, als ich dich noch halten durfte.
So stark lachen, dass ich nicht mehr aufhören kann.
Das selbstverständliche Gefühl der Bewegung meines Körpers.
Noch vor kurzem habe ich geglaubt, etwas würde bleiben. Jemand. Egal, was passiert.
Aber das einzige, was bleibt, ist die Erinnerung. Und dieser Haufen an Erinnerung wird immer grösser und grösser, je älter ich werde. Sie bleibt. Alles andere ist vergänglich.
Noch vor kurzem war Silvester. Und jetzt ist alles anders. Unlebbar.
Ich vermisse es.
