Mittwoch, 28. Juli 2010

Aufmerksamkeit

Mir ist aufgefallen, dass es Leute gibt, die nicht fünf Minuten bei einem Thema bleiben können. Sie springen hin und her und lassen sich ablenken. Und "vergessen" dann, worum es gerade ging. Sie sind nicht in der Lage, sich zu konzentrieren, geschweige denn, etwas zu vertiefen.
Ich dachte immer, sowas gäbe es nur bei Kindern, wo ich nachvollziehen kann, dass diese von der Welt überwältigt sind. Aber nein, es handelt sich um Erwachsene !
Vielleicht bin ich schon ein Saurier, der Dinge wie Aufmerksamkeit, Konzentration und Reflexion für wichtige Werte hält. Mit diesem Geflippe von hier nach da nach dort, ohne sich festzulegen, ohne mal tiefer zu schauen, kann ich nichts anfangen. Ein Leben, das NUR aus Ablenkung besteht.

Sonntag, 25. Juli 2010

Freitag, 23. Juli 2010

LOVE - reloaded

"Um einen Menschen zu lieben, muss man ihn ganz in sich aufnehmen, man muss sich auf ihn einlassen, ohne vorher zu wissen, wie er auf die eigene Offenheit reagieren wird. Ich kann nicht einerseits lieben wollen, also ganz geöffnet für den anderen sein, und andererseits geschützt davor sein, verletzt zu werden. Die meisten Menschen wollen jedoch beides, geschützte Sicherheit und Liebe. Beides ist nicht möglich. Wenn ich lieben möchte, muss ich bereit sein, das Sicherheitsdenken aufzugeben. Die Liebe muss wichtiger sein als der Schutz meiner Verletzlichkeit. Ich muss die Angst vor dem anderen überwinden, denn eine Gewähr für Sicherheit und Schutz meiner Verletzlichkeit gibt es nicht. Ich weiss nie vorher, was der andere mir antun wird, wie er auf meine geöffnete Seele reagiert, wie er mich behandeln wird, welche Probleme und Neurosen er an mir abreagieren wird.
Ich kann mir natürlich ein Menschenbild, ein Frauen- oder Männerbild zurechtlegen, "so sind die Frauen (Männer)", sie müssen deshalb so oder so "angepackt" werden. Ich entwickele dann eine Technik oder Taktik, wie man den anderen verliebt macht, ohne mich selbst preiszugeben, ohne mich dabei wirklich zu öffnen. Ein Menschenbild und eine Technik sollen mich vor der Gefahr schützen, verletzt zu werden. Kann sich so Liebe entfalten? Kann ich den anderen zur Schutzlosigkeit auffordern und selbst in meinem Schutzraum der Gefühlskontrolle bleiben?
Die meisten versuchen das. Sie halten sich zurück in Sicherheit, sie erfahren dann aus Distanz die Liebe des anderen, aber nie die eigene Liebe."

aus: »Die Liebe – Psychologie eines Phänomens« von Peter Lauster

Donnerstag, 15. Juli 2010

Gestern abend...

war ich zum Essen eingeladen, und es war ein ganz bezaubernder Abend.
Er hat sich wirklich Mühe gemacht. 
Es schmeckte köstlich, durch die Wohnung wehte ein leichter Wind, Musik spielte .....
Ab und zu verschwand er in der Küche und bereitete den nächsten Gang vor, während ich mich rauchend und trinkend entspannt habe.
Ich habe mich sehr friedlich gefühlt. Das war sehr schön !

Dieser Friede ist, was ich suche.....
Leider habe ich mich auch erkältet und bin deshalb heute etwas schlapp. OK. Ausruhen.

Samstag, 10. Juli 2010

Durch meine Krankheit habe ich noch einmal mehr begriffen, wie endlich alles ist. Die Liebe, die Freude und der Erfolg, aber auch das Leid, die Schmerzen und die Trauer.
Jeder Tag zählt und jeder Mensch, der einem etwas bedeutet, ist es wert, dass wir es ihm sagen und zeigen, dass er wichtig ist. Immer wieder.