Donnerstag, 26. August 2010

Was ich mir wünsche...

Keine Autos.
Keine Strassenbahn.
Keine Züge.

Wind und Wasser und Vogelgezwitscher.
Und:




Jetzt weiss ich auch, was ich an meinem Geburtstag machen werde....

Dienstag, 24. August 2010

Wege zur Disqualifikation

Wasch mich, aber mach mich nicht nass...
Schlag mich, aber nicht zu fest...
Fick mich, aber nicht zu tief...
Erniedrige mich, aber mit Niveau...
Halt mich keusch, aber nur heut Abend...
Lass mich immer bei dir sein, wenn ich dazu Zeit hab...
Benutz mich, wenn mir danach ist...
Führ mich vor, wie ich das gern hätte...
Lass mich vor dir knien, auf einem Daunenkissen...

Sonntag, 15. August 2010

Essen ist fertig !!

Menu surprise meteorite

Aperitif : Ohrfeigen zum Warmwerden

Amuse gueule : Stiefel ablecken

Vorspeise : Klammervariation im Bondagenest

Hauptgang : "Überraschung" - wie der Name schon sagt - mit "Einschlag"

Dessert : Eis und Heiss

Digestif : Leckdienste


dazu passend: ein NS Clicquot



Das zu entwickeln hat heute riesig Spass gemacht und ich hab mal wieder gelacht wie lange nicht mehr ! So ein Spass ! 
Und plötzlich gehts wieder. Weiter. Immer weiter. 

Samstag, 14. August 2010

Traurige Alphabeten

Über den Triumph der Unterhaltung / von Martin Hielscher / SZ vom 13.08.2010
(farbige Markierungen von mir)

[...]
Die - ebenfalls hochkommerzialisierte und in Wirklichkeit ähnlich entertainment-nahe - sogenannte Rückkehr der Religionen und des Spirituellen deutet auf die Bedürfnisse und Wünsche nach dem "Anderen", die die Menschen aus der erstickenden Immanenz eines zugleich immer anstrengenderen Lebens, auch des Überlebenskampfes, herausführen könnte. Im Politischen gibt es derzeit keine Instanz oder Gestalt, die auch nur ansatzweise solche Wünsche auf sich ziehen könnte. Reste davon waren spürbar bei der globalen Euphorie angesichts der Wahl Barack Obamas ins Weisse Haus in der USA. Ob er überhaupt noch eine Chance für eine zweite Amtszeit bekommen wird, ist jetzt schon ausserordentlich fraglich.

Die völlige Immanenz unseres derzeitigen gesellschafltichen Lebens und die Notwendigkeit, aus dieser Welt zu entfliehen - Eskapismus im guten Sinne, ressentimentfrei gedacht, war immer schon ein Grund für die Entstehung von Kultur -, führen dazu, dass die kulturellen Produkte sich diesen Fluchtwünschen widmen, zugleich aber den Konsumenten nichts mehr "abverlangen" können, weil das nur vermittelbar wäre, wenn diese Anstrengung auch belohnt würde, wenn ihr Schmerz, der Schweiss, der Verzicht auf sofortige Gratifikation einen erkennbaren Nutzen hätte, etwas, das man "mitnehmen" und gebrauchen könnte. Aber genau das wäre nur möglich, wenn es einen utopischen Referenzrahmen gäbe. Der aber ist weggebrochen.

Das führt dazu, dass zwangsläufig die unmittelbare Belohnung, der Instant-Genuss, der Spass, die Verständlichkeit, das Gelächter - und natürlich alle Spielarten des Sexuellen - Spannung und Thrill, Horror und Schock (in immer höherer Dosierung) notwendig implementiert werden müssen, um die Leute überhaupt "abzuholen". Unterhaltungsliteratur ist ja ein Produkt, das quasi automatisch gratifiziert wird - die genretypischen Merkmale beinhalten immer die Auflösung, das Ende entlässt den Konsumenten aus dem Fluchtort und der Fluchtlandschaft, und keine Fragen bleiben offen. Das ist zugleich die Parodie der Erlösung.
("Keine Lust auf Untergang. Gegen eine Trivialisierung der Gesellschaft", hrsg von Thomas Kraft und Norbert Niemann)

Freitag, 13. August 2010

Musik


Was für ein genialer track ! 

Der geht mir unter die Haut...

Sonntag, 8. August 2010

Was für ein schöner Tag !

Beschlossen, Mutter 1 und Mutter 2 zu besuchen. Einfach, weil beide am Bodensee sind. Nette Idee, aber noch nicht so prickelnd.....
Deshalb offen gefahren zum einen, und zum anderen dann plötzlich die Idee, hey, wir machen einen kleinen Umweg und nehmen die Fähre !
Gedacht, getan !

Und das war so schön, übers Wasser zu gleiten, einige Segelboote in der Ferne, die liebliche milde Uferlandschaft wirken lassen, den Wind spüren...herrlich !
Dann weiter am Ufer vorbei brausen und mal anhalten, um zu essen. Urlaub im kleinen.
Jetzt bin ich müde und zufrieden. Ein wunderbarer Sonntag !
Und: das erste Mal über einen längeren Zeitraum keine Doppelbilder und Gehen ohne Stock.

Und dann war da noch der Lacher des Tages.
Als wir wegen einer Umleitung durch ein Industriegebiet fahren mussten, gab es da plötzlich die "RELAX-OASE DORMIRIA", also entweder ein Puff oder ein SwingerClub.
Jedenfalls kann ich mich über diese Wortschöpfungen, die an Verklemmtheit nichts zu wünschen übrig lassen, vor Lachen ausschütten. 
Und die Sexualität von Menschen, die ein solches Etablissement mit einem solchen Namen aufsuchen, möchte ich nicht geschenkt kennenlernen !

Freitag, 6. August 2010

Love Parade

21 Tote !

Und keiner, absolut keiner hat den Arsch in der Hose, dafür die Verantwortung zu übernehmen!
Es wird hin- und hergeschoben, taktiert, vermieden und angeschwärzt.

Es ist erbärmlich, es ist widerlich !
Alle können es offenbar mit ihrem Gewissen verantworten, dass es Tote gab. 
Nein - es ist anders - EGAL, was passiert ist, Hauptsache, ICH habe damit nichts zu tun !
Und das sind Volksvertreter ? Menschen, die wir gewählt haben ?
Ich finde diese Feigheit und das mangelnde Rückgrat unerträglich.