Die Zeit hat umgestellt und logischerweise wird es um 5 schon dunkel.
Plötzlich habe ich das Gefühl, mir dringend Dinge suchen zu müssen, die mich angenehm beschäftigen, um die nächsten Monate zu ertragen, die ständige Dunkelheit und die ständige Kälte. Schauder...
Zur Zeit bin ich noch mit Stricken beschäftigt. Ein Ergebnis hier :
Hat Spass gemacht und er ist richtig schön warm. Eine Mütze gibts auch noch, allerdings in grau.
OK.....
Da ich ja aber nicht ständig stricken kann - wird ja auch irgendwann langweilig - habe ich beschlossen, wieder Kurzgeschichten zu schreiben. Zu erzählen gibt es ja mehr als genug...
Das wird meine Beschäftigung für den Winter - abgesehen von Musik, Konzerten, Wohnung umräumen, lesen und trainieren und...äh...ARBEITEN - das hätte ich fast vergessen...
Ich will nicht nur Zerstreuung, ich will auch Konzentration !
Und los !
Sonntag, 31. Oktober 2010
Freitag, 29. Oktober 2010
Irgendwie
haben sich gestern meine hochfliegenden Partypläne verflüchtigt. Ich fand es plötzlich nicht mehr attraktiv, mich mit vielen Menschen auf engem Raum zu tummeln und von lauter Musik beschallen zu lassen.
Mein Müdigkeitslevel nach einem weiteren ganzen Tag Arbeit heute gibt mir recht.
Ich wäre schon gerne raus aus der Bude, aber dann halt einen Ausflug in die nähere Umgebung.
Ansonsten ist Häuslichkeit angesagt: ich werde wieder meinem kürzlich ausgebrochenen Strickwahn frönen ! Irgendwann backe ich noch Plätzchen ... ich glaube, ich werde alt....
Nein, ich mache nur das, wonach mir ist und womit ich mich wohl fühle.
Das gilt auch für die Herren subs. Es ist mir inzwischen vollkommen egal, was ich ihnen nicht "genug" sein könnte und mache nur noch, worauf ich Lust habe, ob es gefällt oder nicht. Mal bin ich zu nett, dann wieder zu streng. Ach herrje! Ist das mein Problem ?
Eine Freundin meinte neulich, ohne sub sei es langweilig. Diese Meinung teile ich nicht im geringsten. Es gibt sooo vieles, was mir Spass macht und gefällt, auf diese Fixierungen mag ich mich garnicht mehr einlassen.
Einbahnstrassen für die Lebensfreude. Kein Links, kein Rechts, immer nur geradeaus. DAS ist langweilig !
Der Vater meiner Freundin liegt schwer krank im Krankenhaus und muss mehrfach operiert werden. Meine Gedanken sind bei ihr.
Natürlich ist es nicht schön, krank zu sein, aber es ist auch nicht nur schön, wieder zurück zu kommen ins Arbeitsleben. Ich habe ganz anders leben können, ein Morgen war ein Morgen und nicht nur ein schnelles sich Herrichten für den Tag, und ein Abend war ein Abend und nicht nur ein erschöpftes Sinken aufs Sofa.
Was ist wirklich Lebensqualität ?
Dass ich mir vieles leisten kann ?
Ich glaube, es ist eher, genug Geld fürs Auskommen zu haben, aber zu verzichten auf mehr im Tausch gegen frei verfügbare Zeit. Jedenfalls finde ich, dass Zeit der eigentliche Luxus ist. Den man aber nur geniessen kann, wenn man sich über Geld keine allzu grossen Gedanken machen muss. Sonst ist die schöne freie Zeit von Sorgen ausgefüllt.
Das alles dürfte allgemein bekannt und nichts Neues sein.
Wir leben in einem System mit bestimmten Werten.
Durch meine Auszeit habe ich wesentlich mehr Abstand als früher, und das geniesse ich.
Mein Müdigkeitslevel nach einem weiteren ganzen Tag Arbeit heute gibt mir recht.
Ich wäre schon gerne raus aus der Bude, aber dann halt einen Ausflug in die nähere Umgebung.
Ansonsten ist Häuslichkeit angesagt: ich werde wieder meinem kürzlich ausgebrochenen Strickwahn frönen ! Irgendwann backe ich noch Plätzchen ... ich glaube, ich werde alt....
Nein, ich mache nur das, wonach mir ist und womit ich mich wohl fühle.
Das gilt auch für die Herren subs. Es ist mir inzwischen vollkommen egal, was ich ihnen nicht "genug" sein könnte und mache nur noch, worauf ich Lust habe, ob es gefällt oder nicht. Mal bin ich zu nett, dann wieder zu streng. Ach herrje! Ist das mein Problem ?
Eine Freundin meinte neulich, ohne sub sei es langweilig. Diese Meinung teile ich nicht im geringsten. Es gibt sooo vieles, was mir Spass macht und gefällt, auf diese Fixierungen mag ich mich garnicht mehr einlassen.
Einbahnstrassen für die Lebensfreude. Kein Links, kein Rechts, immer nur geradeaus. DAS ist langweilig !
Der Vater meiner Freundin liegt schwer krank im Krankenhaus und muss mehrfach operiert werden. Meine Gedanken sind bei ihr.
Natürlich ist es nicht schön, krank zu sein, aber es ist auch nicht nur schön, wieder zurück zu kommen ins Arbeitsleben. Ich habe ganz anders leben können, ein Morgen war ein Morgen und nicht nur ein schnelles sich Herrichten für den Tag, und ein Abend war ein Abend und nicht nur ein erschöpftes Sinken aufs Sofa.
Was ist wirklich Lebensqualität ?
Dass ich mir vieles leisten kann ?
Ich glaube, es ist eher, genug Geld fürs Auskommen zu haben, aber zu verzichten auf mehr im Tausch gegen frei verfügbare Zeit. Jedenfalls finde ich, dass Zeit der eigentliche Luxus ist. Den man aber nur geniessen kann, wenn man sich über Geld keine allzu grossen Gedanken machen muss. Sonst ist die schöne freie Zeit von Sorgen ausgefüllt.
Das alles dürfte allgemein bekannt und nichts Neues sein.
Wir leben in einem System mit bestimmten Werten.
Durch meine Auszeit habe ich wesentlich mehr Abstand als früher, und das geniesse ich.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Der erste ganze Tag Arbeit
seit...7 Monaten. Puuh, jetzt bin ich recht müde und froh, dass ich morgen nicht schon wieder ran muss. Wie hab ich das früher bloss gemacht ? Das wird mir immer rätselhafter. Und da bleibt so wenig vom Tag !
Wie soll ich bloss all meine anderen Interessen in ein paar Stunden am Abend unterbringen ?
Meine Wochenendplanung hat auch einen Knacks bekommen. Klappt auch nicht, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Und ob ich ausgehe, wage ich momentan zu bezweifeln.
Aber wieder die ganze Zeit daheim ??? Och nee...muss das sein ?
Wie soll ich bloss all meine anderen Interessen in ein paar Stunden am Abend unterbringen ?
Meine Wochenendplanung hat auch einen Knacks bekommen. Klappt auch nicht, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Und ob ich ausgehe, wage ich momentan zu bezweifeln.
Aber wieder die ganze Zeit daheim ??? Och nee...muss das sein ?
Dienstag, 26. Oktober 2010
Heute keine Arbeit !
Ich komme garnicht zu meinem Arbeitsplatz.
Die Strecke wird von der Bahngewerkschaft bestreikt. Nun gut, dann eben morgen den ganzen Tag arbeiten.
Die Strecke wird von der Bahngewerkschaft bestreikt. Nun gut, dann eben morgen den ganzen Tag arbeiten.
Sonntag, 24. Oktober 2010
Das Zöfchen
Heute war das Päckchen angekommen.
Vor einer Woche hatte er die Sachen bestellt. Er kam sich komisch vor und schämte sich ein bisschen, aber dann klickte er doch "ja, bestellen".
Und jetzt war es hier.
Rasch zog er die Vorhänge zu. Die Nachbarn sollten besser nichts davon mitbekommen.
Er öffnete das Paket und ein Geruch nach Plastik und Stärke strömte ihm entgegen. Sein Puls ging schneller, als er das Kleid herausnahm. Es knisterte. Die Schürze und das Häubchen waren auch dabei. Alles wie bestellt. Ob es wohl passte ?
Er zog seine Jeans, den Pullover und das Hemd aus. In seiner Unterhose zeigte sich schon die Erregung und er streifte das Kleid über. Die Puffärmel mussten etwas zurechtgezupft werden, der Reissverschluss hinten geschlossen. Es fühlte sich kühl und fremd und aufregend an.
Er ging zum Spiegel. Wie doof das aussah mit Socken ! Aus einer Kommode holte er Nylons, die er neulich gekauft hatte und streifte sie über. Noch ein Blick in den Spiegel: schon besser !
Vorsichtig tappte er auf den glatten Strümpfen zurück zum Paket, holte Schürze und Häubchen und legte sie an. Sorgfältig band er eine grosse Schleife auf dem Rücken.
Dann stellte er sich vor den Spiegel und drehte sich auf Zehenspitzen. Seine langen schlanken Beine kamen in den Nylons sehr gut zur Geltung. Dazu hob er den Rock an und knickste. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Wie hübsch er jetzt aussah !
Ob seine Herrin ihm die versprochenen Schuhe mitbringen würde ? Ob er ihr so gefallen würde ? Und was für Aufgaben hätte sie für ihn - als Zofe ?
Das kurze Röckchen bauschte sich auf bei diesen Gedanken....
the beginning of the end of the beginning
Vor einer Woche hatte er die Sachen bestellt. Er kam sich komisch vor und schämte sich ein bisschen, aber dann klickte er doch "ja, bestellen".
Und jetzt war es hier.
Rasch zog er die Vorhänge zu. Die Nachbarn sollten besser nichts davon mitbekommen.
Er öffnete das Paket und ein Geruch nach Plastik und Stärke strömte ihm entgegen. Sein Puls ging schneller, als er das Kleid herausnahm. Es knisterte. Die Schürze und das Häubchen waren auch dabei. Alles wie bestellt. Ob es wohl passte ?
Er zog seine Jeans, den Pullover und das Hemd aus. In seiner Unterhose zeigte sich schon die Erregung und er streifte das Kleid über. Die Puffärmel mussten etwas zurechtgezupft werden, der Reissverschluss hinten geschlossen. Es fühlte sich kühl und fremd und aufregend an.
Er ging zum Spiegel. Wie doof das aussah mit Socken ! Aus einer Kommode holte er Nylons, die er neulich gekauft hatte und streifte sie über. Noch ein Blick in den Spiegel: schon besser !
Vorsichtig tappte er auf den glatten Strümpfen zurück zum Paket, holte Schürze und Häubchen und legte sie an. Sorgfältig band er eine grosse Schleife auf dem Rücken.
Dann stellte er sich vor den Spiegel und drehte sich auf Zehenspitzen. Seine langen schlanken Beine kamen in den Nylons sehr gut zur Geltung. Dazu hob er den Rock an und knickste. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Wie hübsch er jetzt aussah !
Ob seine Herrin ihm die versprochenen Schuhe mitbringen würde ? Ob er ihr so gefallen würde ? Und was für Aufgaben hätte sie für ihn - als Zofe ?
Das kurze Röckchen bauschte sich auf bei diesen Gedanken....
the beginning of the end of the beginning
Samstag, 23. Oktober 2010
Zuhause
So siehts inzwischen aus. PC beim Schreibtisch ist prima. Und auf dem Tisch alles, naja fast alles, was ich so brauche jeden Tag. Und hey ! das IST aufgeräumt !
Am liebsten habe ich die kleine schwarze Puppe auf dem Schreibtisch mit den roten abstehenden Haaren....
Nachdem gestern ein absoluter Scheisstag war, habe ich mich heute wieder entspannt. Es ist wie es ist. Ich kann es nicht ändern. Erst nach 3,4 Monaten kann man sagen, ob es funktioniert. Wenn nicht, hat man ein paar schöne Momente geteilt und das ist gut; aber weiter reichts halt nicht. Besser dann lassen, wenn es einem klar wird, anstatt noch länger rumzukrampfen. Die Gefühle sagen einem schon das Richtige.
Und Ironie bei der Geschichte: wenn ich es freundlich meine, wird mir auch nicht geglaubt. Das amüsiert mich schon fast. Fast. Aber was solls, ich bin nicht für alles verantwortlich, für einiges, aber nicht für alles.
Nach vorne schauen.
Kein Rumgelaber mehr, kein Geschwätz, kein "ach, ich weiss auch nicht", keine Spielchen mehr mit Gefühlen...all das gibts für mich nicht mehr, das will ich nicht mehr haben. Klingt streng. OK, ist streng.
Dafür wird das nächste WE dann sehr schön. Wenn alles klappt. Wenn meine Kraft reicht. Ich hoffe es, denn ich war schon so lange nicht mehr unterwegs.
Musik gehört und geladen und zufrieden.
Freitag, 22. Oktober 2010
Heute morgen...
hat das Thermometer 0 Grad angezeigt. So früh im Jahr schon !
Dick eingepackt zum Bahnhof gestapft und später dann mein Tagwerk verrichtet.
Und jetzt, am Abend, bin ich fix und alle und zweifle daran, noch jemals wieder Vollzeit arbeiten zu können.
Aber vielleicht erwarte ich mal wieder zu viel von mir, und es dauert viel länger, als alle denken, bis man "die Mühle" wieder wegstecken kann.
Jedenfalls bin ich in etwas grüblerischer Stimmung deswegen und fühle mich auch körperlich etwas schwach.
Gestern habe ich Wolle gekauft, das erste Mal seit bestimmt 20 Jahren, und damit werde ich mich vor die Glotze werfen und hoffen, dass es mir morgen besser geht.
Es funkioniert nicht, wenn es mir schlecht geht. Nichts funktioniert, wenn es mir schlecht geht. Eine Binsenweisheit. Trotzdem eine mit Konsequenzen.
Langsam glaube ich, ich habe die falschen Erwartungen....
Dick eingepackt zum Bahnhof gestapft und später dann mein Tagwerk verrichtet.
Und jetzt, am Abend, bin ich fix und alle und zweifle daran, noch jemals wieder Vollzeit arbeiten zu können.
Aber vielleicht erwarte ich mal wieder zu viel von mir, und es dauert viel länger, als alle denken, bis man "die Mühle" wieder wegstecken kann.
Jedenfalls bin ich in etwas grüblerischer Stimmung deswegen und fühle mich auch körperlich etwas schwach.
Gestern habe ich Wolle gekauft, das erste Mal seit bestimmt 20 Jahren, und damit werde ich mich vor die Glotze werfen und hoffen, dass es mir morgen besser geht.
Es funkioniert nicht, wenn es mir schlecht geht. Nichts funktioniert, wenn es mir schlecht geht. Eine Binsenweisheit. Trotzdem eine mit Konsequenzen.
Langsam glaube ich, ich habe die falschen Erwartungen....
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Dienstag, 19. Oktober 2010
Montag, 18. Oktober 2010
Mal...
allein zu Haus.
Mein Zimmer sieht aus, als wäre ich gerade erst eingezogen. Das war eine Schufterei am Samstag. Noch dazu habe ich bestimmt lustig ausgesehen mit meiner OP-Maske vor der Nase. Trotzdem habe ich genug Staub eingeatmet, um eine ordentlich laufende Rotznase zu entwickeln. Egal - vor ein paar Wochen wäre an so eine Aktion noch nicht einmal zu denken gewesen, da wäre ich nach einer Stunde schon vollkommen erschöpft gewesen. Insofern war es also wieder ein riesiger Fortschritt, Rotz hin, Rotz her...pfft.
Heute schiebe ich noch mal hierhin, mal dorthin, um die optimalen Plätze zu finden.
Am Mittwoch hole ich den ersten Satz neue Regale und dann wird es wohnlicher, hoffe ich doch...
Was habe ich alles schon weggeworfen ! Und der ganze Müll lag jahrelang hier rum !
Es macht Spass, etwas zu verändern.
Und das Verändern findet auch in meinem Beziehungsleben statt.
Gestern leuchtete die rote Warnlampe aufgrund eines diffusen Unwohlseins. Etwas drüber nachsinniert und gemerkt, was es ist.
Pause eingelegt. Time Out. Will etwas Abstand und Zeit für mich selbst.
Das ist wie bei einem guten Song. Er wird nicht besser, wenn man ihn aus lauter Liebe immer und immer wieder anhört. Besser mal was anderes hören und dann zu den geliebten Klängen zurück kehren.
So siehts aus. Gut siehts aus !
Ausser der Tatsache, dass R. wieder in seinem Schweigen verschwunden ist. Das finde ich sehr schade, und so unnötig. War doch alles gut, bis die Spielchen wieder los gingen. Das geht mit mir halt nicht mehr. Wie so vieles andere auch nicht...
Mein Zimmer sieht aus, als wäre ich gerade erst eingezogen. Das war eine Schufterei am Samstag. Noch dazu habe ich bestimmt lustig ausgesehen mit meiner OP-Maske vor der Nase. Trotzdem habe ich genug Staub eingeatmet, um eine ordentlich laufende Rotznase zu entwickeln. Egal - vor ein paar Wochen wäre an so eine Aktion noch nicht einmal zu denken gewesen, da wäre ich nach einer Stunde schon vollkommen erschöpft gewesen. Insofern war es also wieder ein riesiger Fortschritt, Rotz hin, Rotz her...pfft.
Heute schiebe ich noch mal hierhin, mal dorthin, um die optimalen Plätze zu finden.
Am Mittwoch hole ich den ersten Satz neue Regale und dann wird es wohnlicher, hoffe ich doch...
Was habe ich alles schon weggeworfen ! Und der ganze Müll lag jahrelang hier rum !
Es macht Spass, etwas zu verändern.
Und das Verändern findet auch in meinem Beziehungsleben statt.
Gestern leuchtete die rote Warnlampe aufgrund eines diffusen Unwohlseins. Etwas drüber nachsinniert und gemerkt, was es ist.
Pause eingelegt. Time Out. Will etwas Abstand und Zeit für mich selbst.
Das ist wie bei einem guten Song. Er wird nicht besser, wenn man ihn aus lauter Liebe immer und immer wieder anhört. Besser mal was anderes hören und dann zu den geliebten Klängen zurück kehren.
So siehts aus. Gut siehts aus !
Ausser der Tatsache, dass R. wieder in seinem Schweigen verschwunden ist. Das finde ich sehr schade, und so unnötig. War doch alles gut, bis die Spielchen wieder los gingen. Das geht mit mir halt nicht mehr. Wie so vieles andere auch nicht...
Freitag, 15. Oktober 2010
Aufräumen
Ich habe jetzt damit angefangen, mein Zimmer umzuräumen. Um das überhaupt zu können, muss ich mich durch alte Unterlagen wühlen und wegwerfen, wegwerfen, wegwerfen. Meine Güte, auf was ich da alles stosse!
Nicht zu fassen! ZB auf eine Perlenkette, die ich nie getragen habe. Das passt ja jetzt zu meinem Alter...
Das hat man von der verdammten Faulheit und Sammelei!
Das geht nur jeden Tag ein bisschen, weil ich vom Wühlen im Staub sofort eine Schniefnase kriege.
Trotzdem muss ich die Zeit nutzen, solange ich noch nicht wieder voll arbeite.
Für morgen habe ich mir vorgenommen, das eine Regal auszumisten und endlich mein Bett umzustellen. Jetzt ziehts auch schon vom Fenster, wo es jetzt noch steht, da muss ich dringend weg.
Dann ist das neue Bild auch schon gekommen, das ich bestellt hatte. Ich weiss schon, wo es hängen wird, wenn alles fertig ist.
Und mein neuer MP3 macht mir auch viel Freude. Toller Sound und kaum Aussengeräusche. Einige Songs werde ich doch schneiden müssen, wie es aussieht. Aber auch hier : langsam...nach und nach...
Im Büro ist es ...naja...die Kollegen sind nett, aber die Arbeit ? Ich hab recht viel vergessen zum einen, und zum anderen erschliesst sich mir auch nicht die Sinnhaftigkeit. Die meiste Zeit seines Lebens in einem Büro verbringen ? Das ist jetzt noch grotesker als vor der Krankheit.
Dafür ist "drumrum" alles schön.
Morgen wieder auf den Markt, die vielen Farben und Gerüche geniessen und frische Sachen einkaufen.
Und am Sonntag....RRRRRRRRR....
Nicht zu fassen! ZB auf eine Perlenkette, die ich nie getragen habe. Das passt ja jetzt zu meinem Alter...
Das hat man von der verdammten Faulheit und Sammelei!
Das geht nur jeden Tag ein bisschen, weil ich vom Wühlen im Staub sofort eine Schniefnase kriege.
Trotzdem muss ich die Zeit nutzen, solange ich noch nicht wieder voll arbeite.
Für morgen habe ich mir vorgenommen, das eine Regal auszumisten und endlich mein Bett umzustellen. Jetzt ziehts auch schon vom Fenster, wo es jetzt noch steht, da muss ich dringend weg.
Dann ist das neue Bild auch schon gekommen, das ich bestellt hatte. Ich weiss schon, wo es hängen wird, wenn alles fertig ist.
Und mein neuer MP3 macht mir auch viel Freude. Toller Sound und kaum Aussengeräusche. Einige Songs werde ich doch schneiden müssen, wie es aussieht. Aber auch hier : langsam...nach und nach...
Im Büro ist es ...naja...die Kollegen sind nett, aber die Arbeit ? Ich hab recht viel vergessen zum einen, und zum anderen erschliesst sich mir auch nicht die Sinnhaftigkeit. Die meiste Zeit seines Lebens in einem Büro verbringen ? Das ist jetzt noch grotesker als vor der Krankheit.
Dafür ist "drumrum" alles schön.
Morgen wieder auf den Markt, die vielen Farben und Gerüche geniessen und frische Sachen einkaufen.
Und am Sonntag....RRRRRRRRR....
Donnerstag, 14. Oktober 2010
DIDO - LOOK NO FURTHER
I might have been a singer
Who sailed around the world
A gambler who wins millions
And spent it all on girls
I might have been a poet
Who walked upon the moon
A scientist who would tell the world
I discovered something new
I might have loved a king
And been the one to end a war
A criminal who drinks champagne
And never could be caught
But among your books
Among your clothes
Among the noise and fuss
I've let it go
I can stop and catch my breath
And look no further for happiness
And I will not turn again
Cause my heart has found its home
Everyone I'll never meet
And the friends I won't now make
The adventures that they could have been
And the risks I'll never take
But among your books
Among your clothes
Among your noise and fuss
I've let it go
I can stop and catch my breath
And look no further for happiness
And I will not turn again
Cause my heart has found its home
I might have been a singer
Who sailed around the world
A gambler who wins millions
And spent it all on girls
I might have been a poet
Who walked upon the moon
A scientist who would tell the world
I discovered something new
I might have loved a king
And been the one to end a war
A criminal who drinks champagne
And never could be caught
But among your books
Among your clothes
Among the noise and fuss
I've let it go
I can stop and catch my breath
And look no further for happiness
And I will not turn again
Cause my heart has found its home
Everyone I'll never meet
And the friends I won't now make
The adventures that they could have been
And the risks I'll never take
But among your books
Among your clothes
Among your noise and fuss
I've let it go
I can stop and catch my breath
And look no further for happiness
And I will not turn again
Cause my heart has found its home
Freitag, 8. Oktober 2010
Hundemüde...
nach meinem Wiedereinstieg....
Aber auf der Rückfahrt
gehört - und mit der Welt versöhnt.
Eine der besten bands, die ich kenne. Wunderschön !
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Endlich....
ein Mensch, Mann und sub, mit dem ich glücklich bin.
Darauf habe ich lange gewartet.
Zwei Kollegen aus der Zentrale, die ich flüchtig kannte : tot.
Der eine Krebs, die andere bei einem Unfall im Krankenhaus.
Beide etwa in meinem Alter.
Danke, wertes Leben, dass ich noch ein bisschen bleiben und glücklich sein darf !
Auf dem Markt gewesen in der Stadt und Obst, Gemüse und Blumen gekauft.
Hmmm...so schön ! Das werde ich wieder öfter machen.
Montag, 4. Oktober 2010
Gestern abend...
mal wieder lange mit m. gechattet.
Seit Wochen bin ich abweisend und beharre auf meiner Enttäuschung und Verletztheit. Und seit Wochen lässt er sich kaum beirren und läuft mir weiter hinterher. Egal, wie bitter, böse, arrogant, herablassend oder vorwurfsvoll ich mich fühle / gebe, er bleibt dran.
Das war mir lange lästig und mir fielen tausend Dinge ein, warum ich ihm nicht verzeihen kann, vor allem mein Stolz.Trotzdem gab es immer wieder Momente, da hat er mich zu Tränen gerührt mit seiner penetranten Überzeugtheit.
Ich bin dann nochmal in mich gegangen und habe das Ganze von einer anderen Seite betrachtet. Eigentlich bewundernswert, dass sich jemand überhaupt nicht beirren lässt und seinen Gefühlen folgt: "Ich weiss, Du bist die beste Dom für mich !" "Ich fühle mich immer wie Dein sub."
Natürlich fühle ich mich auch geschmeichelt, aber das ist nicht der Punkt. Wenn ich nicht in der hintersten Ecke, am Stolz vorbei, das Gefühl hätte, er könnte der sub sein, den ich mir wünsche, dann wäre alle Schmeichelei vergebens.
Und ich habe wirklich lange abgeklopft, ob er es überhaupt ehrlich meint oder nur Sprüche macht.
Und ausserdem muss Mut belohnt werden. Denn es ist mutig, trotz aller Widerstände zu seinen Gefühlen zu stehen. Das finde ich toll.
Er hat mich zum Essen eingeladen. Und das werde ich jetzt annehmen.
Samstag, 2. Oktober 2010
Mir träumte....
ich wäre in einem Schwimmbecken mit blauen Kacheln und tauche und sinke. Ich hatte keine Angst. Ich sank immer tiefer und tiefer, bis mein Körper den Grund erreichte. Dann öffnete ich den Mund und atmete ein. Ich konnte Wasser einatmen. Um mich herum ein tiefes Blau.
Ich dachte: "Jetzt bin ich am Boden angekommen. An der Basis meines Seins."
Und ich hab mich ausgestreckt und alles wurde ganz leicht, mein Körper, mein Geist und eine grosse Freude durchflutete mich.
Der Grund meines Seins ist Heiterkeit, die Freude, da zu sein. Das war ein unbeschreiblich schönes und friedliches Gefühl.
Alle Angst, aller Ärger, ach so wichtige Aufgaben und Termine : alles wurde nichtig, zu einer Bedeutungslosigkeit.
Dieser grosse Frieden in mir, dieses Glück ist immer noch da im Wachzustand.
Ich habe das so noch nie gefühlt.
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