Freitag, 29. April 2011

Müde

Was passiert hier eigentlich gerade ?
So viel auf einmal....

Am Wochenende dringend einen Gang runterschalten....

18:00 Uhr
Dann bin ich extra deshalb früher gegangen, aber doch erst jetzt angekommen. Denn es hatte sich mal wieder jemand entschlossen, sich vor den Zug zu werfen. Das kommt recht häufig vor. Geschätzt Hunderte jedes Jahr, wenn nicht noch mehr. Die radikale Lösung, denn da gibt es ganz sicher kein Zurück.
Das ist die eine Seite.
Die andere Seite hat dann die Pflicht, "aufzuräumen", konkret : die Einzelteile einzusammeln bzw. abzukratzen. Schreckliche ekelhafte Arbeit. Wie sieht ein Mensch denn aus, der sich von Stahl zermalmen lässt ?
Ich will es nicht wissen...

Mittwoch, 27. April 2011

Ein guter Tag

trotz der nicht nachlassenden Langeweile im Büro, die ich mit der Lektüre von diversen Protokollen und Projektvorhaben und Plänen bekämpfe. Diese werden allesamt ab Sommer über mich hinwegrollen, insofern ist das eine ganz gute Vorbereitung.

Aber, was viel besser ist:

Wohnung gebucht
Party gebucht
Zugticket bestellt
Wellnesspackage bestellt

YES !

Ich freu mich so sehr ! Das wird schön !

P.S. Booka Shade spielen in Zürich - und ich kann nicht hin. Mist. Wermutstropfen. GRRRR....

Dienstag, 26. April 2011

Hamburg

ist abgemacht ! 
Da freue ich mich riesig drauf !
Und danach noch ein paar Tage an die Nordsee....

Montag, 25. April 2011

Geduld

Gefühle sind langsam, viel langsamer als der Geist. 

Und auch leichter zu beeinflussen, was sowohl positiv als auch negativ sein kann und zum bekannten "auf und ab" führen kann.

Zu WISSEN, dass Gefühle langsamer sind, bedeutet, sich selbst mehr Zeit zu geben im Verarbeiten von Erfahrungen. Denn die Erfahrung zu machen ist das eine, sie auch einzuordnen, nachzufühlen, zu verstehen, ist das andere. Vorausgesetzt, man will das.
Vorausgesetzt, Erweiterung ist einem wichtig.
Vorausgesetzt, man fühlt sich nicht bedroht.

DANN ist es ein grosses Glück, mich anrühren zu lassen von etwas Unbekanntem. Von Erinnerungen ohne Begriffe.

Samstag, 23. April 2011

Hammer !

"....dass ich das noch erleben darf !" ...pflegt meine Freundin etwas ironisch ab und an zu sagen, wenn ihr etwas besonders Schönes passiert ist.

Ich schliesse mich an - schliesslich bin ich ja NOCH ÄLTER als sie. Und geniesse und geniesse und geniesse....

Der perfekte Tag. So gut. Alles.

Donnerstag, 21. April 2011

Schnell, schnell..

Tickets besorgen :

Paul Kalkbrenner

ist im Herbst auf Tour !
Sollte ich ausnahmsweise mal schnell genug sein ?

Yep ! Schnell genug !!

Neugier

Ich frage mich gerade, wie man das lernt, neugierig zu sein. Wie lernt man, sich für Neues zu interessieren? Woher kommt dieses Bedürfnis?
Im weitesten Sinne ist Neugierde ja die Grundlage davon, gern etwas zu lernen. Das auch für wichtig zu halten, hat dann mit "Wertevermittlung" zu tun.
Schule, Eltern, Freunde?

Und was passiert, wenn man das nicht gelernt hat, wenn einem die Lust am Lernen nicht "in die Wiege gelegt" ist - im übertragenen Sinne ?

Ist das Lernen nicht eine Voraussetzung dafür, sein Leben überhaupt gestalten ZU WOLLEN ? Zu sagen: "das will ich, das interessiert mich" ist doch DIE Grundlage überhaupt.
Oder bin ich da jetzt zu "bürgerlich" drauf ?

Jedenfalls kann ich mir, anders herum gewendet, nicht vorstellen, dass einen permanente "Unterhaltung" und "Berieselung" dazu einlädt, etwas Selbstbestimmtes zumindest zu versuchen. Ist man dadurch nicht zu blosser Imitation des Vorgekauten "verdammt" ? Und irgendwann garnicht mehr dazu in der Lage, sich etwas Anderes als Konsum überhaupt vorzustellen ?

Ich bin kein Pädagoge und ich habe auch keine praktische Ahnung von Kindererziehung - aber so ganz theoretisch denke ich, dass Neugier zu unterstützen ein wichtiger Punkt sein könnte - neben Selbstvertrauen, aber das ist ein anderes Thema....

Mittwoch, 20. April 2011

Seit 3 Tagen

Booka Shade


rauf und runter...."Sommermusik"..

Lektüre

Thea Dorn, Mädchenmörder


Ein sich durch halb Europa mordender ehemaliger Rennradfahrer und sein Opfer. Eine Frau, die er entführt hat und die seine Morde beobachten muss; die sich zur Mittäterin entwickelt. "Stockholm-Syndrom" heisst der Fachbegriff. Abgründig, gruselig, erschreckend.
Und faszinierend - falls diese Vokabel hier überhaupt angebracht ist - was die Psyche zu produzieren in der Lage ist, um zu überleben.

Das ist MEIN Thema. Ganz klar.

Und davon nicht ganz unabhängig bin ich noch immer sehr schlecht gelaunt, so richtig "angepisst". Das wird hoffentlich in den nächsten Tagen vorbei gehen...

Cheers !

Dienstag, 19. April 2011

Was für ein SCHEISS Tag !

Erst einmal war ich schon heute morgen übelster schlechter Laune, und dann hat mir der hochlangweilige Arbeitstag noch den Rest gegeben. Alles, was zu tun war, hab ich erledigt bzw wartet auf andere und ich frage mich jedes Mal, ob ich etwas vergessen habe, ob ich etwas neu erfinden könnte...aber nein, nix. Alles durch.
Dann habe ich mich gefragt, was denn mein Notfallplan gegen die Unbill des Daseins ist.

Ergebnis Nr.1 : Ein Eis. Pistazie und Schokolade mit Sahne.
War nicht schlecht - nur waren da so viele Leute, über die musste ich hinweg sehen. Jetzt sind ja alle draussen, was man ja keinem verübeln kann, aber ganz ehrlich : mir gehen Menschenmassen auf den Geist. Sprichwörtlich. Das macht mich ganz nervös.
Was heisst, dass mein ursprünglicher Plan, im Sommer ein open air zu besuchen, einer gewissen Naivität und Begeisterung geschuldet war. Allein bei dem Gedanken an Lärm, Dreck und überall Leuten wird mir schon komisch. Und jemals Indien zu besuchen, ist auch "durch" - was nicht sooo schlimm ist.


OK. Eis hat ein wenig geholfen.

Jetzt bin ich wieder daheim in meinem Zimmer, und, ja, das hilft richtig. Ergebnis Nr.2.

Mein Bedürfnis nach Ruhe nimmt extrem zu, wenn ich schlecht gelaunt bin. Dann finde ich die ganze Welt eine Zumutung.
Bald kriege ich das hintere Zimmer. Mit Balkon und Vogelgezwitscher. Und ein neues Bett. Und DAS wird mir richtig gut tun. Ergebnis Nr. 3 - allerdings erst in der Zukunft.

Ergebnis Nr.4 ist Lesen. Eine spannende, berührende oder interessante Geschichte. Und schöne Sprache. Oder Bilder. Oder Musik.
Etwas, das einen entführt aus der Schnödigkeit des Daseins. Woanders hin. Ich glaube, ohne Bücher wäre ich schon tot. Ich hätte weder mich selbst noch das Leben ertragen ohne diese Fluchtmöglichkeit. Das Schöne ist ja, dass man da während des Flüchtens etwas lernen kann, zB wie man sich am nächsten Tag wieder reinwerfen kann in das ganze Gedümpel. Ohne Schadensersatzansprüche.

Und somit zücke ich die spannende Geschichte, die sowohl zum Lesen, sprich Flüchten und Lernen, als auch für meine eigene story, die ich vorbereite, sehr interessant ist.

Tag gerettet.

Sonntag, 17. April 2011

Die neuesten Bezeichnungen,

die ich mir in den letzten Tagen eingehandelt habe, sind :

"Mental-Sadistin"

"Drama-Queen"

und last but not least

"Zickilein"

Kein Kommentar ! *räusper*

Samstag, 16. April 2011

Die Griffel sind gespitzt !

Ich werde die vielen neuen Ideen der letzten Zeit versuchen, in eine Form zu packen. Ich ahne schon, dass ich sehr viel weiter werde ausholen müssen als bisher gedacht.
Dafür steht das Gerüst im wesentlichen.

Abgesehen von meinen Plänen fürs Private bin ich auch wieder so gesund, dass ich wahrnehmen kann, wie langweilig die Arbeit doch ist. Das ist zwar nix Neues, aber ich war noch umwölkt von Dankbarkeit, dass ich das "noch kann".
Dankbarkeit lässt aber nach. Der Wahnsinn in der Firma aber nicht.
Ich rege mich nur nicht mehr so auf wie früher.
Vielleicht doch noch mal was anderes...manchmal geht mir das durch den Kopf..trotz allem....

Und ich weigere mich, die immer gleichen Konflikte auf die immer gleiche Art auszutragen. Oder besser : auch ich möchte mal überrascht werden, von anderen, von mir selbst. Da, wo es möglich wäre ...

Schönes Wochenende allerseits !

P.S. Es gilt ja als unhöflich, andere Menschen anzustarren. Einem selbst wäre das wohl auch unangenehm. Aber manche haben so interessante Gesichter, da MUSS ich genauer hinsehen und beobachten.  Da war so ein leicht trotziger Zug um den Mund, der hatte mir sehr gefallen, und ich habe mich gefragt...nein, das führt jetzt zu weit... Ich konnte die Irritation richtig spüren, die ich durch mein Starren ausgelöst hatte.

Freitag, 15. April 2011

Ein grossartiger Musiker !

Der freie Wille

Hier das gesamte Interview mit Gerhard Roth

Auszüge :
(Markierungen von mir)


Stimmt also das Zitat des Philosophen Arthur Schopenhauer: »Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber nicht wollen, was er will?
Richtig.

Geht es auch einfacher?
Ja, wenn wir sehr emotional entscheiden. In diesem Fall sendet die Amygdala starke Signale aus, denen der Kortex folgt. Ähnlich ist es mit der Intuition, die nichts anderes ist als die gebündelte Information unseres Erfahrungsgedächtnisses.

Halten Sie es für ratsam, solche Eingebungen ernst zu nehmen?
Auf die Vernunft muss man nicht immer hören, auf die Intuition unbedingt!
 
Wer oder was legt fest, wie sich die Neuronen in meinem Kopf nun verhalten?
Unser Verhalten wird durch drei Faktoren bestimmt: die Gene; die prägenden Erfahrungen in früher Kindheit; unsere spätere Erfahrung und Erziehung. Was wir bisher am meisten unterschätzt haben, ist die frühkindliche Prägung. Traumatische Erfahrungen in dieser Lebensphase können das Gehirn eines Kindes nachhaltig verändern und sind später nur noch schwer zu reparieren. Grundsätzlich aber bewirkt jede psychische Veränderung auch eine neuronale Veränderung im Gehirn
 
Sie erwähnten vorher, wie entscheidend die frühe Kindheit für die Entwicklung eines Menschen ist. Kann sich ein erwachsener Mensch nicht mehr ändern?
Doch, aber es wird immer schwieriger. Es gibt drei Methoden, um das Verhalten erwachsener Menschen zu ändern: Die erste ist Gehirnwäsche. Die funktioniert immer, aber der Mensch wird dabei gebrochen und erniedrigt.


Und die humane Variante?
Eine enge Partnerschaft. Nur in einer Beziehung werden offenbar Botenstoffe freigesetzt, die dieselbe Plastizität des Gehirns wie in der frühen Kindheit erzeugen. Zwei Verliebte gehen ähnlich miteinander um wie eine Mutter mit ihrem Kind. Sie sehen sich tief in die Augen, sie berühren sich, nennen sich »Baby« oder »Schatz«. Im Tierreich hat nur der Mensch dieses Verhalten auf die Erwachsenenbindung übertragen.
 
Welche Option haben Menschen, die gerade nicht verliebt sind?
Gewöhnung. Wenn Ihr Partner ständig den Löffel in der Marmelade stecken lässt und Sie daraufhin zu nörgeln beginnen, bringt das nicht viel. Stattdessen sollten Sie Ihren Partner immer wieder loben und sanft darauf hinweisen. Sagen Sie zum Beispiel: »Ich weiß, du gibst dir Mühe, das finde ich gut. Aber bitte denke an den Löffel.« Das funktioniert in den meisten Fällen irgendwann.


Was spricht gegen Nörgeln?
Das ist auch eine Form der Strafe. Wenn Sie Kritik üben wollen, sollten Sie immer zuerst loben! In Amerika lernte ich von meinem Doktorvater, immer zuerst zu sagen: Das war wirklich eine sehr große Leistung! Dann kann man Kritik üben, die nicht mehr verletzend ist.


Was passiert im Gehirn, wenn uns jemand lobt?
Der Endorphinspiegel steigt. Lob wird als Belohnung wahrgenommen, und Belohnungen merkt sich das Gehirn. Es speichert: Löffel nicht mehr in der Marmelade stecken lassen bringt Lob. Durch die folgende Kritik sinkt der Spiegel wieder, aber nicht unter das Anfangsniveau. Strafe und Kritik allein führen nur zu schlechten Gefühlen, nicht zur Besserung. 

Donnerstag, 14. April 2011

Calling you

Merkwürdig...

Plötzlich laufen mir "Verflossene" über den Weg, erst gestern einer und heute schon wieder jemand.
5 bzw 4 Jahre her.

Interessant daran ist die Erinnerung. Die Erinnerung daran, wie man sich gefühlt hat damals, mit diesem Menschen.
Normalerweise spürt man ja nicht, wenn man sich verändert hat, weil man zu dicht auf sich drauf hängt.
Aber wenn einem die Vergangenheit in persona begegnet, ist sie wie ein Spiegel, in dem man sich selbst betrachten kann.

Und dann ist ganz deutlich zu spüren, dass damals eine "andere Person" gelebt hat als jetzt. Schwer in Begriffe zu fassen, was den Unterschied ausmacht bzw wirft die komplizierte Frage auf, was Identität ausmacht.

Auf jeden Fall aber : "Meine Güte, hab ich mich verändert !" und diese Erkenntnis, dass Bewegung und Veränderung stattgefunden haben, ist sehr beglückend.
 

Mittwoch, 13. April 2011

Genauer !

„Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt.“

Jede Kommunikation enthält über die reine Sachinformation (Inhaltsaspekt) hinaus einen Hinweis, wie der Sender seine Botschaft verstanden haben will und wie er seine Beziehung zum Empfänger sieht (Beziehungsaspekt). Der Inhaltsaspekt stellt das "Was" einer Mitteilung dar, der Beziehungsaspekt sagt etwas darüber aus, wie der Sender diese Mitteilung vom Empfänger verstanden haben möchte. Der Beziehungsaspekt zeigt, welche emotionale Beziehung von einem Kommunikationspartner gesetzt wird. Daraus folgt, dass der Beziehungsaspekt bestimmt, wie der Inhalt zu interpretieren ist. Die Art der Beziehung zwischen zwei Kommunikationspartnern ist für das gegenseitige Verständnis von grundlegender Bedeutung.
Kommunikation gelingt, wenn auf beiden Ebenen und bei beiden Kommunikationspartnern Einigkeit über den Inhalts- und Beziehungsaspekt herrscht. Sie misslingt, wenn ein Kommunikationspartner unterschiedliche oder gegensätzliche Botschaften sendet, oder wenn der andere Kommunikationspartner einen der beiden Aspekte anders interpretiert. Ein paradoxaler Kommunikationsstil im ersteren Sinne in der Eltern-Kind Beziehung wird als schizophrenogener Faktor des sogenannten double bind betrachtet.

Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick


Dieses Zitat als Erläuterung zu meinem gestrigen post, oder besser : als Hintergrund.
Oder anders formuliert : Worte allein sagen über die Beziehung sehr wenig aus, oder noch krasser : was geht mich mein Geschwätz von gestern an ?

Kurz : es wird gequatscht, gelabert, beteuert, versichert und beschworen, dass sich die Balken biegen. Nun ja, was will man auch erwarten ? Das Ich ist ja nach wie vor nicht Herr im eigenen Haus...

Dienstag, 12. April 2011

Und jetzt mal,

Mädels, wo wir hier so unter uns sind, *grins*, ein kleiner Hinweis (gilt neigungsunabhängig):

Das Verhalten ist das Entscheidende, nicht die Worte !

Eine neue Geschichte

entsteht gerade.
Plötzlich, unvermutet, interessant...
Ich hatte sie unbeendet in der Schublade und jetzt wird sie wieder lebendig.

Sonntag, 10. April 2011

Mir geht im Kopf herum...

wie man eine Geschichte schreiben kann, die transportiert, dass sich alles verändert. Nicht als Binsenweisheit, sondern wie es möglich ist, Veränderung sprachlich umzusetzen. Wie könnte das beschrieben werden ?
Kann man anders sprechen oder schreiben, weil man selbst oder das Leben oder etwas "anders" geworden ist ? Geht das überhaupt, oder ist man gefangen in der Nacherzählung, dem Vergleich ?

Hm...ich grüble...

Auto (2)

Gerade meine erste Runde gedreht. Seit über einem Jahr !

Und - es war, als wäre nie was gewesen. Alles automatisch. Auf Langstrecke muss ich halt drauf achten, dass mir das linke Bein nicht einschläft....

Aber sonst ?

Wie früher - ich könnte heulen vor Glück...

Samstag, 9. April 2011

Entdeckung

Ein schöner Tag

war das gestern !

Zusammen mit den Kollegen einer Einladung gefolgt und mit dem Zug in die Berge gezuckelt, am See entlang, hinein in ein Tal, wo es rechts und links steil hinaufgeht.
Unser Gastgeber, ein ehemaliger Kollege, hatte wunderbar gekocht, dort in seinem Haus. Dann haben wir gesüffelt und geplaudert und analysiert und geschimpft. Die Sonne schien auf den Balkon und die Berge schauten stoisch auf uns herab.
Dabei habe ich in Erfahrung gebracht, dass es auch Höhenwege gibt für "Fusslahme" wie mich : hoch mit der Seilbahn oä., laufen ohne nennenswerte Steigungen, und wieder runter mit der Seilbahn. Ich glaube, das mache ich mal, denn gestern hat es mir sehr gefallen.
Und ab Ostern beginnt auch die Saison auf den Seen. Ein Schiff besteigen, Liegestuhl ergattern, sich treiben lassen, Panorama geniessen - hach ja...

Und abends war ich dann noch mit einem lieben Freund etwas trinken. Diese Unterhaltung hat mir das Thema "Psychosomatik" näher gebracht. Damit werde ich mich näher beschäftigen.

Dienstag, 5. April 2011

Der glückliche Augenblick

[...]
So begannen wir zu erleben, was ich den glücklichsten Augenblick meines Lebens nenne.
Wer diesen Augenblick gerade erlebt, der weiss es ja in der Regel nicht. Wir können zwar (und sogar oft) denken und sagen, dieser oder jener Augenblick sei nun der glücklichste, aber irgendwie glauben wir doch, es werde sich später einmal noch ein schönerer, glücklicherer einstellen. Da insbesondere in jungen Jahren niemand den Gedanken erträgt, von nun an werde in seinem Leben alles schlechter werden, stellen wir uns in besonders glücklichen Momenten zuversichtlich vor, die Zukunft werde noch schöner werden.
Später aber, wenn wir spüren, dass unser Leben so wie ein Roman in seiner letzten Fassung vor uns liegt, können wir, so wie ich jetzt, rückblickend wählen, was nun wirklich unser glücklichster Augenblick war. Um zu erläutern, warum wir aus so unendlich vielen Momenten gerade jenen einen hervorheben, müssen wir unsere Geschichte erzählen wie einen Roman. Dann wissen wir aber, dass jener gekennzeichnete Moment unwiderruflich vergangen ist, und das lässt uns leiden. Erträglich wird dieses Leiden einzig und allein, wenn uns von jenem goldenen Augenblick irgendein Gegenstand erhalten ist. Greifbare Überbleibsel glücklicher Momente rufen uns die Erinnerungen daran, die Farben, die Freuden am Berühren und am Sehen, viel treuer zurück, als die Menschen dies könnten, die uns den Augenblick verschafft haben.
[...]

Aus: Orhan Pamuk, Das Museum der Unschuld

Montag, 4. April 2011

Auto

Ich darf wieder Auto fahren !!!

JAJAJA...denn das habe ich so gern gemacht. Und jetzt, wo die Doppelbilder weg sind, darf ich wieder. Ein ganzes Jahr bin ich nicht gefahren. Erstmal ein bisschen üben irgendwo und dann


"Dach auf und ab"


..wroooouuum....

Freitag, 1. April 2011

Das muss jetzt sein...

Was liegt am Strand und ist schlecht zu verstehen ?
Eine Nuschel.


Was liegt am Strand, ist schlecht zu verstehen und hat Schnupfen ?
Eine Niesnuschel.

Trotz allem ...

Frühling

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike 

Rein in die T-Shirts und die Sommerhosen und ab nach draussen! Das letzte Jahr habe ich diese wunderbare Jahreszeit komplett verpasst und den Sommer nur verschwommen wahrgenommen.
Und deshalb, und nicht nur deshalb, sondern auch, weil man nie weiss, wann das letzte Frühjahr anbricht, 
tieeef einatmen und rumrennen und rumfahren und Eis essen und draussen sitzen und eine Decke ausbreiten und ein Picknick machen und Blumen pflücken und Fotos machen und die Arme ausbreiten und sich freuen und träumen und dem Vogelgezwitscher lauschen und und und....lieben nicht vergessen ! Ganz wichtig !


Last day

of smoking !

Adieu - es war eine lange Zeit und auch eine schöne Zeit.

Aber jetzt müssen wir uns trennen. Ich habe keine Kraft mehr für euch übrig, ich brauche sie dringend für andere Dinge in meinem Leben.

Es wird schwer werden, keine Frage, aber andererseits : wenn ich das schaffe, ist das mit das Grossartigste, was ich seit langem für mich selbst gemacht habe !