sind so unfassbar von sich selbst überzeugt. Sie labern und labern, natürlich nur über sich selbst und wie sie die Welt sehen.
Jede Bemerkung, die Frau macht, dient lediglich als Aufhänger zu weiteren "Welterklärungen".
Keine Fragen, kein Interesse, nur dass Frau wirklich da hockt, dient schon der Bestätigung der eigenen Besonderheit. Mehr ist nicht nötig.
Falls sie es wagen sollte, doch Einwände zu erheben gegen die ein oder andere "Welterklärung", wird so lange relativiert und weiter "erklärt", bis alles wieder "stimmt".
Das, was ich mich dabei frage, ist, wie jemand so geworden sein kann. Diese "Besserwisser-Haltung" habe ich bislang nur bei Männern erlebt, die etwa in meinem Alter sind, bei Jüngeren gibt es das viel seltener.
Und mir drängt sich die Frage auf, ob Jüngere vielleicht inzwischen ein entspannteres Verhältnis zu ihrer Männlichkeit haben ?
Dieses "ich-weiss-alles-besser-als-Du" hat so etwas Antiquiertes, Überlebtes.
Die Wirkung auf mich ist, dass ich überhaupt keine Lust habe, irgendetwas von mir zu erzählen. Ich verstumme und werde wortkarg. "Hmhm" ist das äusserste..
Hat sich ganz schnell erledigt !
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