noch etwas verschlafen an der Kaffeemaschine war ich plötzlich glücklich.
Ich dachte an gestern abend und wie zö. wieder meine Phantasie angekurbelt hat. Nur ein paar Bemerkungen hin und her, und es entstehen ganze Filme im Kopf....herrlich, aufregend, anregend!
Und dagegen dann die Behauptung meiner auf emotionaler Ordnung bestehenden Freundin, es gäbe keine Freiheit. Ja, äusserlich kann diese durchaus eingeschränkt sein - aber innerlich stehen einem alle Türen offen.
Wenn man es denn zulässt, sich zugesteht.
Frauen scheinen mir da häufig weitaus verklemmter zu sein als Männer, aber vielleicht ist das nur eine Generationenfrage.
Und schlagartig habe ich mich sehr frei und sehr zufrieden gefühlt.
Gestern hatte mich Gatte gefragt, ob ich auch für die Freiheit gekämpft hätte, wenn ich eine libysche Frau wäre. Spontan hätte ich natürlich JA gesagt - aber: weiss ich denn, was für ein Leben eine libysche Frau führt, was sie prägt und beeinflusst? Nein, das weiss ich nicht.
Was zu der Überlegung führt, ob Freiheit etwas Universelles ist.
Nein, sie ist ein Ideal, dessen Möglichkeiten alle Menschen haben sollten. Womit sofort auch "Gerechtigkeit" diskutiert werden muss.
Und darüber sind ganze Bibliotheken geschrieben worden....
Schönes Wochenende !
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