"Mache niemanden zu Deiner Priorität, für den Du nur eine Option bist!"
Das habe ich irgendwo gelesen und heute ging es mir wieder durch den Kopf.
Das Liebesleben ist ja wie an der Börse.
Es wird gehandelt gezockt, gekauft und verkauft, es gibt Optionsscheine und Obligationen. Und möglichst ein breit gestreutes Portfolio, um die Gefahr zu minimieren, leer auszugehen, mehrere Pferde im Rennen, um etwaige Verluste auf der einen Seite mit möglichen Gewinnen auf anderer Seite auszugleichen.
Kurz: das kapitalistische Streben hat auch die Gefühle und den Sex fest im Griff. Alles ein einziges Geschäft.
Ich glaube, ich bin zu alt dafür.
Abgesehen davon, dass mein Wert als Ware mit zunehmendem Alter stetig fällt. Und ich bin ebenfalls zu alt, um mir noch romantische Illusionen zu machen.
Ich persönlich bin irgendwann dazu übergegangen, meine Aktien von der Börse abzuziehen und dem kurzfristigen Shareholder Value hinterher zu jagen.
AntwortenLöschenAus der MiM AG habe ich wieder eine Personengesellschaft gemacht und führe sie nun wieder wie ein altes, auf Dauer angelegtes Familienunternehmen.
Läuft gut. Ich kann es nur empfehlen.