Mein Lieblingsthema, darum fange ich auch damit an.
Ein sehr kontroverses Jahr, dh es war alles dabei.
Im ersten Halbjahr gab es einige sehr schöne und befriedigende Spiele, ua das schönste Wochenende mit den schönsten sessions seit langem.
Leider ohne Bestand.
Das muss man ja sowieso trennen, das Erlebte und die Beständigkeit desselben. Das habe ich dieses Jahr auch gelernt. Und nicht nur negativ. Es gibt durchaus Treue im altmodischen, nicht zwingend monogamen Sinn.
In krassem Gegensatz dazu das zweite Halbjahr.
Fangen wir mit den guten Sachen an, denn da waren nicht so viele: Neue Freunde gewonnen, quasi als überraschender side effect zu all dem anderen.
Insgesamt plakativ formuliert : ein einziger Griff ins Klo in unterschiedlicher Besetzung!
Da frag ich mich jetzt wirklich, ob ich hormonell eine Schraube nicht fest genug angezogen habe, dass ich nicht mehr recht unterscheiden kann. Oder gibt es inzwischen mehr Vollpfosten als früher? Perfiderweise solche, die erst mal garnicht so wirken...
Jedenfalls Frust auf der ganzen Linie.
Worauf ich ja nicht unbedingt freundlich reagiere. Ich habe die Schnauze so gestrichen voll von Spielchen mit Gefühlen, dass ich auch angefangen habe, auszuteilen. Naja, das hab ich früher auch gemacht, aber aus anderen Motiven.
Ich habe keine Lust zu verhärten.
Ich möchte empfindsam und gefühlvoll bleiben können.
Aber Kraft habe ich auch nicht unendlich.
Anyway: Winterpause. Mir reicht es komplett mit dating etc pp.
Und ich komme so langsam zu dem Schluss, dass es das, was ich mir wünsche, garnicht gibt. Was daraus folgt, weiss ich noch nicht.
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