Gerade sehe und höre ich mir den Auftritt von "Apparat" auf dem "Berlin Festival" an. Zauberhaft!
Ich bereue, dafür kein Ticket geholt zu haben, nur, weil ich nicht allein gehen wollte. Das war dumm.
Aber was ich eigentlich erzählen will:
Gestern war ich mit meinem lieben Freund O. aus, etwas zu trinken. Und er erzählte, dass es ihm garnicht gut geht. Es dauerte etwas, bis er zugeben konnte, worum es geht; nämlich darum, dass eine von ihm sehr verehrte dominante Dame "aus dem Nichts" ihm einen übergebraten hat. Erst Nähe, dann weg gestossen - so in etwa die Zusammenfassung.
Das hat ihn in eine Krise gestürzt mit Gedanken wie "ich mache immer alles falsch".
Auch wenn seine Reaktion vielleicht dadurch befördert wird, dass er schon länger allein lebt, und seine frühere Freundin ihm sehr übel mitgespielt hat - so hat es mir doch zu denken gegeben.
Ich habe mich gefragt, wie sehr man verroht, wenn man sich in dieser bestimmten Szene rumtreibt, so dass man garnicht mehr merkt, wie beschissen man andere manchmal behandelt - und das dann sogar für "normal" hält und das empfindsame Gegenüber für ein "Weichei"... bzw man denkt garnicht mehr daran, dass Gefühle eine Rolle spielen könnten, oder denkt nur an seine eigenen....
Wie auch immer - jungs! Es tut mir leid, wenn ich euch weh getan habe. Durch unbeherrschtes oder unsensibles Agieren. Und nehme mir vor, im nächsten Jahr besser darauf zu achten, wem ich was zumute.
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