ADELE
Was für eine Stimme !
Someone like you
Montag, 31. Januar 2011
Mir träumte...
wieder von s.
Diesmal bin ich nicht weinend aufgewacht.
Mir ist inzwischen klar, dass er ein Stellvertreter ist für einen Schmerz, der mich tief geprägt hat.
Im weiteren Verlauf des Traumes wurde mir die Wohnung gekündigt (sic!) und ich dachte, du musst dir jetzt ein neues Zuhause (sic!) suchen. Damit war ein Gefühl des Aufbrauchs und der Vorfreude verbunden.
Your body is a machine
Diesmal bin ich nicht weinend aufgewacht.
Mir ist inzwischen klar, dass er ein Stellvertreter ist für einen Schmerz, der mich tief geprägt hat.
Im weiteren Verlauf des Traumes wurde mir die Wohnung gekündigt (sic!) und ich dachte, du musst dir jetzt ein neues Zuhause (sic!) suchen. Damit war ein Gefühl des Aufbrauchs und der Vorfreude verbunden.
Your body is a machine
Freitag, 28. Januar 2011
Donnerstag, 27. Januar 2011
Remembering....
WISH YOU WERE HERE
So, so you think you can tell
Heaven from Hell,
Blue skys from pain.
Can you tell a green field
From a cold steel rail?
A smile from a veil?
Do you think you can tell?
And did they get you to trade
Your heros for ghosts?
Hot ashes for trees?
Hot air for a cool breeze?
Cold comfort for change?
And did you exchange
A walk on part in the war
For a lead role in a cage?
How I wish, how I wish you were here.
We're just two lost souls
Swimming in a fish bowl,
Year after year,
Running over the same old ground.
What have we found?
The same old fears.
Wish you were here.
So, so you think you can tell
Heaven from Hell,
Blue skys from pain.
Can you tell a green field
From a cold steel rail?
A smile from a veil?
Do you think you can tell?
And did they get you to trade
Your heros for ghosts?
Hot ashes for trees?
Hot air for a cool breeze?
Cold comfort for change?
And did you exchange
A walk on part in the war
For a lead role in a cage?
How I wish, how I wish you were here.
We're just two lost souls
Swimming in a fish bowl,
Year after year,
Running over the same old ground.
What have we found?
The same old fears.
Wish you were here.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Aaaargh !
Seit 2 Tagen tut mir mein linkes Bein weh, oder "weh" ist nicht der richtige Ausdruck, ich spüre mehr, dass es da ist.
Ich weiss ja nie, ob sowas jetzt eine Verschlechterung ist oder eine Verbesserung, weil sich die Nerven etwas regeneriert haben und ich jetzt MEHR spüre....MEHR von der Schwäche meines Beins.
Ich schiebe es mal zuversichtlich darauf, dass ich seit einigen Tagen den Stock nur noch mit mir herumtrage zur Sicherheit, aber nicht mehr benutze. Folglich wird das Bein wieder voll belastet. Ergebnis : Dauermuskelkater.
Aaargh !
Ich weiss ja nie, ob sowas jetzt eine Verschlechterung ist oder eine Verbesserung, weil sich die Nerven etwas regeneriert haben und ich jetzt MEHR spüre....MEHR von der Schwäche meines Beins.
Ich schiebe es mal zuversichtlich darauf, dass ich seit einigen Tagen den Stock nur noch mit mir herumtrage zur Sicherheit, aber nicht mehr benutze. Folglich wird das Bein wieder voll belastet. Ergebnis : Dauermuskelkater.
Aaargh !
Dienstag, 25. Januar 2011
Es gibt keinen Zufall !
Liebeskummerkunst
Das habe ich aufgenommen und mir heute angehört. Sehr interessant und auch sehr lustig, was man bei dem Thema ja nicht vermuten sollte.
Und..Achtung Zufall !..das "Museum der Unschuld" spielt auch eine Rolle...
Da wurde mir erst richtig klar, dass es darin um unglückliche Liebe und Obsession geht, um den Versuch, sich durch Kunst davon zu heilen. Und das Hörspiel unternimmt diesen Versuch ja auch, wobei leider offen bleibt, ob es funktioniert hat.
Aufgrund dieser Thematik nehme ich von der Lektüre doch vorläufig Abstand. Davon habe ich mehr als genug gehabt in den letzten Jahren inklusive der Obsession. Nein - das ist gerade nichts für mich - lieber amüsiere ich mich respektvoll mit den Versuchen anderer (siehe oben).
Das habe ich aufgenommen und mir heute angehört. Sehr interessant und auch sehr lustig, was man bei dem Thema ja nicht vermuten sollte.
Und..Achtung Zufall !..das "Museum der Unschuld" spielt auch eine Rolle...
Da wurde mir erst richtig klar, dass es darin um unglückliche Liebe und Obsession geht, um den Versuch, sich durch Kunst davon zu heilen. Und das Hörspiel unternimmt diesen Versuch ja auch, wobei leider offen bleibt, ob es funktioniert hat.
Aufgrund dieser Thematik nehme ich von der Lektüre doch vorläufig Abstand. Davon habe ich mehr als genug gehabt in den letzten Jahren inklusive der Obsession. Nein - das ist gerade nichts für mich - lieber amüsiere ich mich respektvoll mit den Versuchen anderer (siehe oben).
Montag, 24. Januar 2011
Die Frage,
wo ich meine freien Tage im Februar verbringen werde, ist geklärt.
Erst wollte ich nach Hamburg, meine Freundin sehen, aber ausser der Freundin gibt es dort zur Zeit wenig, was mich anzieht.
Und in Berlin war ich schon sträflich lange nicht mehr, obwohl mir die Stadt so gut tut. Rein emotional betrachtet müsste ich da bleiben....
Es gibt : Nan Goldin, Robert Mapplethorpe, das Berghain und die Berlinale. Und nach einem interessanten Konzert werde ich mich auch noch umschauen.
Es wird kalt, kalt, kalt werden !!! Und schön, schön, schön !!!
Erst wollte ich nach Hamburg, meine Freundin sehen, aber ausser der Freundin gibt es dort zur Zeit wenig, was mich anzieht.
Und in Berlin war ich schon sträflich lange nicht mehr, obwohl mir die Stadt so gut tut. Rein emotional betrachtet müsste ich da bleiben....
Es gibt : Nan Goldin, Robert Mapplethorpe, das Berghain und die Berlinale. Und nach einem interessanten Konzert werde ich mich auch noch umschauen.
Es wird kalt, kalt, kalt werden !!! Und schön, schön, schön !!!
Sonntag, 23. Januar 2011
Museum der Unschuld
heisst ein Roman von Orhan Pamuk, von dem ich erst heute durch einen Artikel in der Süddeutschen von gestern erfahren habe. Leider habe ich darauf keinen Link gefunden. Es geht darin zum einen um Obsession, eine unglückliche Liebe und zum anderen auch um die Brüche in der türkischen Gesellschaft zwischen Liberalisierung und überkommenen Moralvorstellungen. Muss ich unbedingt lesen - aber das nur nebenbei.
Der Held der Geschichte lebt seine Obsession mit der geliebten Frau dergestalt aus, dass er die Gegenstände sammelt, die jemals von dieser berührt wurden.
Und das Interessante daran ist, dass jetzt in Istanbul wirklich von Orhan Pamuk ein Haus so gestaltet wurde. Jedes Kapitel ist eine Schachtel - wobei das ganze Haus eine einzige grosse Schachtel ist. Und darin befinden sich die Gegenstände der Erinnerung. Ein Museum.
Literatur wird auf sinnliche Weise erfahrbar, das ist, was mich daran fasziniert.
Und vor allem : eine Idee der Darstellung für mein eigenes Projekt. Weg von den Worten und Begriffen, hin zu sinnlicher Erfahrung.
Denn was ist Erinnerung anderes als Bilder, Geräusche, Gerüche, Gefühle, die erst später in "begreifbare" Zusammenhänge gebracht werden ?
Und das interessiert mich : welches Bild, welcher Geruch, welcher Film taucht auf bei zB "Leidenschaft".....?
Der Held der Geschichte lebt seine Obsession mit der geliebten Frau dergestalt aus, dass er die Gegenstände sammelt, die jemals von dieser berührt wurden.
Und das Interessante daran ist, dass jetzt in Istanbul wirklich von Orhan Pamuk ein Haus so gestaltet wurde. Jedes Kapitel ist eine Schachtel - wobei das ganze Haus eine einzige grosse Schachtel ist. Und darin befinden sich die Gegenstände der Erinnerung. Ein Museum.
Literatur wird auf sinnliche Weise erfahrbar, das ist, was mich daran fasziniert.
Und vor allem : eine Idee der Darstellung für mein eigenes Projekt. Weg von den Worten und Begriffen, hin zu sinnlicher Erfahrung.
Denn was ist Erinnerung anderes als Bilder, Geräusche, Gerüche, Gefühle, die erst später in "begreifbare" Zusammenhänge gebracht werden ?
Und das interessiert mich : welches Bild, welcher Geruch, welcher Film taucht auf bei zB "Leidenschaft".....?
Samstag, 22. Januar 2011
Es gibt...
nichts mehr zu sagen.
Der Worte sind genug gewechselt - und es geht nicht um Worte. Sondern darum, froh zu sein mit dem, was man tut oder auch sein lässt.
Schweigen. Nachdenken. Ruhe.
Der Worte sind genug gewechselt - und es geht nicht um Worte. Sondern darum, froh zu sein mit dem, was man tut oder auch sein lässt.
Schweigen. Nachdenken. Ruhe.
Sonntag, 16. Januar 2011
Identität
Offenbar sind Menschen auf dieses Gefühl der Kontinuität, auf ein Ich-Bewusstsein angewiesen. Darauf, sich zu erinnern, darauf, eine Vergangenheit ihr eigen zu nennen. Sagen zu können : das bin ich, oder, damals habe ich das und das gemacht und so und so empfunden.
Nur ist Erinnerung leider trügerisch. Es wird gern mit Weichzeichner gearbeitet, also geschönt, oder auch weggelassen. Oder schlicht vergessen - weg, vorbei, weiss nicht mehr.
Als Gegenextrem gibt es die sogenannten savants, die wissen, an welchen Autokennzeichen sie an einem Tag vor 2 Jahren vorbei gegangen sind und können diese wiedergeben.
Was die Vermutung nahelegt, dass wirklich ALLES gespeichert ist - nur im Normalfall nicht abrufbar ist.
Es gibt die These, das "Ich" sei ein "Nebenprodukt" von Bewusstsein, eine Laune der Evolution, nicht unbedingt notwendig, aber praktisch. Etwas als einheitlich wahr zu nehmen, fällt uns leichter. Macht das Leben leichter.
Was ist dann "Ich" ?
Ich weiss darauf keine Antwort. Es ist ja so, als stellte ich mich ausserhalb dessen, was ich bin, schon allein in dieser Formulierung. Was ja wiederum genau die Fähigkeit ist, die sich Bewusstsein nennt. Das erinnert mich gerade an eine Eschersche Schleife ...
Andersherum gedacht : Für mein Empfinden war ich vor 3 Jahren schon jemand anders, als ich jetzt bin, und erst recht vor 20 Jahren. Und eigentlich bin ich doch froh, dass "Ich" nicht so starr ist, nicht auch sich widersprechendes zuzulassen.
Oder genauer : wer definiert denn, was sich entspricht und was nicht ? Was Identität aus macht und was nicht ?
Wir selbst.
Wir definieren uns fortlaufend selbst.
Und hängen daran. Es ist wichtig für uns.
"Mach dir keine Illusionen" entbehrt so betrachtet nicht einer gewissen Ironie.
Nur ist Erinnerung leider trügerisch. Es wird gern mit Weichzeichner gearbeitet, also geschönt, oder auch weggelassen. Oder schlicht vergessen - weg, vorbei, weiss nicht mehr.
Als Gegenextrem gibt es die sogenannten savants, die wissen, an welchen Autokennzeichen sie an einem Tag vor 2 Jahren vorbei gegangen sind und können diese wiedergeben.
Was die Vermutung nahelegt, dass wirklich ALLES gespeichert ist - nur im Normalfall nicht abrufbar ist.
Es gibt die These, das "Ich" sei ein "Nebenprodukt" von Bewusstsein, eine Laune der Evolution, nicht unbedingt notwendig, aber praktisch. Etwas als einheitlich wahr zu nehmen, fällt uns leichter. Macht das Leben leichter.
Was ist dann "Ich" ?
Ich weiss darauf keine Antwort. Es ist ja so, als stellte ich mich ausserhalb dessen, was ich bin, schon allein in dieser Formulierung. Was ja wiederum genau die Fähigkeit ist, die sich Bewusstsein nennt. Das erinnert mich gerade an eine Eschersche Schleife ...
Andersherum gedacht : Für mein Empfinden war ich vor 3 Jahren schon jemand anders, als ich jetzt bin, und erst recht vor 20 Jahren. Und eigentlich bin ich doch froh, dass "Ich" nicht so starr ist, nicht auch sich widersprechendes zuzulassen.
Oder genauer : wer definiert denn, was sich entspricht und was nicht ? Was Identität aus macht und was nicht ?
Wir selbst.
Wir definieren uns fortlaufend selbst.
Und hängen daran. Es ist wichtig für uns.
"Mach dir keine Illusionen" entbehrt so betrachtet nicht einer gewissen Ironie.
Samstag, 15. Januar 2011
Guitar hero (2)
Neue Saite eingefädelt *schwitz* und gestimmt *ächz* ...
Und weiter mit dem Verrenken der Finger....
Und weiter mit dem Verrenken der Finger....
Donnerstag, 13. Januar 2011
Zurück zu den Banalitäten des Alltags
Wenn ich zu lange im Büro bleibe, bin ich abends so geschlaucht, dass ich mich nur noch hinlegen kann und keine Kraft mehr bleibt für anderes.
Mein Kopf brennt und die Sicht verschwimmt. Leichter Schwindel.
Kommt also garnicht gut.
Und wenn ich zu lange auf dem Bürostuhl rumsitze, ohne mich zu bewegen, schlafen mir die Beine ein, als würde die Verbindung unterbrochen. Beim Aufstehen muss ich das Gehen erst mal "schmieren", mich in Gang setzen wie ein Roboter, nach und nach die Beine wiederbeleben.
Dazu kommt ein Kribbeln am ganzen Körper, wenn ich mich zu lange angestrengt, also ohne Pause gearbeitet habe. Dann weiss ich : jetzt reichts. Pause oder heimgehen !
Ich muss das noch weiter beobachten. Es kann nicht sein, dass ich alles drangebe fürs Arbeiten. Es soll ja Menschen geben, die so leben und alles andere ist sekundär. Das war bei mir noch nie so und soll es auch nicht werden.
Alles ist anders geworden. Und ich kann nichts zwingen, dass es wieder so wird wie vorher. Es wird für immer anders bleiben. Aber nur ich kenne den Unterschied, es ist nicht vermittelbar, von aussen kaum sichtbar. Es fühlt sich an wie verminderte Sicht - so, wie wenn man noch nicht realisiert hat, dass man eine Brille braucht. Die Welt ist verschwommener.
Und so fühlt es sich an, es ist nicht die Sicht, sondern das Gefühl in der Welt. Alles ist weiter weg. Undeutlicher. Einerseits.
Andererseits geht mir die Aussenwelt schneller auf die Nerven. Geschrei, Lärm, hässliche Stimmen, Gerede : noch schwerer zu ertragen als früher.
Und sehr viel weniger Kraft im Sinne von Energie. Und langsamer. Auch im Kopf.
Wobei ich manchmal den Eindruck habe, dass ich sogar als kranker Mensch noch mehr Kraft habe als mancher Gesunde....
Mein Kopf brennt und die Sicht verschwimmt. Leichter Schwindel.
Kommt also garnicht gut.
Und wenn ich zu lange auf dem Bürostuhl rumsitze, ohne mich zu bewegen, schlafen mir die Beine ein, als würde die Verbindung unterbrochen. Beim Aufstehen muss ich das Gehen erst mal "schmieren", mich in Gang setzen wie ein Roboter, nach und nach die Beine wiederbeleben.
Dazu kommt ein Kribbeln am ganzen Körper, wenn ich mich zu lange angestrengt, also ohne Pause gearbeitet habe. Dann weiss ich : jetzt reichts. Pause oder heimgehen !
Ich muss das noch weiter beobachten. Es kann nicht sein, dass ich alles drangebe fürs Arbeiten. Es soll ja Menschen geben, die so leben und alles andere ist sekundär. Das war bei mir noch nie so und soll es auch nicht werden.
Alles ist anders geworden. Und ich kann nichts zwingen, dass es wieder so wird wie vorher. Es wird für immer anders bleiben. Aber nur ich kenne den Unterschied, es ist nicht vermittelbar, von aussen kaum sichtbar. Es fühlt sich an wie verminderte Sicht - so, wie wenn man noch nicht realisiert hat, dass man eine Brille braucht. Die Welt ist verschwommener.
Und so fühlt es sich an, es ist nicht die Sicht, sondern das Gefühl in der Welt. Alles ist weiter weg. Undeutlicher. Einerseits.
Andererseits geht mir die Aussenwelt schneller auf die Nerven. Geschrei, Lärm, hässliche Stimmen, Gerede : noch schwerer zu ertragen als früher.
Und sehr viel weniger Kraft im Sinne von Energie. Und langsamer. Auch im Kopf.
Wobei ich manchmal den Eindruck habe, dass ich sogar als kranker Mensch noch mehr Kraft habe als mancher Gesunde....
Montag, 10. Januar 2011
Ich liebe Dich nicht mehr...
oder auch : "Die Liebesgefühle sind verschwunden"
Diese Aussagen häufen sich gerade im Bekanntenkreis und werden als Begründung angeführt, eine Beziehung zu beenden.
Das "Schöne" daran ist ja, dass es sich um ein Totschlagargument handelt. Was soll der plötzlich Ungeliebte darauf denn erwidern ? "Ich bin Dir treu seit 20 Jahren" oder "Meine Pfannkuchen sind die besten" ?
Nein....ist ja alles nichts mehr wert. Der Super-Gau, die Katastrophe per se ist eingetreten : man liebt nicht mehr bzw wird nicht mehr geliebt. Dieses offenbar alles entscheidende Gefühl hat sich davon gemacht.
Da fragt man sich doch, wo, wann und wohin die Liebe verschwunden ist. Heute abend eingeschlafen und am Morgen war sie fort ?
Und gab es nicht zuvor schon Unzufriedenheiten ? Warum wurden diese nicht angesprochen? Gab es vielleicht die Erwartung, der Andere müsse kraft Liebe Gedanken lesen können, "spüren", dass es "anders" geworden ist?
Und wieso scheint es wichtiger, Frust mit sich selbst auszumachen, als zusammen mit dem Anderen eine Lösung zu suchen? Ist es einfacher, den Anderen schweigend eine Weile auf seine Fehler hin zu beäugen, um dann "ganz sicher" sagen zu können : Die Liebe ist fort ?
Und überhaupt, mir scheint hier die Idee zu wirken, dass sich Liebe niemals verändert, nicht verändern darf. Das Liebesgefühl soll als letzte verlässliche Instanz herhalten, als letzter Grund für Bindung.
Die arme Liebe.
Welch ungeheure Überforderung !
Muss man bei "Liebe" also immer davon ausgehen, dass insgeheim Buch darüber geführt wird, ob es noch "reicht", ob es noch "genug" ist ? Und dass es darüber keine Auseinandersetzung gibt, bis .... ? Schweigen und hoffen ?
Was sind denn Trennungsgründe ?
Gewalt, Grausamkeit, Desinteresse, Kälte, schwere Krankheiten (ja, durchaus), Misstrauen, Antriebslosigkeit ...
Es gibt sicherlich noch ein paar mehr, aber "plötzlich verschwundene Liebesgefühle" gehören nicht dazu. Diese sind ein Thema innerhalb der Beziehung und bestimmt auch kein einfaches, aber kein Grund, einen Menschen zu verlassen, der einem nah ist, gewöhnlich näher als sonst irgendjemand.
Nennt mich altmodisch oder schon zu alt für diese Zeit, in der alles und jedes "optimiert" werden muss, offenbar auch die Liebe, aber ich halte Bindung für das Entscheidende, Bindung, die sich verändern darf, was nicht unbedingt "schmerzfrei" bedeutet, aber sich dennoch verändern darf und Bindung bleibt.
Diese Aussagen häufen sich gerade im Bekanntenkreis und werden als Begründung angeführt, eine Beziehung zu beenden.
Das "Schöne" daran ist ja, dass es sich um ein Totschlagargument handelt. Was soll der plötzlich Ungeliebte darauf denn erwidern ? "Ich bin Dir treu seit 20 Jahren" oder "Meine Pfannkuchen sind die besten" ?
Nein....ist ja alles nichts mehr wert. Der Super-Gau, die Katastrophe per se ist eingetreten : man liebt nicht mehr bzw wird nicht mehr geliebt. Dieses offenbar alles entscheidende Gefühl hat sich davon gemacht.
Da fragt man sich doch, wo, wann und wohin die Liebe verschwunden ist. Heute abend eingeschlafen und am Morgen war sie fort ?
Und gab es nicht zuvor schon Unzufriedenheiten ? Warum wurden diese nicht angesprochen? Gab es vielleicht die Erwartung, der Andere müsse kraft Liebe Gedanken lesen können, "spüren", dass es "anders" geworden ist?
Und wieso scheint es wichtiger, Frust mit sich selbst auszumachen, als zusammen mit dem Anderen eine Lösung zu suchen? Ist es einfacher, den Anderen schweigend eine Weile auf seine Fehler hin zu beäugen, um dann "ganz sicher" sagen zu können : Die Liebe ist fort ?
Und überhaupt, mir scheint hier die Idee zu wirken, dass sich Liebe niemals verändert, nicht verändern darf. Das Liebesgefühl soll als letzte verlässliche Instanz herhalten, als letzter Grund für Bindung.
Die arme Liebe.
Welch ungeheure Überforderung !
Muss man bei "Liebe" also immer davon ausgehen, dass insgeheim Buch darüber geführt wird, ob es noch "reicht", ob es noch "genug" ist ? Und dass es darüber keine Auseinandersetzung gibt, bis .... ? Schweigen und hoffen ?
Was sind denn Trennungsgründe ?
Gewalt, Grausamkeit, Desinteresse, Kälte, schwere Krankheiten (ja, durchaus), Misstrauen, Antriebslosigkeit ...
Es gibt sicherlich noch ein paar mehr, aber "plötzlich verschwundene Liebesgefühle" gehören nicht dazu. Diese sind ein Thema innerhalb der Beziehung und bestimmt auch kein einfaches, aber kein Grund, einen Menschen zu verlassen, der einem nah ist, gewöhnlich näher als sonst irgendjemand.
Nennt mich altmodisch oder schon zu alt für diese Zeit, in der alles und jedes "optimiert" werden muss, offenbar auch die Liebe, aber ich halte Bindung für das Entscheidende, Bindung, die sich verändern darf, was nicht unbedingt "schmerzfrei" bedeutet, aber sich dennoch verändern darf und Bindung bleibt.
Guitar hero
Yeah !
Natürlich wieder massloss übertrieben, aber es hat Spass gemacht.
Und : das ultimative Schnittprogramm für meine tracks gefunden !
Natürlich wieder massloss übertrieben, aber es hat Spass gemacht.
Und : das ultimative Schnittprogramm für meine tracks gefunden !
Donnerstag, 6. Januar 2011
Die Mühle....
auch Gelderwerb genannt, hat mich wieder !
Und abends bin ich wieder so kaputt, dass ich nur mit Erholen beschäftigt bin. Und ruckzuck wird das wieder zum Mittelpunkt, auch wenn ich das garnicht will.
Aber ich habe heute auch gedacht, dass ich mich ja entspannen kann, ich muss nur so weit da mitturnen, wie es mir gut tut, nicht überbewerten das Ganze, Karriere ist sowieso gelaufen, es geht mehr um die Kohle und um Sicherheit, falls es mich wieder umhaut.
Aber ich will mich nicht beklagen.
Solange ich fühlen und denken kann und keine Schmerzen habe, ist alles in Ordnung.
Und..ich habe liebe Menschen an meiner Seite, mal mehr, mal weniger devot, die mich erfreuen.
Und die Schmerzen der Vergangenheit haben sich zusammengerollt in ein Handtäschchen, das ich mit mir herumtrage. Irgendwann lasse ich es irgendwo liegen...
Und abends bin ich wieder so kaputt, dass ich nur mit Erholen beschäftigt bin. Und ruckzuck wird das wieder zum Mittelpunkt, auch wenn ich das garnicht will.
Aber ich habe heute auch gedacht, dass ich mich ja entspannen kann, ich muss nur so weit da mitturnen, wie es mir gut tut, nicht überbewerten das Ganze, Karriere ist sowieso gelaufen, es geht mehr um die Kohle und um Sicherheit, falls es mich wieder umhaut.
Aber ich will mich nicht beklagen.
Solange ich fühlen und denken kann und keine Schmerzen habe, ist alles in Ordnung.
Und..ich habe liebe Menschen an meiner Seite, mal mehr, mal weniger devot, die mich erfreuen.
Und die Schmerzen der Vergangenheit haben sich zusammengerollt in ein Handtäschchen, das ich mit mir herumtrage. Irgendwann lasse ich es irgendwo liegen...
Dienstag, 4. Januar 2011
Letzter Tag
meiner Ferien.
Und die schöne Zeit hat ein Ende und die Pflichterfüllung ruft wieder. Nach ein, zwei Wochen kommt man mal so langsam auf neue Ideen - dann ruft schon wieder der Alltag mit Problemen und Aufgaben, die mich ermüden und langweilen.
Nun denn : auf in den Kampf und ein Schauspiel aufgeführt !
Aber auch : neues Jahr, neue Haarfarbe !
Was das ausmacht ! Ich sehe völlig verändert aus, cooler, eleganter, na klar, besser !
Und dann habe ich gestern, als ich mal wieder klassische Musik gehört habe seit Ewigkeiten, festgestellt, dass meine Boxen scheppern. Das geht garnicht. Kassensturz und neue her !
Und die schöne Zeit hat ein Ende und die Pflichterfüllung ruft wieder. Nach ein, zwei Wochen kommt man mal so langsam auf neue Ideen - dann ruft schon wieder der Alltag mit Problemen und Aufgaben, die mich ermüden und langweilen.
Nun denn : auf in den Kampf und ein Schauspiel aufgeführt !
Aber auch : neues Jahr, neue Haarfarbe !
Was das ausmacht ! Ich sehe völlig verändert aus, cooler, eleganter, na klar, besser !
Und dann habe ich gestern, als ich mal wieder klassische Musik gehört habe seit Ewigkeiten, festgestellt, dass meine Boxen scheppern. Das geht garnicht. Kassensturz und neue her !
Montag, 3. Januar 2011
Entdeckung !
David Fray
In einem Interview sagte er sinngemäss, er wolle mit seiner Musik die Menschen fühlen lassen, was er fühlt. Eine sehr interessanter Blick auf Musik, wie ich finde.
In einem Interview sagte er sinngemäss, er wolle mit seiner Musik die Menschen fühlen lassen, was er fühlt. Eine sehr interessanter Blick auf Musik, wie ich finde.
Samstag, 1. Januar 2011
Meine Alben des Jahres
Caribou - Swim
Fever Ray - Fever Ray (OK..nicht von 2010)
Arcade Fire - The Suburbs
The National - High Violet
Four Tet - There Is Love In You
Flying Lotus - Cosmogramma
Phonique - Kissing Strangers
Fever Ray - Fever Ray (OK..nicht von 2010)
Arcade Fire - The Suburbs
The National - High Violet
Four Tet - There Is Love In You
Flying Lotus - Cosmogramma
Phonique - Kissing Strangers
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