Das sage ich diesmal - obwohl ich ja im allgemeinen gerne wegfahre.
Das Seminar war interessant und ich habe einiges gelernt, wenn auch sehr anstrengend. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass mich die Jüngeren "abhängen". OK..., dann machen die halt die Stressjobs und ich die Unterstützung.
Dann habe ich noch eine "Bauchentscheidung" getroffen während dieser Tage Seminar. Ich möchte nicht in der Schweiz leben, da passe ich nicht hin. So nett sie alle sind, so verschlossen sind sie auch letztendlich. Und das Land ist mir zu aufgeräumt, zu ordentlich.
Objektiv mag das alles nicht stimmen. Subjektiv fühle ich mich dort einfach nicht wohl.
Donnerstag, 30. Juni 2011
Dienstag, 28. Juni 2011
Seminar
in der Hitze....
Zwar ein schöner See in der Nähe und ein wunderbarer Sonnenuntergang (gestern), heute aber fix und alle, dh nur noch Liegestuhl und etwas Musik und ausruhen.
Zum ersten Mal das Gefühl, dass ich langsamer geworden bin. Hm.
Die Schweiz ist schon schön...:-)
Allerdings fühle ich mich gerade etwas einsam und freue mich, wenn ich bald wieder nach Hause komme...
Zwar ein schöner See in der Nähe und ein wunderbarer Sonnenuntergang (gestern), heute aber fix und alle, dh nur noch Liegestuhl und etwas Musik und ausruhen.
Zum ersten Mal das Gefühl, dass ich langsamer geworden bin. Hm.
Die Schweiz ist schon schön...:-)
Allerdings fühle ich mich gerade etwas einsam und freue mich, wenn ich bald wieder nach Hause komme...
Sonntag, 26. Juni 2011
Donnerstag, 23. Juni 2011
Mir ist aufgefallen,
dass in der Szene gern angegeben wird, wie konsequent man doch sei als Dom oder bei subs beliebt, wie schwer zu toppen. Darüber kann sich dann endlos ausgelassen werden, was man mit wem wieder wie gemacht hat oder nicht hat machen lassen.
Ich frage mich : Was soll das ?
Das ist ein bisschen wie beim Stammtisch nach dem Jagdausflug, wer den kapitalsten Hirsch geschossen hat (Doppeldeutigkeit beabsichtigt).
Kann es sein, dass man sich bei anderen rückversichern muss, auch "pervers genug" zu sein, oder "schlichter", ein "ganz besonderer Mensch" mit dermassen komplizierten Neigungen, dass sich einfach kein geeignetes Gegenüber findet, dass einen "voll befriedigt".
Das ist nämlich das Lustige, oder wohl eher das Tragische daran, dass im gleichen Atemzug unisono geklagt werden kann, was für ein Jammertal doch die Partnersuche sei. Und alle, alle wollen doch Partner, ja, unbedingt, jajaja.
Ich habe den Verdacht, dass es bei der sogenannten Partnersuche inzwischen genauso zugeht wie auf dem Arbeitsmarkt. Ich perfektioniere meine Selbstdarstellung, rücke mich permanent in den Mittelpunkt und versuche, die Konkurrenz wegzubeissen. Es gelten Angebot und Nachfrage und sich anpreisen wie eine Ware. Und vor allem: ALLES am anderen auf Verwertbarkeit prüfen für die eigenen Zwecke. Was keinen daran hindert, gleichzeitig mit emotionalem Kitsch die Tragik der eigenen einsamen Existenz zu beklagen.
Nicht, dass ich diese Gefühle nicht für wahr halten würde. Sie sind genauso wahr wie der Anspruch an den perfekten Partner.
Haltet mich für hoffnungslos romantisch oder sonstwie "zurückgeblieben", aber ich finde, eine gewisse Entwicklungsfähigkeit sollte man sich und dem Gegenüber schon zugestehen, wenn man intime Momente miteinander teilen will.
Das gern formulierte "Es muss passen" gibt genau das schablonenartige Denken und Fühlen wider, aus dem es entspringt. Aus Schablonen eben. Für sich selbst und andere.
Ich frage mich : Was soll das ?
Das ist ein bisschen wie beim Stammtisch nach dem Jagdausflug, wer den kapitalsten Hirsch geschossen hat (Doppeldeutigkeit beabsichtigt).
Kann es sein, dass man sich bei anderen rückversichern muss, auch "pervers genug" zu sein, oder "schlichter", ein "ganz besonderer Mensch" mit dermassen komplizierten Neigungen, dass sich einfach kein geeignetes Gegenüber findet, dass einen "voll befriedigt".
Das ist nämlich das Lustige, oder wohl eher das Tragische daran, dass im gleichen Atemzug unisono geklagt werden kann, was für ein Jammertal doch die Partnersuche sei. Und alle, alle wollen doch Partner, ja, unbedingt, jajaja.
Ich habe den Verdacht, dass es bei der sogenannten Partnersuche inzwischen genauso zugeht wie auf dem Arbeitsmarkt. Ich perfektioniere meine Selbstdarstellung, rücke mich permanent in den Mittelpunkt und versuche, die Konkurrenz wegzubeissen. Es gelten Angebot und Nachfrage und sich anpreisen wie eine Ware. Und vor allem: ALLES am anderen auf Verwertbarkeit prüfen für die eigenen Zwecke. Was keinen daran hindert, gleichzeitig mit emotionalem Kitsch die Tragik der eigenen einsamen Existenz zu beklagen.
Nicht, dass ich diese Gefühle nicht für wahr halten würde. Sie sind genauso wahr wie der Anspruch an den perfekten Partner.
Haltet mich für hoffnungslos romantisch oder sonstwie "zurückgeblieben", aber ich finde, eine gewisse Entwicklungsfähigkeit sollte man sich und dem Gegenüber schon zugestehen, wenn man intime Momente miteinander teilen will.
Das gern formulierte "Es muss passen" gibt genau das schablonenartige Denken und Fühlen wider, aus dem es entspringt. Aus Schablonen eben. Für sich selbst und andere.
Montag, 20. Juni 2011
Das Leben ist schon witzig !
Plötzlich tauchen Menschen von ganz ganz früher auf, solche, die ich nur wenig beachtet hatte, die aber immer zuverlässig waren.
Und all die, die ich so wahnsinnig aufregend und interessant und was-weiss-ich fand, entpuppen sich als Seifenblasen. Schillernd und bunt, aber extrem empfindlich und sich rasch in Luft auflösend.
Wirklich interessant, was so ein Perspektivenwechsel bewirken kann....
Geht mir richtig gut damit !
Und all die, die ich so wahnsinnig aufregend und interessant und was-weiss-ich fand, entpuppen sich als Seifenblasen. Schillernd und bunt, aber extrem empfindlich und sich rasch in Luft auflösend.
Wirklich interessant, was so ein Perspektivenwechsel bewirken kann....
Geht mir richtig gut damit !
Samstag, 18. Juni 2011
Wochenende
Ein regnerischer Tag.
Ideal, um Musik an zu machen und aufzuräumen.
S. hat heute Geburtstag. Das Geschenk gefällt ihr, das freut mich.
W. ist weg gefahren und ich bin allein.
Die Ferien haben etwas verändert.
Ich fühle mich souveräner und freier.
Gestern hat mich jemand gefragt, was "glücklich" für mich bedeutet.
"Glücklich" bedeutet ein Gefühl tiefen Friedens, kein Streben, kein Wollen, kein Wünschen. Alles ist gut, so, wie es gerade ist.
Dem bin ich ein kleines Stück näher gekommen.
Ideal, um Musik an zu machen und aufzuräumen.
S. hat heute Geburtstag. Das Geschenk gefällt ihr, das freut mich.
W. ist weg gefahren und ich bin allein.
Die Ferien haben etwas verändert.
Ich fühle mich souveräner und freier.
Gestern hat mich jemand gefragt, was "glücklich" für mich bedeutet.
"Glücklich" bedeutet ein Gefühl tiefen Friedens, kein Streben, kein Wollen, kein Wünschen. Alles ist gut, so, wie es gerade ist.
Dem bin ich ein kleines Stück näher gekommen.
Montag, 13. Juni 2011
Morgen
geht die Mühle wieder los und die schöne freie Zeit ist vorbei.
Ich bin froh, dass ich viel unterwegs war und Interessantes erlebt habe, mit mir allein war und Muße hatte.
Und dem, womit ich mich wohl gefühlt habe, werde ich nachgehen.
Nicht Menschen vorschnell verloren geben, weil man einen Fehler gemacht hat. Dranbleiben.
Einerseits.
Aber auch den Moment spüren, in dem es besser ist, loszulassen, aufzugeben. Das ist keine Schande, sondern klug.
Und der Moment ist
JETZT
Ich bin froh, dass ich viel unterwegs war und Interessantes erlebt habe, mit mir allein war und Muße hatte.
Und dem, womit ich mich wohl gefühlt habe, werde ich nachgehen.
Nicht Menschen vorschnell verloren geben, weil man einen Fehler gemacht hat. Dranbleiben.
Einerseits.
Aber auch den Moment spüren, in dem es besser ist, loszulassen, aufzugeben. Das ist keine Schande, sondern klug.
Und der Moment ist
JETZT
Freitag, 10. Juni 2011
Berlin (2)
Gestern war ich auf dem Konzert von Amon Tobin
Erst stundenlang angestanden, weil ich kein Ticket hatte, dabei aber eine nette Bekanntschaft gemacht, mit der sich der Abend angenehm gestaltete.
Und dann die Show!
Das war genial !
Musik mit Farbe ? Videoinstallation mit Musik ? Bilderrausch mit beats ?
Ich bin hin und weg, restlos begeistert.
Und das war kein umpf umpf electro, sondern ein experimentelles Werk.
Volltreffer !
Das Anstehen fürs Ticket, das Stehen auf der Show und das Rumlaufen vorher sind mir voll in die Knochen gefahren. Deshalb bin ich den Heimweg - "eigentlich" keine Entfernung - mehr geschwankt als gegangen. Das Gleichgewichtsorgan hat protestiert bei so viel Anstrengung. Und die Doppelbilder kamen dann auch wieder zurück.
Gut - so viel zur Grenze meiner Belastbarkeit. Ganz gut, sie zu kennen.
Folglich bin ich heute etwas ruhiger gestimmt und weiss noch nicht so recht, was ich machen soll. Mich treiben lassen....
Und morgen früh geht es wieder nach Hause. Und das ist auch gut. Mein Speicher an Alleinsein ist jetzt ordentlich gefüllt.
Am Mittwoch habe ich die single-tail meiner Träume erstanden und alte Bekannte von früher wieder getroffen. Abends bin ich dann lecker bekocht worden - schwarze Nudeln mit leichtem Fischgeschmack, merke ich mir. Es ist ziemlich lustig, wenn sub nicht erkennen kann, was und wieviel er sich gerade auf die Gabel häuft. Und "Kitzeln" hat auch ganz neue Dimensionen angenommen...
Erst stundenlang angestanden, weil ich kein Ticket hatte, dabei aber eine nette Bekanntschaft gemacht, mit der sich der Abend angenehm gestaltete.
Und dann die Show!
Das war genial !
Musik mit Farbe ? Videoinstallation mit Musik ? Bilderrausch mit beats ?
Ich bin hin und weg, restlos begeistert.
Und das war kein umpf umpf electro, sondern ein experimentelles Werk.
Volltreffer !
Das Anstehen fürs Ticket, das Stehen auf der Show und das Rumlaufen vorher sind mir voll in die Knochen gefahren. Deshalb bin ich den Heimweg - "eigentlich" keine Entfernung - mehr geschwankt als gegangen. Das Gleichgewichtsorgan hat protestiert bei so viel Anstrengung. Und die Doppelbilder kamen dann auch wieder zurück.
Gut - so viel zur Grenze meiner Belastbarkeit. Ganz gut, sie zu kennen.
Folglich bin ich heute etwas ruhiger gestimmt und weiss noch nicht so recht, was ich machen soll. Mich treiben lassen....
Und morgen früh geht es wieder nach Hause. Und das ist auch gut. Mein Speicher an Alleinsein ist jetzt ordentlich gefüllt.
Am Mittwoch habe ich die single-tail meiner Träume erstanden und alte Bekannte von früher wieder getroffen. Abends bin ich dann lecker bekocht worden - schwarze Nudeln mit leichtem Fischgeschmack, merke ich mir. Es ist ziemlich lustig, wenn sub nicht erkennen kann, was und wieviel er sich gerade auf die Gabel häuft. Und "Kitzeln" hat auch ganz neue Dimensionen angenommen...
Sonntag, 5. Juni 2011
Es ist Sonntag morgen,
ein herrlicher sonniger Tag kündigt sich an.
Ich sitze bei offenem Fenster und höre mir die gestern geschnittenen tracks an. Coole Sachen hat er wieder gespielt ....
Später geht es auf nach Zürich, Gegrilltes verputzen und angenehm plaudern.
Vor der Abfahrt noch den Tip Berlin einsammeln und durchschauen nach interessanten events. Ich hab schon Herzklopfen, wenn ich nur daran denke, dass ich wieder hin komme. Das ist vermutlich eine hoch unrealistische Sentimentalität, aber was solls, ich leiste mir das einfach, einen Ort als Fluchtpunkt zu verklären. "Herz-Heimat".
Und dann habe ich noch gelernt, dass es 21-jährige gibt, die manchen 40-jährigen in die Tasche stecken an Reflektiertheit. Chapeau !
Ich sitze bei offenem Fenster und höre mir die gestern geschnittenen tracks an. Coole Sachen hat er wieder gespielt ....
Später geht es auf nach Zürich, Gegrilltes verputzen und angenehm plaudern.
Vor der Abfahrt noch den Tip Berlin einsammeln und durchschauen nach interessanten events. Ich hab schon Herzklopfen, wenn ich nur daran denke, dass ich wieder hin komme. Das ist vermutlich eine hoch unrealistische Sentimentalität, aber was solls, ich leiste mir das einfach, einen Ort als Fluchtpunkt zu verklären. "Herz-Heimat".
Und dann habe ich noch gelernt, dass es 21-jährige gibt, die manchen 40-jährigen in die Tasche stecken an Reflektiertheit. Chapeau !
Samstag, 4. Juni 2011
Berlin
nochmal und immer und immer wieder.
Nächste Woche. Spontan. Tief meine Lieblingsstadt einatmen.
Die Zeit zum Wegfahren ausnutzen - nachher sitz ich wieder wochenlang eingeklemmt hinter meinem Tisch im Büro ...
Wohnung diesmal etwas merkwürdig. Will Kaution. Das habe ich noch nie bezahlt. Also habe ich mal nachgefragt. Alles etwas knapp.
Bin gespannt, ob ich evtl was anderes nehmen muss.
Wird schon schief gehen...
Und es ist Fetisch-Weekend..da lockt die ein oder andere Party....
Nächste Woche. Spontan. Tief meine Lieblingsstadt einatmen.
Die Zeit zum Wegfahren ausnutzen - nachher sitz ich wieder wochenlang eingeklemmt hinter meinem Tisch im Büro ...
Wohnung diesmal etwas merkwürdig. Will Kaution. Das habe ich noch nie bezahlt. Also habe ich mal nachgefragt. Alles etwas knapp.
Bin gespannt, ob ich evtl was anderes nehmen muss.
Wird schon schief gehen...
Und es ist Fetisch-Weekend..da lockt die ein oder andere Party....
Donnerstag, 2. Juni 2011
Leere
Ich weiss im Moment nicht wirklich, was mit mir geschieht.
Äusserlich ist alles "wie immer", aber ich habe das Gefühl, dass sich plötzlich alles rasend schnell verändert, wie in einem schnell gedrehten Film.
Nein, falsch, nicht "alles", sondern "ich" (wer auch immer das sein mag - ich hab mich dran gewöhnt).
Manchmal erfüllt mich eine Leere - so widersprüchlich das jetzt klingt - und nicht im depressiven Sinn, sondern als wären Dinge, Menschen, Gedanken einfach "weg gefallen".
Und so ist es auch. Fortgespült in meine Vergangenheit.
Diese erscheint mir wie ein riesiger Setzkasten mit Figuren, Bildern, Gerüchen, Gefühlen, eben Erinnerungen. Manchmal steht man davor und sieht sich alles an. Daneben steht ein kleiner Tisch mit Figuren, die man noch nicht loslassen will in den Setzkasten, die noch Gegenwart atmen.
Und dieser Tisch ist jetzt leer. Mein Tisch ist leer.
Hier eine musikalische Darstellung dessen, was ich mochte und immer mögen werde - den Schweiss, die Leidenschaft, das Gefühl und die Hingabe daran!
Mein "Gegenwartstischchen" braucht ja eine neue, alte Bestückung....
Äusserlich ist alles "wie immer", aber ich habe das Gefühl, dass sich plötzlich alles rasend schnell verändert, wie in einem schnell gedrehten Film.
Nein, falsch, nicht "alles", sondern "ich" (wer auch immer das sein mag - ich hab mich dran gewöhnt).
Manchmal erfüllt mich eine Leere - so widersprüchlich das jetzt klingt - und nicht im depressiven Sinn, sondern als wären Dinge, Menschen, Gedanken einfach "weg gefallen".
Und so ist es auch. Fortgespült in meine Vergangenheit.
Diese erscheint mir wie ein riesiger Setzkasten mit Figuren, Bildern, Gerüchen, Gefühlen, eben Erinnerungen. Manchmal steht man davor und sieht sich alles an. Daneben steht ein kleiner Tisch mit Figuren, die man noch nicht loslassen will in den Setzkasten, die noch Gegenwart atmen.
Und dieser Tisch ist jetzt leer. Mein Tisch ist leer.
Hier eine musikalische Darstellung dessen, was ich mochte und immer mögen werde - den Schweiss, die Leidenschaft, das Gefühl und die Hingabe daran!
Mein "Gegenwartstischchen" braucht ja eine neue, alte Bestückung....
Mittwoch, 1. Juni 2011
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