Um es kurz zu machen:
Es hat mir nicht gefallen. Ich habe mich nicht wohl gefühlt und bin früher zurück geflogen.
Trotzdem war es eine interessante Erfahrung:
1. Europa ist ja eine Insel der Seligen im Vergleich mit den USA. So viele Obdachlose, verrückt herumschreiende Leute und Junkies habe ich hier noch nie gesehen.
2. Vielleicht bin ich inzwischen zu alt, um alleine zu reisen, und auch zu alt, um mich schnell an mögliche Unbill anzupassen. Das geht mir dann nur auf die Nerven, wenn ich NIE mal meine Ruhe haben kann. Die Wände in der gemieteten Wohnung waren so dünn, dass ich jedes Gespräch der Nachbarn mitanhören konnte / durfte.
Abgesehen davon hab ich kein ruhiges Cafe finden können. Überall sonst ein Höllenlärm bzw permanente Beschallung.
3. Und Shoppen kann ja echt nicht alles sein - wobei das, zugegeben, da richtig Spass gemacht hat. Riesige Kaufhäuser zum drin verlaufen.
Ich musste an diesen Zombie-Film von Romero denken, wo die Zombies dahin gehen, wo sie sich als Lebende am meisten aufgehalten haben. Und da der Film in den USA spielt: im Kaufhaus.
4. Mich hat das alles eher verunsichert als erfreut.
Mir ist bewusst, dass ich kein Urteil abgeben kann nach der kurzen Zeit. Alles subjektiv. Aber ich bin verdammt froh, wieder zu Hause zu sein.
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Dienstag, 23. Oktober 2012
Stadt umrundet
Ich kann ja stur sein - naja, das ist nichts Neues.
Die richtigen Buslinien gefunden. Zum Museum gefahren, weil es ja regnete. Kaum war ich dort, klarte es auf. Also Museum verschoben und ab ans Meer.
Die haben hier Strassenbahnen Baujahr 1948. Und das sind NICHT die cable cars. Die stehen mir noch bevor.
Also in diesen antiken Strassenbahn ans Meer gerattert. Erstmal Seelöwen in der Sonne angeguckt. Einen strengen Geruch haben die verströmt.
Danach bin ich dann weiter zu Fishermans Warf, das scheint das lokale Disneyland zu sein. So dermassen auf Tourismus und Entertainment, wie es nur die Amis schaffen. Gleich wieder umgekehrt.
Zurück in die Strassenbahn, bis Ferry Building gefahren und lecker Fisch gegessen. Und dann quer durch die Stadt und dann mit dem Bus bis Marina und am Meer sitzen und auf die Golden Gate gucken. Noch nicht nah genug, aber immerhin.
Auf dem Rückweg hatten offenbar die Schulen Schluss. Grosses Geschnatter im Bus und rappelvoll. Und es regnete plötzlich in Strömen. Ich mitten drin und so langsam reichlich ermattet.
Aber diesmal hab ich es geschafft, in der Nähe von "zu Hause" auszusteigen und mich nicht zu verlaufen. Und es regnet auch nicht mehr.
Vieles hier erinnert mich an Irland. Das mag daran liegen, dass damals die Iren alles, was aus USA kam, gut gefunden haben. Dazu gehörten auch Jobs ohne grosse soziale Absicherung mit entsprechender Folgearmut.
So viele homeless wie hier habe ich daheim noch nicht gesehen.
Und dann dieser dauernde Lärm. Es gibt praktisch keinen ruhigen Ort ausser vllt der eigenen Wohnung; da sind die Wände aber auch so dünn, dass von "privat" kaum die Rede sein kann.
Und ich muss mal drauf achten, ob wir auch so viel reden. Ständiges Gequatsche. Vermutlich schon.
Und ich denke auch, dass einem vieles deshalb so bekannt vorkommt, weil man es schon in Filmen gesehen hat.
Heute jedenfalls geh ich nirgends mehr hin. Genug Menschen gehabt.
Die richtigen Buslinien gefunden. Zum Museum gefahren, weil es ja regnete. Kaum war ich dort, klarte es auf. Also Museum verschoben und ab ans Meer.
Die haben hier Strassenbahnen Baujahr 1948. Und das sind NICHT die cable cars. Die stehen mir noch bevor.
Also in diesen antiken Strassenbahn ans Meer gerattert. Erstmal Seelöwen in der Sonne angeguckt. Einen strengen Geruch haben die verströmt.
Danach bin ich dann weiter zu Fishermans Warf, das scheint das lokale Disneyland zu sein. So dermassen auf Tourismus und Entertainment, wie es nur die Amis schaffen. Gleich wieder umgekehrt.
Zurück in die Strassenbahn, bis Ferry Building gefahren und lecker Fisch gegessen. Und dann quer durch die Stadt und dann mit dem Bus bis Marina und am Meer sitzen und auf die Golden Gate gucken. Noch nicht nah genug, aber immerhin.
Auf dem Rückweg hatten offenbar die Schulen Schluss. Grosses Geschnatter im Bus und rappelvoll. Und es regnete plötzlich in Strömen. Ich mitten drin und so langsam reichlich ermattet.
Aber diesmal hab ich es geschafft, in der Nähe von "zu Hause" auszusteigen und mich nicht zu verlaufen. Und es regnet auch nicht mehr.
Vieles hier erinnert mich an Irland. Das mag daran liegen, dass damals die Iren alles, was aus USA kam, gut gefunden haben. Dazu gehörten auch Jobs ohne grosse soziale Absicherung mit entsprechender Folgearmut.
So viele homeless wie hier habe ich daheim noch nicht gesehen.
Und dann dieser dauernde Lärm. Es gibt praktisch keinen ruhigen Ort ausser vllt der eigenen Wohnung; da sind die Wände aber auch so dünn, dass von "privat" kaum die Rede sein kann.
Und ich muss mal drauf achten, ob wir auch so viel reden. Ständiges Gequatsche. Vermutlich schon.
Und ich denke auch, dass einem vieles deshalb so bekannt vorkommt, weil man es schon in Filmen gesehen hat.
Heute jedenfalls geh ich nirgends mehr hin. Genug Menschen gehabt.
Montag, 22. Oktober 2012
San Francisco
Nun ja - 12 Stunden Flug sind kein Spaziergang - aber es ist auszuhalten.
Es dunkelte gerade, als ich ankam, und die skyline war ein wunderbarer Anblick von Potrero Hill aus, wo die kleine Wohnung liegt, die ich gemietet habe.
Erst ein bisschen gebraucht, bis ich das kapiert habe mit dem Schlüssel, aber jetzt ist alles gut.
Heute dachte ich: hm, geh mal zu Fuss, soo weit kann das ja nicht sein. Nun - das war dann eine Wanderung, und nicht unbedingt durch Gegenden, die im Reiseführer stehen: einige Menschen gesehen, die sich auf der Strasse eingerichtet hatten - und eine Suppenküche an einer Kirche.
Zurück hab ich dann den Bus genommen - mich dann aber anschliessend verlaufen, so dass mein Sportprogramm für die gesamte Woche bereits durch ist...puuuh.
Sonntags in der Innenstadt - hier voll mit Leuten und alle Geschäfte offen. Gleich mal die Kreditkarte glühen lassen.
Morgen noch die nächst gelegene Buslinie rausfinden und dann ans Wasser.
Es ist nicht sonderlich fremd hier - vermutlich auch deshalb, weil ich viel von der Sprache verstehe.
Es dunkelte gerade, als ich ankam, und die skyline war ein wunderbarer Anblick von Potrero Hill aus, wo die kleine Wohnung liegt, die ich gemietet habe.
Erst ein bisschen gebraucht, bis ich das kapiert habe mit dem Schlüssel, aber jetzt ist alles gut.
Heute dachte ich: hm, geh mal zu Fuss, soo weit kann das ja nicht sein. Nun - das war dann eine Wanderung, und nicht unbedingt durch Gegenden, die im Reiseführer stehen: einige Menschen gesehen, die sich auf der Strasse eingerichtet hatten - und eine Suppenküche an einer Kirche.
Zurück hab ich dann den Bus genommen - mich dann aber anschliessend verlaufen, so dass mein Sportprogramm für die gesamte Woche bereits durch ist...puuuh.
Sonntags in der Innenstadt - hier voll mit Leuten und alle Geschäfte offen. Gleich mal die Kreditkarte glühen lassen.
Morgen noch die nächst gelegene Buslinie rausfinden und dann ans Wasser.
Es ist nicht sonderlich fremd hier - vermutlich auch deshalb, weil ich viel von der Sprache verstehe.
Montag, 15. Oktober 2012
Letzte Woche vor dem grossen Abenteuer
Jedenfalls für mich ist es ein Abenteuer - nach San Francisco zu fliegen und mir die Stadt anzusehen.
Darauf freue ich mich schon bald ein halbes Jahr, solange habe ich das geplant.
Und ich bin ganz schön aufgeregt. So weit weg war ich seit 10 Jahren nicht mehr.
Darauf freue ich mich schon bald ein halbes Jahr, solange habe ich das geplant.
Und ich bin ganz schön aufgeregt. So weit weg war ich seit 10 Jahren nicht mehr.
Montag, 1. Oktober 2012
Seit gestern
mit fetter Erkältung in den Federn.
So schlecht habe ich mich lange nicht mehr gefühlt.
So schlecht habe ich mich lange nicht mehr gefühlt.
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